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کویت": شیخ صباح الاحمد الجابر الصباح، امیر کویت در سن ۹۱ سالگی درگذشت.

   کویت":  شیخ صباح الاحمد الجابر الصباح، امیر کویت در سن ۹۱ سالگی درگذشت Scheich Sabah al-Ahmed...

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عربستان سعودی" ریاض، ": مقامات امنیتی عربستان از انهدام یک "هسته تروریستی وابسته به رژیم ایران" خبر داد

عربستان سعودی" ریاض، ": مقامات امنیتی عربستان از انهدام یک "هسته تروریستی وابسته به رژیم ایران"...

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اخبار کوتاه": "فشرده وقایع روز ایـــران وجهان - دوشنبه - هفتم مهر ۱۳۹۹ برابر با بيست و هشتم سپتامبر ۲۰۲۰

      . "خوشا به روز وروزگار بشریت که کورش دارد" به نام ایران و به نام ندای آزادی...

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    کویت": شیخ صباح الاحمد الجابر الصباح، امیر کویت در سن ۹۱ سالگی درگذشت.

    سه شنبه, 08 مهر 1399 17:26

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    عربستان سعودی" ریاض، ": مقامات امنیتی عربستان از انهدام یک "هسته تروریستی وابسته به رژیم ایران"...

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    سه شنبه, 08 مهر 1399 12:08

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  • "نقض حقوق بشر”; در رژیم توتالیتر،”:جنایت علیه بشریت رژیم ولی فقیه علی خامنه ای "ننگ تاریخ "...

    سه شنبه, 08 مهر 1399 01:46

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    دوشنبه, 07 مهر 1399 23:42

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  • گزارشهای محیط زیست

    گزارشهای محیط زیست"فا جعه" پسماند در دماوند؛ دپوی زباله در کافر دره " زلزله بالای پنج درجه بار...

    دوشنبه, 07 مهر 1399 15:38

    Published in دانش و محیط زیست

سیاست

آمریکا": فاجعه" : نوزدهمین سالگرد حملات حملات تروریستی"یازده سپتامبر" پرزیدنت ترامپ در آیین گرامیداشت قربانیان ۱۱ سپتامبر"به از بین بردن البغدادی و قاسم سلیمانی، بر عزم خلل‌‌ناپذیر آمریکا در تعقیب تروریست‌ها و مبارزه با آنها تاکید کرد.

Wohl kaum ein Ereignis hat die USA so verändert: die Anschläge vom 11. September 2001. US-Präsident Trump droht künftigen Angreifern.

Foto: NICHOLAS KAMM / AFP

 

 آمریکا": فاجعه" : نوزدهمین سالگرد حملات  حملات تروریستی"یازده سپتامبر"  پرزیدنت ترامپ در آیین گرامیداشت قربانیان ۱۱ سپتامبر"به از بین بردن البغدادی و قاسم سلیمانی، بر عزم خلل‌‌ناپذیر آمریکا در تعقیب تروریست‌ها و مبارزه با آنها تاکید کرد. 

Jahrestag 11. September

Trump und Biden gedenken der Opfer

19 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 besucht sowohl US-Präsident Donald Trump als auch sein Herausforderer Joe Biden Orte des Terrors. 

.spiegel.de /Welche Rolle spielt der Wahlkampf am Tag des Gedenkes? 

11.09.2020, 23.52 Uhr

Donald Trump mit First Lady Melania

 Foto: JONATHAN ERNST / REUTERS

US-Präsident Donald Trump und sein demokratischer Herausforderer bei den Präsidentschaftswahlen, Joe Biden, haben auf getrennten Veranstaltungen der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 gedacht. Trump nahm an einer Gedenkfeier in Shanksville im US-Bundesstaat Pennsylvania teil. Biden besuchte eine Gedenkveranstaltung in New York, reiste anschließend ebenfalls nach Shanksville. Dort begegneten sich die Konkurrenten aber nicht.

