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فناوری

چین " اتحادیه اروپا " آلمان " هشدار " سازمان بهداشت جهانی" - شمار قربانیان ویروس تنفسی کرونا در چین از هزار نفر گذشت." سازمان جهانی بهداشت گردهمایی برگزار می‌کند

Alle Informationen zur Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland und der Welt finden Sie im Live-Ticker bei BILD.

Foto: action press

 

 چین " اتحادیه اروپا " آلمان " هشدار " سازمان بهداشت جهانی" - شمار قربانیان ویروس تنفسی کرونا در چین از هزار نفر  گذشت." سازمان جهانی بهداشت گردهمایی برگزار می‌کند

ALLE INFOS ZUR LUNGENKRANKHEIT IM LIVE-TICKER

1000 Tote wegen Coronavirus

Ein Krankenhaus in Wuhan bringt Coronavirus-Patienten ins Gebäude

Foto: action press 

 . 11.02.2020 - 08:10 Uhr

.spiegel.de

Die Krankheit ist immer noch nicht in den Griff zu bekommen – und so gibt es einen traurigen Rekord zu verzeichnen: China bestätigte, dass jetzt 1018 Menschen am Coronavirus gestorben sind. 108 Menschen starben allein am Montag, berichtet „CNN“.

Weltweit gibt es mittlerweile 43 090 Erkrankte. Ein Team der WHO ist gestern in China gelandet, um mit den dortigen Ärzten zusammenzuarbeiten, damit schnell ein Mittel gegen das tödliche Virus gefunden werden kann. „Sie werden die Grundlagen für ein größeres internationales Team legen“, erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

In Deutschland gibt es 14 bestätigte Coronavirus-Fälle.

Coronavirus in China

"Xi ist wie ein Geist"

Der Coronavirus fordert die Pekinger Führung heraus. Der China-Experte Richard McGregor erklärt, wieso Staatschef Xi so zurückhaltend reagiert – und was ihm noch gefährlich werden könnte.

Ein Interview von Georg Fahrion , Peking

11.02.2020, 13:44 Uhr

Xi Jinping: Eine Mann mit Maske 

Xie Huanchi/ dpa

SPIEGEL: Vor wenigen Wochen, als das Coronavirus sich bereits ausbreitete, hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping öffentlich erklärt: "Weder Sturm noch Gewitter werden unseren Fortschritt aufhalten." Ein politischer Fehler?

Richard McGregor: Aus heutiger Sicht wirkt es wie ein Fehltritt, aber wer weiß, was Xi zu diesem Zeitpunkt wusste. Abgesehen davon: So eine Rede könnte er morgen genauso gut erneut halten. Denn der "Chinesische Traum" (Anm. d. Red.: der Wiederaufstieg Chinas zur Weltmacht) soll bis 2049 Wirklichkeit werden. Ein langer Zeithorizont. Womöglich stellt es sich aus Xis Sicht so dar, dass die gegenwärtige Lage wirklich nichts weiter ist als ein vorüberziehender Sturm.

SPIEGEL: Die Führung misst der Lage aber große Bedeutung zu, sie hat den Premier Li Keqiang zum öffentlichen Gesicht der Krisenbekämpfung gemacht.

McGregor: Zunächst muss ich festhalten, dass auch das öffentliche Gesicht nicht sonderlich oft in der Öffentlichkeit zu sehen ist. Der Premier ist einmal in einem Krankenhaus in Wuhan aufgetreten, davon abgesehen hat es sehr wenige Bilder gegeben, wie Mitglieder der Pekinger Führung sich beim Management dieser Krise die Hände schmutzig machen.

SPIEGEL: Wieso hat Xi es vermieden, sich selbst in die erste Reihe zu stellen?

McGregor: Er hat dieses sorgsam gepflegte Image, er schwebe über allem. Wie die früheren Führer Mao Zedong und Deng Xiaoping beobachtet er aus dem Hintergrund, wie sich die Dinge entwickeln. Er wartet ab. Für ihn gibt es keinen Grund, jetzt politisches Kapital zu verschwenden, zumal wir nicht wissen, wie die Lage sich entwickelt.

SPIEGEL: Dazu passt die Beobachtung, dass er einige Tage nicht im Staatsfernsehen zu sehen war. Auch hat er die am stärksten betroffene Provinz Hubei nicht besucht.

McGregor: Er ist wie ein Geist.

SPIEGEL: Am Montag hat Xi sich schließlich wieder gezeigt: Er besuchte ein Krankenhaus in Peking, trug dabei eine Atemmaske und ließ seine Temperatur messen. Wie deuten Sie das?