In Shanksville war das vierte Flugzeug von islamistischen Terroristen des Netzwerks Al-Qaida zum Absturz gebracht worden, nachdem das Cockpit mit den Entführern von den Passagieren gestürmt worden war. Zuvor waren bereits zwei weitere Flugzeuge in das World Trade Center in New York und ein weiteres in das Pentagon in Washington gelenkt worden. Der Präsident und First Lady Melania Trump hörten in Shanksville schweigend zu, als die Namen der 40 getöteten Passagiere und Besatzungsmitglieder verlesen wurden.

Joe Biden mit seiner Frau Jill in New York 

Foto: CARLO ALLEGRI / REUTERS

Später dankte Trump in seiner Rede den Getöteten für ihr "Opfer". Er ehrte auch Ersthelfer und Militärangehörige, die in den nachfolgenden Kriegen unter Ex-Präsident George W. Bush für die "Erhaltung unserer Freiheit" gekämpft hätten.

Biden nahm am Morgen an einer Gedenkfeier im New Yorker Stadtteil Manhattan für die fast 3000 Opfer der Anschläge auf das World Trade Center teil. Trump ließ sich durch Vizepräsident Mike Pence vertreten. Weder Biden noch Pence hielten eine Ansprache. Im Mittelpunkt der Veranstaltung an der Gedenkstätte "Ground Zero" stehen traditionell die Hinterbliebenen der Opfer.

Pennsylvania gilt als "Swing State"

Dass sowohl Trump wie Biden in Shanksville anwesend waren, könnte auch wahltaktische Gründe gehabt haben. Der Bundesstaat Pennsylvania gilt als "Swing State". Vor fünf Jahren gewann Trump hier mit nur einem Prozentpunkt Vorsprung - die Demokraten hoffen, Pennsylvania wieder zurückzugewinnen.

Klassische Wahlkampfveranstaltungen hielten weder Trump noch Biden ab. 

bah/AP/AFP  ---

9/11-Gedenken und Coronakrise

Wenn der Tod nicht mehr schockiert

Zum 19. Jahrestag der 9/11-Anschläge verharrten die USA in stillem Gedenken. Doch diesmal hing eine neue Tragödie über den Zeremonien, deren Opfer kaum betrauert werden.

Von Marc Pitzke, New York

12.09.2020, 09.55 Uhr

Tribute in Light": 9/11-Gedenkbestrahlung in Lower Manhattan

Foto: EDUARDO MUNOZ / REUTERS

Die ersten tauchten am Tag danach auf. Bald klebten die Zettelchen überall, an Wänden, Laternen, Kiosken, Haltestellen, Telefonzellen: Suchposter mit Fotos, physiologischen Merkmalen ("braune Augen, Blutgruppe A") und letzten Aufenthaltsorten ("Tower One, 86. Stock") der Verschollenen, die nie nach Hause gekommen waren. Die Appelle wirkten wie stille Schreie.

"Wer hat ihn gesehen?" "Bitte melden." "Vermisst."

Der Tag danach: 12. September 2001, vor 19 Jahren. New York City stand noch unter dem Schock der 9/11-Anschläge. Doch die Trauma- und Trauerarbeit begann bereits - mit jenen Suchanzeigen, die Hoffnung und Horror verschmolzen und privaten Schmerz zu kollektivem Schmerz bündelten. Monatelang prägten sie das Bild der Stadt und ihre Seele.

Gedenken mit Mundschutz: Trauernde New Yorkerin am 9/11-Jahrestag 

Foto: ANDREW KELLY / REUTERS

Viele Poster hängen jetzt als Reliquien im 9/11-Museum. Draußen vor dem Gebäude, am einstigen Ground Zero, gedachte New York am Freitag, wie an jedem Jahrestag, der 2977 Todesopfer jener tragischen Stunden.

Doch eine neue Tragödie hing über der Zeremonie. Eine neue schwere Krise, die nun abermals radikales Umdenken erzwingt, sich aber nur indirekt offenbart - an den Schutzmasken, die die Anwesenden trugen. Fast 200.000 Amerikaner sind bisher an Covid-19 gestorben. Die Pandemie hat die USA viel schwerer getroffen als 9/11 - wobei New York City wieder am meisten leidet, mit schätzungsweise 24.000 Toten. Achtmal so viele wie am 11. September.