McGregor: Ein einzelner Auftritt wird nicht das ganze Narrativ über seine Rolle bestimmen. Man könnte argumentieren, dass seine Abwesenheit begann aufzufallen. Auch der Zeitpunkt war opportun, weil die Kurve der Neuinfektionen abgeflacht ist. Sein Auftritt könnte also ein gewisses Maß an Zuversicht ausdrücken, dass sich das Blatt gewendet hat.

SPIEGEL: Die Legitimität der Kommunistischen Partei beruht nicht auf Wahlen, sondern auf ihrer Performance. Die sieht derzeit nicht so gut aus.

McGregor: Ich halte mich da bei einer Bewertung lieber zurück. Nach Sars ist China sehr schnell wieder auf die Beine gekommen. Diesmal sieht es etwas schlechter aus, aber stellen Sie sich mal folgendes Szenario vor: Ende des Jahres ist die Epidemie unter Kontrolle, das Wirtschaftswachstum liegt bei sechs Prozent, vielleicht mehr – dann wird die Partei sagen: "Meine Güte, das war eine enorme Herausforderung, aber wir haben sie gemeistert."

SPIEGEL: Sie erkennen nicht, dass die Epidemie das System destabilisieren würde?

McGregor: Nein, noch nicht.

SPIEGEL: In der vergangenen Woche hat der Tod des Arztes und Whistleblowers Li Wenliang die Chinesen zutiefst aufgewühlt. Internetnutzer äußerten Trauer, Ärger – und forderten Meinungsfreiheit. Kann solcher Unmut das System potenziell ins Wanken bringen?

McGregor: Ohne Zweifel gab es einen Aufschrei über den Tod von Li. Das bereitet der zentralen Führung offensichtlich Sorgen, denn sie reklamieren ihn für sich selbst, sie machen ihn zu ihrem Helden.

SPIEGEL: Ein Held, der von den bösen Lokalbehörden gemaßregelt wurde, wohingegen das Zentrum ihm zur Seite gesprungen ist – so sollen die Chinesen es verstehen.

McGregor: Ich glaube allerdings, dass nicht der Tod von Li, sondern die Entwicklung der Wirtschaft den Ausschlag geben wird. Wenn sie sich nicht erholt – oder durch schlecht austarierte Konjunkturprogramme in Schieflage gerät –, dann könnte die Unterstützung der Bevölkerung für Xi tatsächlich schwinden. Schauen Sie: Xi kann mit den Fingern schnipsen, und alles geschieht nach seinem Willen. Doch mit einem Fingerschnipsen kann er kein Virus abtöten oder sechs bis sieben Prozent Wachstum erzeugen, wenn die Wirtschaftslage das einfach nicht hergibt. Diese Dinge zeigen die Grenzen seiner Macht auf. 

Proteste in Hongkong

Kampf gegen Corona und Peking

Hongkongs Regierung reagiert unentschlossen auf das Coronavirus - und verspielt so ihren letzten politischen Kredit. Die Demokratiebewegung profitiert davon, aber auch Radikale.

Von Georg Fahrion , Peking

10.02.2020, 18:44 Uhr

Menschen mit Schutzmaske in Honkong

 Vincent Yu/ AP

Das bisher schrillste Warnsignal war die Sache mit dem Toilettenpapier. Es gehe in Hongkong zur Neige, raunten User im Internet am vergangenen Donnerstag. Die Folge: Viele Bürger der Stadt eilten in die Supermärkte, um schnell noch ein paar Rollen zu ergattern. Fotos zeigten restlos leergeräumte Regale, eine Kommentatorin der Nachrichtenagentur Bloomberg fühlte sich angesichts der Panikkäufe an Venezuela erinnert.

Tatsächlich gibt es in der hochmodernen Finanzmetropole, einer Drehscheibe des Welthandels, genügend Klopapier für alle. Doch die Jagd danach verdeutlicht die Vertrauenskrise in der Stadt, die sich angesichts des Coronavirus-Ausbruchs noch einmal verschärft hat.

In Zeiten der Epidemie ist Hongkongs weithin desavouierte Regierungschefin Carrie Lam im Begriff, durch planloses Krisenmanagement das letzte bisschen Kredit zu verspielen, das sie in Teilen der Bevölkerung noch genießt.

"Coronavirus-Krise haucht der Bewegung neues Leben ein"

Hongkongs Demokratiebewegung erkennt in der Lage eine politische Chance. "Wir hatten an Schwung verloren", sagt Wong Yik-mo von der Oppositionspartei Demosisto, der zu den führenden Köpfen der Proteste gehört. "Ich glaube, die Coronavirus-Krise haucht der Bewegung neues Leben ein."