Zwei Tragödien, ein Gedenken: Joe Biden, Mike Bloomberg und Mike Pence am 9/11 Memorial in New York

 Foto: EDUARDO MUNOZ / REUTERS

"Diese Stadt zeigte der ganzen Welt die Stärke, die Bedeutung von New York City", sagte Bürgermeister Bill de Blasio diese Woche über 2001 - und zog Parallelen zur Coronakrise: "Abermals schauen die Menschen mit großer Ehrfurcht auf diese Stadt."

"Jeder in New York kannte jemanden, der am 11. September gestorben ist", sagte Louise Mirrer, die Präsidentin der New-York Historical Society, der "New York Times". "Jeder in New York kennt jemanden, der an Covid-19 gestorben ist."

Warum ist dann heute alles so anders? Warum fällt es gerade den Amerikanern so schwer, die Corona-Opfer gleichermaßen kollektiv zu betrauern wie die Opfer von 2001? Deren Namen trieben vielen hier am Freitag wieder Tränen in die Augen. Die Pandemie-Opfer dagegen sind Statistiken, die meist nur noch schulterzuckend registriert werden.

19 Jahre Trauer: US-Sternenbanner an der 9/11-Gedenkstätte in New York

 Foto: SHANNON STAPLETON / REUTERS

Die USA seien heute weder zu gemeinsamer Stärke fähig noch zu gemeinsamer Trauer, schreibt Garrett Graff im Magazin "Atlantic". Der Autor von "Und auf einmal diese Stille", einer Oral History des 11. September, erinnert daran, dass geteiltes Leid früher eine "staatsbürgerliche Religion" gewesen sei, die das Land zusammengeschweißt habe - von der Revolution über den Bürgerkrieg und die Weltkriege bis zu jenen 102 Terrorminuten in 2001.

9/11 war ein Musterbeispiel für diese nationale Tradition - und zugleich der Moment, der sie endgültig als Illusion entzaubern würde.

Manche Bilder, Gefühle und Empfindungen von 2001 wirken bis heute nach. Der Leichengeruch. Panik und Machtlosigkeit. Die Bahren auf den Gehwegen vor den Krankenhäusern, die vergeblich auf Überlebende warteten.

Es folgten die patriotischen Rituale: Hymnen, Reden, die Mini-Nachrufe der "New York Times". Doch schon das war nur Fassade, hinter der sich Düsteres verbarg.

Leichengeruch, Panik, Machtlosigkeit: Trümmer des World Trade Centers im September 2001

 Foto: DOUG KANTER/ AFP

Amerikas "War on Terror" kostete Hunderttausende Unschuldige das Leben - in Afghanistan, Pakistan, im Irak, im Jemen, Syrien. Die CIA folterte und tötete. Soldaten und Söldner verübten Kriegsverbrechen. In den USA wurden Muslime - und alle, die so aussahen - diffamiert und gehetzt.

Einer, der sich besonders inbrünstig an dieser Hatz beteiligte, war Donald Trump. Der log noch 2015 im Präsidentschaftswahlkampf, er habe selbst mit angesehen, wie "Tausende" Muslime den Einsturz des World Trade Centers bejubelt hätten. Und selbst diese Woche nannte er seinen Vorgänger bei einem Auftritt in Michigan "Barack Hussein Obama" - wobei er das "Hussein" dramatisch in die Länge zog, unter Buhrufen seine Anhänger.

Der Hass radierte jede gemeinsame Trauer aus. Hinzu kamen immer mehr Tragödien, Schlag auf Schlag: Naturkatastrophen, Schießereien, Rassismus, Polizeigewalt. Als sich Corona einschlich, war die Nation längst abgestumpft.

Endloser Terrorkrieg: Folgen eines Anschlags 2008 in Afghanistan 

Foto: PAJHWOK/ AFP

Zumal ein Virus viel unsichtbarer ist als das visuelle Gräuel von 9/11. Als New York zum globalen Corona-Brennpunkt wurde, ließen nur die Kühllaster vor den Krankenhäusern erahnen, was sich wirklich abspielte. Statt kollektiv ist das Leid jetzt privat - und horrende einsam: Die Opfer sterben qualvoll in Quarantäne, hinter Plexiglas und fernab der Kameralinsen.

Im Mai füllte die "New York Times" vier Zeitungsseiten mit den Namen der ersten 100.000 Corona-Toten in den USA: "Ein unermesslicher Verlust." Seither hat sich die Zahl verdoppelt, und der Verlust ist Routine geworden.

Massensterben ist von Natur aus immer schwer zu fassen. Doch Amerikas schwer begreifliche Coronakrise ist vor allem auch selbst verschuldet.

Unsichtbarer Corona-Horror: Kühllaster vor einem New Yorker Krankenhaus 

Foto: STEPHANIE KEITH/ AFP

Denn Millionen hier halten die Pandemie für Fake News. Zu verdanken ist das Trump: Er habe die Corona-Gefahr von Anfang an bewusst verharmlost, gestand er dem Watergate-Enthüller Bob Woodward: "Ich wollte das immer herunterspielen. Ich spiele es immer noch herunter."

Wie viele der fast 200.000 US-Toten heute noch leben könnten, hätte Trump nicht mutwillig gelogen, ist schwer zu schätzen.

Schon vor Corona waren die USA in zwei Lager verfallen, die sich jetzt nur noch kompromissloser gegenüberstehen. Kollektive Aufwallung bebt nur noch in den Black-Lives-Matter-Protesten auf der einen Seite und den neuerdings wiederbelebten Trump-Anbetungsmessen auf der anderen.

Daumen hoch: Trump und First Lady Melania beim 9/11-Gedenken 

Foto: Alex Brandon / AP

Wie unvereinbar die Fronten sind, ließ sich beim 9/11-Gedenken am Freitag beobachten. In einer tonlosen Rede appellierte Trump an Amerikas Gemeinsamkeiten, doch die leeren Worte verhallten mit seinem nächsten Wut-Tweet.

Sein Wahlkampfrivale Joe Biden, dessen Leben von Tod und Trauer geprägt ist, sprach hingegen lange mit 9/11-Hinterbliebenen. In New York City beugte er sich über eine 90-jährige Greisin im Rollstuhl, die ihm das Foto ihres verstorbenen Sohnes zeigte. "Es geht nie weg", sagte er ihr. 

Was hat Saudi-Arabien

Kurz nach dem Einsturz beider Türme am 11. September 2001 steht eine riesige Rauchwolke über Manhattan

Foto: AP

  

REUTERS

In die Trümmer der beiden Türme hat jemand die US-Nationalflagge gesteckt.

Dieses Wrackteil wurde in New York gefunden. Ist es ein Fahrgestell eines der beiden Flugzeuge, die am 11. September 2001 ins World Trade Center stürzten?

Foto: AP/dpa

فاجعه خونین 11 سپتامبر 2001"

911 Jumpers 9/11 in 18 mins Plane Crashes World Trade Center Towers September 11 Terror Fact Video

Mittwoch, 11.09.2019   17:51 Uhr .spiegel.de/ 

Donald Trump hat potenziellen Terroristen bei einer Gedenkfeier für die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 mit verheerender Vergeltung gedroht. "Wir streben keinen Konflikt an", sagte der US-Präsident vor dem Pentagon in Washington. "Aber wenn irgendwer es wagt, unser Land anzugreifen, werden wir darauf mit dem gesamten Ausmaß amerikanischer Macht und dem eisernen Willen des amerikanischen Geistes antworten."

Bei den Anschlägen in New York und Washington vor 18 Jahren waren insgesamt fast 3000 Menschen ums Leben gekommen. Islamisten hatten damals drei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York und in das Pentagon in Washington gesteuert. Eine vierte Maschine stürzte in Pennsylvania ab, nachdem die Menschen an Bord Widerstand gegen die Entführer leisteten.

Trump kündigte massive Angriffe gegen Taliban an

Trump bezog sich in seiner Rede auch auf die abgesagten Verhandlungen mit den Taliban: "In den vergangenen vier Tagen haben wir unseren Feind härter angegriffen, als sie je angegriffen wurden. Und das wird andauern. Und wenn sie aus irgendeinem Grund in unser Land zurückkehren, werden wir dorthin gehen, wo sie sind, und Kräfte einsetzen, wie sie die Vereinigten Staaten nie zuvor eingesetzt haben."