Nach den Bezirksratswahlen im November 2019, die das sogenannte pandemokratische Lager klar gewann, war es in Hongkong ruhiger geworden. Die Demokratiebewegung hatte ein politisches Ziel erreicht, war aber auch ausgelaugt: Die Polizei hatte rund 7000 ihrer Aktivisten festgenommen, viele sind noch in Haft, andere sind ins Ausland geflüchtet. Nun nehmen die Proteste neue Formen an.

Versuche, Demonstrationen auf die Beine zu stellen, wären derzeit wenig aussichtsreich, weil viele Hongkonger wegen der Infektionsgefahr große Menschenansammlungen meiden. "Die Bewegung hat die Taktik gewechselt", sagt Andy Li, ein Koordinator der Aktivistengruppe Hong Kong Story. "Das Ziel ist, sich gesellschaftlich zu engagieren, tiefere Wurzeln zu schlagen, dabei aber unter dem Radar der Polizei zu bleiben."

"Die Regierung kümmert sich nur um die Belange Chinas"

Über die Messenger-App Telegram organisierte Teams, die vormals Proviant und Ausrüstung in besetzte Universitäten und an Straßenbarrikaden lieferten, seien etwa dazu übergegangen, Atemmasken und Hand-Desinfektionsmittel an die Bevölkerung zu verteilen. "So sieht die Gesellschaft, dass die Protestbewegung sich um die Menschen kümmert", sagt Li. "Die Regierung dagegen kümmert sich nur um die Belange Chinas."

Dieser Eindruck ist in Hongkong weitverbreitet. Zwar ist die Lage in der Stadt mit bisher 38 bestätigten Infektionsfällen und einem Toten noch nicht dramatisch. Doch die Bevölkerung erinnert sich nur zu gut an die Sars-Epidemie, die 2003 in Hongkong grassierte und 299 Todesopfer forderte. Im Gegensatz zu Toilettenpapier sind Atemmasken tatsächlich knapp geworden, teilweise standen Bürger zu Tausenden stundenlang dafür an.

Derweil sollen Masken, die in Hongkongs Gefängnissen von Sträflingen hergestellt werden, auf Fotos aufgetaucht sein, die Aktivisten in China verorten. Ein oft geäußerter Verdacht lautet, Hongkongs Führung verhökere auf Fingerzeig Pekings jene Güter, welche die eigene Bevölkerung für ihren Gesundheitsschutz braucht.

"Lam hört uns nicht zu, sie bringt unser Leben in Gefahr"

Carrie Lam zog in der vergangenen Woche Spott und Wut auf sich, als sie ohne Maske auftrat und ihre Beamten aufforderte, es ihr gleichzutun - die Masken würden in den Krankenhäusern benötigt. Darüber hinaus schränkte Lam Einreisen aus China nicht umfassend ein. Die Regierung im benachbarten Macao dagegen hat Masken an ihre Bürger verteilt und hat sogar die Casinos geschlossen, um Ansteckungen zu verhindern, was die Hongkonger genau registriert haben. "Lam hört uns nicht zu, sie bringt unser Leben in Gefahr", sagt Wong. Wohl am deutlichsten trat der Unmut darüber in der vergangenen Woche zutage:

Tausende Krankenhausangestellte streikten tagelang und forderten eine vollständige Abriegelung der Grenze zur Volksrepublik.

Während ihres Protests riefen sie Slogans der Demokratiebewegung.

Getragen wurde der Streik von der Hospital Authority Employees Alliance, einer erst kürzlich neu gegründeten Gewerkschaft.

Früher hätten Arbeitnehmer in der kapitalistischen Metropole gezögert, sich zu organisieren, sagt Wong. Doch seit den Protesten des vergangenen Jahres seien sie stärker politisiert.

Die Regierungschefin knickte vor dem Streit ein, verhängte strengere Einreisebestimmungen und entschuldigte sich für ihren Auftritt ohne Maske. "Der Ausbruch des Coronavirus wäre für Carrie Lam eine Gelegenheit gewesen, Kompetenz und Führungsstärke zu demonstrieren und Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Doch sie hat durch die Bank versagt", sagt Steve Tsang, Direktor des China-Instituts an der Londoner School of Oriental and African Studies. "Die Leute fragen sich: Ist sie wirklich so inkompetent, oder hindert Peking sie daran, das Richtige zu tun? Bloß interessiert die Antwort niemanden mehr."

"Wir kämpfen jetzt gegen das Virus, aber auch das läuft auf einen Kampf gegen die Regierung hinaus"

Radikale Aktivisten fühlen sich durch die neue Krise ermutigt. "Wir kämpfen jetzt gegen das Virus, aber auch das läuft auf einen Kampf gegen die Regierung hinaus", sagt einer, der zum gewalttätigen Flügel der Protestbewegung gehört und deshalb seinen Namen nicht nennt.