Fotostrecke

Gedenken an die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001: US-Präsident Trump und First Lady Melania Trump vor dem Weißen Haus.

Nicholas Kamm/ AFP

Eine Frau weint in New York an der Gedenkstätte um die Opfer der Anschläge auf das World Trade Center.

Justin Lane/ EPA-EFE/ REX

Ihr Cousin wurde bei den Attentaten vom 11. September getötet. Alexandra Hamatie trauert am früheren World Trade Center in New York.

Spencer Platt/ AFP

Dieser frühere Feuerwehrmann salutiert bei einer Zeremonie in New York.

Justin Lane/ EPA-EFE/ REX

Der dunkelste Tag - Die Anschläge vom 11 September[DOKU][HD]

DOKU - 9/11 Feuerwache Ground Zero - HD

 

Am früheren World Trade Center in New York, wo damals die Zwillingstürme einstürzten und heute unter anderem eine Gedenkstätte steht, wurden die Namen der Opfer vorgelesen und Schweigeminuten eingehalten.

Justin Lane/ EPA-EFE/ REX 

Vor dem Kapitol in Washington gedachten auch Mitglieder des Repräsentantenhauses der Opfer. In der Bildmitte die Sprecherin Nancy Pelosi.

Michael Reynolds/ EPA-EFE/ REX

 

Auch dieser Feuerwehrmann hält bei einer Gedenkfeier in New York inne und trauert um die Opfer.

Spencer Platt/ AFP

 

Viele trauernde Angehörige hielten Fotos der Opfer zur Erinnerung an sie hoch.

Spencer Platt/ AFP

Auch Rudolph Giuliani (Bildmitte) nahm an den Gedenkfeiern teil. Er war damals Bürgermeister von New York.

Spencer Platt/ AFP

New York und Washington: Trauer um die Opfer von 9/11

Die USA verhandeln seit Monaten mit den Taliban über ein Abkommen, das den Weg für einen Abzug der US-Truppen und für Frieden in Afghanistan bereiten soll. Trump hatte die Verhandlungen nach der Absage der für Sonntag geplanten Gespräche für "tot" erklärt.

Trump verwies darauf, dass er nach einem tödlichen Anschlag in Kabul für den vergangenen Sonntag in Camp David geplante Verhandlungen mit Taliban-Vertretern abgesagt habe. Unter den Toten in Kabul war auch ein US-Soldat. Die Taliban hatten sich nach den Anschlägen vom 11. September 2001 geweigert, den Drahtzieher - al-Qaida-Chef Osama Bin Laden - auszuliefern. Nach dem Einmarsch einer US-geführten Koalition in Afghanistan war das Taliban-Regime daraufhin Ende 2001 gestürzt worden.

Vor der Gedenkfeier am Pentagon hatte Trump mit seiner Frau Melania auch im Weißen Haus der Opfer gedacht. Anwesend bei dem Gedenken waren auch Angehörige von Opfern der Anschläge sowie Überlebende. Die US-Flaggen auf dem Weißen Haus und auf anderen Bundesbehörden in Washington wurden am Mittwoch auf halbmast gesetzt.

als/dpa 

9/11 und Social Media

Mit zwölf Schritten in die Verschwörungsgalaxie

9/11 ist die Einstiegsdroge vieler Verschwörungstheoretiker. Was mit Sinnsuche und Neugier beginnt, kann in einem bedenklichen Weltbild enden - auch wegen der Algorithmen von Diensten wie YouTube.

© Reto Klar Eine Kolumne von Sascha Lobo

 

11. September 2001: Anschlag auf das World Trade Center in New York City

Hubert Boesl/ DPA  

                      Mittwoch, 11.09.2019   16:20 Uhr 

------------------------------Kolumne-------------------------------------- 

Heute wird 9/11 volljährig. Diesen Mittwoch vor 18 Jahren entführten islamistische Massenmörder vier Flugzeuge, lenkten zwei in die Zwillingstürme des New Yorker World Trade Centers und eines in das Pentagon in Washington. Ein viertes Flugzeug stürzte in Pennsylvania auf ein Feld.