Ende Januar haben Radikale selbst gebastelte Bomben nahe Grenzübergängen zu China deponiert, darunter eine an der U-Bahnstation Lo Wu, eine andere am Shenzhen Bay Control Point. Mindestens zwei der Sprengsätze detonierten, ohne großen Schaden anzurichten, Menschen wurden nicht verletzt.

Die Intention war dennoch erschreckend: Der Polizei zufolge erklärte ein Bekenner über Telegram, die Bomben seien eine Warnung an die Regierung, endlich die Grenzen vollständig abzuriegeln – und an Festlandchinesen. "Es wird weitere Aktionen geben, wenn die Regierung nicht reagiert", behauptet der anonyme Radikale. "Wahrscheinlich wird Gewalt im Spiel sein." 

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Fake-Studien

Chinas gekaufter Erfolg

Agenturen könnten Hunderte Medizinstudien in wissenschaftlichen Fachmagazinen gefälscht haben. Bewahrheiten sich die Vorwürfe, wäre der Ruf Chinas als Wissenschaftsnation erschüttert.

Von Julia Merlot

11.02.2020, 13:44 Uhr

Arbeit in einem Labor: Gutachter sollten gefälschte Grafiken erkennen könnenLonghua 

Liao/ Getty Images

Anfang 2018 hat China die USA vom Thron gestoßen: Zum ersten Mal in der Geschichte hatten chinesische Forscher mehr wissenschaftliche Fachartikel veröffentlicht als ihre Kollegen aus den USA. Damit war klar: Auch im Wettstreit um die Vormachtstellung in der Forschung macht China der westlichen Welt zunehmend Konkurrenz.

Die Zahl der Fachpublikationen ist in der akademischen Welt eine wichtige Größe. Wer viel veröffentlicht, hat offenbar viel Neues herausgefunden, er kommt leichter in gute Positionen, kann Karriere machen. In der Branche hat sich daher das Konzept der kleinsten publizierbaren Einheit durchgesetzt - jeder Fitzel neuer Erkenntnis wird veröffentlicht.

Zum Erfolg der chinesischen Wissenschaft trägt offenbar aber auch eine äußerst fragwürdige Publikationspraxis bei. In dem Land beeinflusst die Publikationsliste die Karrierechancen besonders stark. Auf dem Blog "For Better Science" sammelt der deutsche Biologe Leonid Schneider gemeinsam mit Forscherkollegen Studien von chinesischen Medizinern, die offenbar nicht auf echter Forschungsarbeit basieren, sondern im Auftrag von Wissenschaftlern von Agenturen erstellt und zur Veröffentlichung eingereicht wurden.

Fast 300 Studien stehen auf der Problemliste

Problematisch ist dabei nicht nur der Betrug an sich, sondern auch, dass gefälschte Studien, die in anerkannten Fachzeitschriften veröffentlicht werden, anderen Wissenschaftlern als Basis für ihre Arbeit dienen. Sie könnten zudem als Beleg für unsinnige Therapien herangezogen werden, warnen Schneider und Kollegen.

Die Forscher wollen einer Fälscheragentur fast 300 Fake-Studien zugeordnet haben. Diese sind in Fachjournalen eigentlich angesehener Verlage erschienen, darunter Wiley, Elsevier und Springer Nature.

In den Arbeiten fanden die Blogger Abbildungen, die wohl mit Bildbearbeitungsprogrammen auf eine ähnliche Weise zusammengebastelt wurden. Dabei ging es etwa um unrealistische Muster, die Proteine beim Wandern durch ein elektrisches Feld in einem Gel erzeugt haben sollen. Auch fanden die Forscher sich wiederholende Abbildungen in Studien, die unabhängig voneinander entstanden waren.

Mailadressen führen wahrscheinlich zu Fälschern

Misstrauisch stimmte Schneider und Kollegen auch, dass zu den Autoren in manchen Studien Google-Mail-Adressen zu finden sind. Google lässt sich in China nicht abrufen, ohne das Gesetz zu brechen.

Zudem wecken die Bezeichnungen der Adressen Zweifel an der Seriosität der Autoren: So lautet die Mailadresse eines Forschers leicht verändert "gambleRowe.tn023(...)@gmail.com". Ein anderer, männlicher Mediziner aus China ist angeblich unter "brendawillingham12(...)@gmail.com" zu erreichen.

Die Rechercheure um Schneider gehen davon aus, dass die Mailadressen zur beteiligten Fälschungsagentur führen. Diese nutze sie demnach, um die Studien im Namen der Forscher einzureichen und alle Formalitäten abzuwickeln.

Eigentlich dürfte so etwas im Wissenschaftsbetrieb nicht passieren. Ein großer Teil der betroffenen Fachzeitschriften gibt an, Studien vor der Veröffentlichung von unabhängigen Experten begutachten und von Redakteuren prüfen zu lassen. Hier hätten manipulierte Abbildungen auffallen müssen.

42 verdächtige Studien in einer einzigen Fachzeitschrift

Auch im "Journal of Cellular Biochemistry" von Wiley gibt es einen solchen Peer-Review. Dennoch fanden die Blogger allein dort 42 verdächtige Veröffentlichungen, insgesamt stehen 61 bei dem Verlag erschienene Studien auf der Verdachtsliste. 

Ein unter Pseudonym schreibender Forscher bei "For Better Science" vermutet, dass ein Mitarbeiter der Fachzeitschrift an den vermeintlichen Betrügereien beteiligt ist. Er könnte sicherstellen, dass Manuskripte nur an wohlwollende oder erfundene Gutachter gehen.

Wiley will sich an den Spekulationen nicht beteiligen und hält ihre Erwähnung für unangemessen. Auf SPIEGEL-Anfrage bestätigt der Verlag, dass die Chefredakteure der Fachzeitschrift die Gutachter für den Peer Review auswählen. Wiley sei von Lesern auf problematische Paper aufmerksam gemacht worden. Der Verlag führe diese Hinweise und die der Blogger nun zusammen. Der somit eingeleitete, standardisierte Prüfprozess stehe noch am Anfang.

Wiley weist auch darauf hin, dass die Blogger sehr intensiv nachgeforscht und unter etwa 20.000 Papern nur bei etwa zwei Prozent Probleme gefunden hätten. Der Verlag arbeite dennoch daran, sein Prüfverfahren zu verbessern, etwa durch die Überarbeitung von Software, die Redakteuren helfen soll, gefälschte Abbildungen in Studien zu erkennen.

robleme auch mit Arbeiten aus Indien, Russland und Iran

Der Verlag Elsevier, dem die Blogger 59 Problemstudien zuweisen, gibt auf SPIEGEL-Nachfrage an, dass die Arbeit von Betrügeragenturen seit Jahren ein Problem sei - neben China auch in Indien, Russland und Iran. Einige Webseiten von Betrugsagenturen seien bereits gesperrt worden, manche Anbieter arbeiteten jedoch offline, weshalb ihnen schwer beizukommen sei.

Redakteure und Gutachter verhinderten jedes Jahr die Veröffentlichung Tausender unseriöser Studien, unglücklicherweise gelinge das jedoch nicht immer, so der Verlag weiter. Seit 2015 habe man 117 Beiträge wegen Bildfälschungen oder -dopplungen zurücknehmen müssen. Bei 15 davon sei davon auszugehen, dass sie von Fälscheragenturen eingereicht worden waren.

Von den aktuellen Fällen hat der Verlag nach eigenen Angaben aus dem "For Better Science"-Blog erfahren. Auch er prüft die Vorwürfe noch.

Wie Elsevier vermuten auch die Blogger, dass der Kontakt zwischen Fälscheragentur und Wissenschaftlern über Mund-zu-Mund-Propaganda zustande kommt. Darauf deute auch hin, dass die Standorte der angegebenen Forscher konzentriert im Osten Chinas liegen - vor allem in der Gegend um Peking und Shanghai. Die Kontaktemacher hätten vermutlich Verbindungen zu Personen außerhalb Chinas, die auf die fragwürdigen Google-Mail-Adressen zugreifen können, schreiben Schneider und Kollegen.

Private Mailadressen nichts Ungewöhnliches

Es ist nicht das erste Mal, dass Fachjournale wegen problematischer Studien in Kritik geraten. Zuletzt verlor laut einem "Nature News"-Artikel Ende Januar 2020 der Biophysiker Kuo-Chen Chou seinen Posten in der Redaktion des Elsevier-Fachmagazins "Journal of Theoretical Biology". Er soll den Peer-Review-Prozess so manipuliert haben, dass seine eigenen Arbeiten prominenter erwähnt und häufiger zitiert wurden.

2014 hatte zudem ein Forscher der National Pingtung University of Education (NPUE) in Taiwan die Begutachtung von 60 Arbeiten in einem Magazin des Sage-Verlags manipuliert. Anfang 2015 gab es einen ähnlichen Fall beim Verlag BioMed Central. Hier waren 43 Studien betroffen.

Ein paar Monate später zog der Wissenschaftsverlag Springer, der heute zu Springer Nature gehört, 64 wissenschaftliche Arbeiten zurück. Auch in diesen Studien waren Mailadressen zu finden, die nicht zu Forschern führten. Zudem hatten die vermeintlichen Studienautoren - wie teils üblich - Gutachter für das Peer-Review vorgeschlagen. Allerdings führten auch die hier angegebenen Mailadressen nicht zu echten Kollegen - sondern zu Fälschern, die das Gutachten erstellten.

In der aktuellen Liste sind sieben Fachbeiträge aus Springer-Nature-Journalen zu finden. Sie werden nach Angabe des Verlags noch geprüft. Auch Springer-Nature arbeitet daran, seine Software zur Erkennung von Fälschungen oder Duplikaten zu verbessern, berichtet der Verlag auf SPIEGEL-Anfrage.

Google-Mail-Adressen seien dagegen kein zuverlässiger Indikator für Fälschungen. Es komme öfter vor, dass Forscher private Mailadressen angeben, weil sie darunter leichter erreichbar seien, ein Jobwechsel anstehe oder die Größe ihrer dienstlichen Mailbox beschränkt sei, so der Verlag. 

 چین " اتحادیه اروپا " آلمان " هشدار " سازمان بهداشت جهانی" - شمار قربانیان ویروس تنفسی کرونا در چین از هزار نفر  گذشت." سازمان جهانی بهداشت گردهمایی برگزار می‌کند

 در روز دوشنبه که مرگبارترین روز از زمان انتشار این ویروس لقب گرفته، در مجموع ۱۰۳ نفر جان باختند. شمار مبتلایان به ویروس کرونا هم از ۴۲ هزار تن فراتر رفته است. همزمان حضور شی جین پینگ، رئیس جمهوری چین، در روز دوشنبه با ماسک در خیابان‌های پکن توجه رسانه‌ها را به خود جلب کرد.    

شمار قربانیان ویروس کرونا در خاک چین چهار رقمی شد

بر اساس آمار منتشر شده از سوی دولت چین شمار قربانیان بیماری تنفسی کرونا دست‌کم به ۱۰۱۶ نفر رسیده است. دولت چین از ابعاد اطلاع‌رسانی پیرامون این بیماری ناخرسند است. سازمان بهداشت جهانی جلسه فوق‌العاده برگزار می‌کند.

China Corona-Krankenhaus in Wuhan

(Imago-Images/Xinhua/Xiong Qi)

تعداد کسانی که در اثر ابتلا به بیماری کرونا در چین جان خود را از دست داده‌اند، به بیش از ۱۰۰۰ نفر رسیده است. شمار قربانیان این بیماری تنفسی روز دوشنبه ۲۱ بهمن (۱۰ فوریه) ۱۰۸ نفر افزایش یافت و به مجموع ۱۰۱۶ نفر رسید.

تعداد موارد جدید ثبت شده ابتلا به این بیماری نیز با افزایشی معادل ۲۵۰۰ مورد، به مجموعا ۴۲ هزار و ۶۰۰ نفر افزایش یافته است.

در همین رابطه، سازمان بهداشت جهانی نشست فو‌ق‌العاده‌ای برای مقابله با اپیدمی کرونا پیش بینی کرده است. این همایش جهانی در روزهای سه‌شنبه و چهارشنبه، ۱۱ و ۱۲ فوریه در ژنو برگزار خواهد شد. در این همایش جهانی شماری از دانشمندان و کارشناسان امور درمانی شرکت خواهند داشت.

تدروس ادهانوم گبریسوس، رئیس سازمان بهداشت جهانی در گفت‌وگویی با خبرنگاران در ژنو اعلام کرده است که موضوع این همایش صرفا علمی است و نمی‌بایست رنگی سیاسی به خود بگیرد.

رئيس سازمان بهداشت جهانی تاکید کرده است که ویروس کرونا "دشمن بشریت" است و باید از سوی همه کشورهای جهان برای مقابله با این بیماری تعامل و همکاری صورت گیرد.

شی جین‌پینگ، رئیس جمهوری چین

از جمله مواردی که در اجلاس دو روزه این سازمان بررسی می‌شود، موضوع توالی ژن این ویروس است. احتمال می‌رود واکسن ضد کرونا در تابستان سال جاری به مرحله آزمایش برسد.

رویکرد دولت چین

حزب کمونیست چین و دولت این کشور از سطح اطلاع‌رسانی پیرامون شیوع بیماری کرونا در این کشور ناخرسند هستند. شی جین‌پینگ، رئیس‌جمهوری چین نیز رسما درباره این بیماری ابراز نظر کرده و اوضاع را "همچنان بسیار جدی" خوانده است. او خواستار اقدامات سریع و تعیین کننده در مقابله با این بیماری شده است.

گفته می‌شود که دو نفر از مسئولان کمیسیون بهداشت استان هوبئی به علت کاستی در مقابله با این بیماری از کار خود برکنار شده‌اند.

افزون بر آن دولت چین اقداماتی علیه دو نفر، یکی چن کیوشی، وکیل مستقل و افشاگر و دیگری فانگ بین، وبلاگ‌نویس انجام داده که از وضعیت بیمارستان‌ها در ووهان فیلم تهیه کرده بودند.

چن کیوشی، وکیل و خبرنگار افشاگر

این دو شهروند خبرنگار توسط پلیس دستگیر شده‌اند. سازمان دیده‌بان حقوق بشر به نقل از دوستان و اعضای خانواده آن‌ها اعلام کرده است که بهانه پلیس برای دستگیری آن‌ها "احتمال ابتلا به بیماری کرونا" بوده است. این در حالی است که نشانه‌های ابتلا به این بیماری نزد هیچ یک از این دو نفر مشاهده نشده است.

پلیس، تلفن‌های همراه این دو را نیز ضبط کرده است. چنین کاری حتی در موقعیتی که افراد در قرنطینه بسر می‌برند نیز مرسوم نیست.

چن کیوشی در فیلمی که از وضعیت بیمارستان‌ها در ووهان تهیه کرده بود از کمبود دارو و امکانات پزشکی برای مقابله با این ویروس سخن گفته بود. او گفته است که وحشتی از مرگ یا از حزب کمونیست چین ندارد.

ویروس کرونا؛ توقف واحد تولیدی نیسان در ژاپن به‌خاطر نرسیدن قطعه از چین

شمار قربانیان کرونا در چین به بیش از ۱۰۰۰ نفر رسیده است

در پی بحران ویروس کرونا، شرکت خودروسازی نیسان ژاپن مجبور به توقف موقت تولید خودرو در کارخانه کیوشو در جنوب غرب ژاپن به‌خاطر نرسیدن قطعه از چین شده است.

نیسان با انتشار اعلامیه‌ای، روز سه‌شنبه اعلام کرد از ۱۴ فوریه، جمعه این هفته دو واحد تولیدی کار خود را متوقف می‌کند و یک واحد تولیدی که بیشتر صادرات‌محور است نیز احتمالاً از ۱۷ فوریه کار خود را معلق کند.

روزنامه «نیکی» ژاپن می‌گوید احتمالاً تولید خودرو نیسان ۳۰۰۰ دستگاه کاهش یابد.

کل تولید خودرو این شرکت در ژاپن و کشورهای مختلف، از جمله آمریکا سالانه بالغ بر ۵۳۰ هزار دستگاه است.

نیسان در چین نیز تولید خود را متوقف کرده بود، اما می‌گوید از جمعه این هفته فعالیت‌های واحدهای تولیدی این شرکت در برخی استان‌های چین دوباره آغاز خواهد شد.

در کره جنوبی نیز برخی خودروسازان مانند کیا موتورز، هیوندای و شعبه‌ای از شرکت رنو فرانسه در این کشور، به‌خاطر نرسیدن قطعه از چین مجبور به توقف تولید در برخی واحدها شده‌اند.

ویروس کرونا تاکنون جان بیش از هزار چینی را گرفته است. تعدادی بیمار مبتلا به کرونا نیز در شماری از کشورها جان باخته‌اند.

Foto: DENIS BALIBOUSE 

/ Reuters

ویروس کرونا؛ سازمان جهانی بهداشت گردهمایی برگزار می‌کند

شهروند چینی برای استفاده از خط آهن در شانگهای در چین ماسک به صورت زده است؛ آمار تازه قربانیان با رکورد تازه ۱۰۸ مورد در یک روز، به ۱۰۱۶ مورد رسیده است

سازمان جهانی بهداشت روز ۲۲ و ۲۳ بهمن ماه میزبان یک گردهمایی جهانی‌ست برای «بسیج اقدامات بین‌المللی، و تشخیص کمبودهای اطلاعاتی و اولویت‌های تحقیقاتی» که هدف آن مقابله با ویروس کرونای جدید اعلام شده‌است.

مدیرکل سازمان جهانی بهداشت نیز تاکید کرده هدف از نشست پیش رو افزایش اقدامات برای توسعه ابزارهای مورد نیاز در روند مقابله با شیوع ویروس کرونای جدید است.

Today's situation report on #2019nCoV highlights:- A global research & innovation forum, to start tomorrow under the @WHO R&D Blueprint strategy, which aims to mobilize international action for the development of the tools needed to stop the outbreak.https://t.co/fQOQdrgcSl

--------— Tedros Adhanom Ghebreyesus (@DrTedros) February 10, 2020-----------------

نشست این سازمان در حالی برگزار می‌شود که آمار تازه قربانیان پیامدهای ابتلا به کروناویروس-۲۰۱۹ با رکورد تازه ۱۰۸ مورد در یک روز، به ۱۰۱۶ مورد رسیده است.

گزارش رسمی دولت چین نشان می‌دهد با وجود رکورد تازه قربانیان، شمار موارد ثبت‌شده ابتلا به این ویروس نسبت به روز قبل از آن کاهش داشته‌است.

در بامداد دوشنبه بیش از ۳ هزار مورد تازه تشخیص داده شده بود که در بامداد سه‌شنبه به حدود ۲۴۸۰ مورد تازه کاهش یافته است.

این دومین بار طی دو هفته اخیر است که موارد ابتلا کاهش پیدا کرده‌است هرچند هنوز هیچ نتیجه‌گیری مشخصی از آن ارائه نشده و سازمان بهداشت جهانی نیز هشدار داده که تحت هیچ شرایطی نباید اجازه داد تا شیوع بیماری از کنترل خارج شود.

علاوه بر سرزمین اصلی چین، که بیشترین رقم مبتلایان، و به جز دو نفر تمام قربانیان در آن گزارش شده، دست‌کم ۳۱۹ مورد نیز در حداقل ۲۴ کشور دیگر تشخیص داده شده‌است.

از جمله افزایش شمار ابتلا به ویروس در یک کشتی تفریحی در ساحل یوکوهاما در ژاپن است که توجهات را به خود جلب کرده‌است. با تشخیص ۶۵ مورد تازه در این کشتی، که کل آن به قرنطینه‌ای برای سرنشینان تبدیل شده، شمار مبتلایان به ۱۳۵ نفر رسیده است. به این ترتیب شمار مبتلایان به ویروس در ژاپن به ۱۶۱ تن افزایش یافته است. هزاران نفر از خدمه و مسافران کشتی اجازه خروج از آن را ندارند.

We stand with #China: My #SandArt with the message, Fight against #CORONAVIRUS at Puri beach, #Odisha. @China_Amb_India pic.twitter.com/mhIOznlEkk

----------— Sudarsan Pattnaik (@sudarsansand) February 10, 2020-------------

پیام هنرمند هندی بر ساحل دریا: در کنار چین ایستاده‌ایم

روز دوشنبه سخنگوی وزارت خارجه چین به خبرنگاران گفت دست‌کم ۲۷ شهروند خارجی در میان مبتلایان به ویروس هستند که از این میان در هفته گذشته یک شهروند آمریکایی و یک شهروند ژاپنی جان خود را از دست دادند.

روز دوشنبه بسیاری از نهادها، شرکت‌ها و موسسات دولتی و غیردولتی فعالیت خود را در نقاط مختلف چین از سر گرفتند. تعطیلات سال نوی چینی که باید دو هفته پیش به پایان می‌رسید تا کنون تمدید شده بود و در حال حاضر پژوهشگران و مقام‌ها در حال رصد ازسرگیری فعالیت‌ها بر میزان ابتلا به ویروس هستند.

هشدار سازمان بهداشت جهانی نسبت به همه‌گیری بیماری ناشی از ویروس کرونا در سراسر جهان

چک کردن دمای بدن مسافران پیش از سوار شدن به کشتی در سریلانکا

در حالیکه شمار کشته شدگان از ویروس کرونا در چین از یکهزار نفر فراتر رفته، سازمان بهداشت جهانی نسبت به همه‌گیری بیماری ناشی از این ویروس در جهان هشدار داده است.

به گزارش رویترز، مقامات استان هوئبی، مرکز شیوع ویروس کرونا در چین، از مرگ ۱۰۸ نفر از مبتلایان در روز دوشنبه ۲۱ بهمن خبر دادند. روز یکشنبه نیز ۹۷ نفر دیگر در این استان جان باخته بودند بدین ترتیب تعداد کل کشته شدگان به ۱۰۱۶ نفر رسید.

روز دوشنبه همچنین رئیس سازمان بهداشت جهانی در ژنو به خبرنگاران اعلام کرد که انتشار ویروس کرونا در خارج از چین «می‌تواند جرقه‌ای باشد که به آتش تبدیل می‌شود.» او اضافه کرد که بشر نباید اجازه دهد که این همه‌گیری از کنترل خارج شود.

در حال حاضر ۴۲ هزار مورد ابتلا در چین و ۳۱۹ مورد در خارج از این کشور به ثبت رسیده است. یکی از مراکز شناسایی این بیماری، کشتی کروزی است که با ۳۷ هزار مسافر و خدمه در ساحل یوکوهاما ژاپن لنگر انداخته است و ۱۳۵ مورد از ابتلا به بیماری در آن شناسایی شده است.

به گفته رئیس بهداشت جهانی، نگرانی ها از موارد انتقال از انسان در بیرون از چین وجود دارد.

 

MAR/DW/.spiegel.de/BILD

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