Es ist ein in mehrfacher Hinsicht trauriges Datum. Zu allererst natürlich bezogen auf die über 3000 Opfer des Terroranschlags. Dann gab es noch die Reaktion vom damals noch schlechtesten US-Präsidenten überhaupt, George W. Bush - von der Überwachungsradikalisierung über einen Krieg mit gefälschten Begründungen bis hin zu Guantanamo. 9/11 ist in der Ära der sozialen Medien aber auch die wichtigste Einstiegsdroge für Verschwörungstheoretiker.

Verschwörungstheorien können Menschen radikalisieren, weil sie Weltbilder erzeugen, in denen Gefahr droht von einer geheimen, kleinen, supermächtigen Gruppe, gegen die man sich wehren muss. Vielleicht sogar mit allen Mitteln. Deshalb können alle Verschwörungstheorien auch antisemitisch gewendet werden, stets schwingt die kleine Gruppe der bösen Manipulatoren in der Erzählung mit.

Antisemitismusforscher Samuel Salzborn sieht mit 9/11 eine epochale Veränderung des Judenhasses, wie in seinem neuen Buch deutlich wird. 9/11 ist der vergiftete Brunnen des 21. Jahrhunderts.

Es gibt beim Verschwörungsglauben wichtige graduelle Unterschiede. In vielen westlichen Industrieländern gibt es Zahlen, nach denen zwischen 50 und 60 Prozent der Bevölkerung an mindestens eine Verschwörungstheorie glauben. Einige Fachleute gehen sogar davon aus, dass alle von uns Aspekte solcher Mythen verinnerlicht haben, ohne es zu ahnen.

Aber inzwischen lässt sich gut abschätzen, wie man nicht bloß ein paar Vermutungen mit sich herumträgt - sondern tief und zehrend in Verschwörungssphären gerät. Und warum es meist sehr schwierig und nicht selten unmöglich ist, Menschen aus solchen Sümpfen der Wirrnis zu befreien.

1. Phase - Sinnsuche

Es beginnt auffällig oft mit persönlichen Krisen. Vorne dabei Klassiker wie zerbrochene Partnerschaften, Jobverlust, Familienkonflikte, aber auch das Ende einer Lebensphase und die Unsicherheit vor einer neuen. Die Anfälligkeit für Verschwörungstheorien, so beschreibt es eine im März 2017 veröffentlichte Studie, basiert auf dem Gefühl einer sozialen Ausgeschlossenheit, im Extremfall Einsamkeit. Um sich dagegen selbst zu helfen, machen sich Menschen in dieser Phase auf Sinnsuche, ob bewusst oder unbewusst.

2. Phase - Einstieg

Diese Sinnsuche mit Krisenhintergrund muss als Zeit der intellektuellen Verletzlichkeit begriffen werden. Es handelt sich auch um die Phase im Leben von Menschen, wo sie anfälliger für Sekten oder eine Drogensucht sind. Hier spielt die Allgegenwart von Verschwörungstheorien im Netz eine Rolle: Ob bei Google, Facebook oder YouTube, unverfängliche Suchstichworte etwa nach dem Begriff "Wahrheit" reichen aus, um zu Verschwörungsinhalten zu gelangen.

Hier entfaltet 9/11 seine Kraft, weil es ein ikonisches Weltereignis ist, das alle kennen. Der Einstieg kann auch direkt erfolgen, zum Beispiel, weil ein Bekannter einen Inhalt per WhatsApp zuschickt. Chats und Messenger spielen bei der Verbreitung entsprechender Inhalte eine wesentliche Rolle.

3. Phase - Neugier

"Die Wahrheit über 9/11" - wer möchte die nicht kennen? Gerade, wo noch immer nicht alle Akten und Fakten auf dem Tisch liegen? Das ist zwar bei fast allen Vorgängen so, die die nationale Sicherheit von Staaten betreffen, aber die Neugier siegt hier über die Differenzierung.

Verschwörungserzählungen locken ihr Publikum mit der selten bestreitbaren Tatsache, dass man nicht alles über ein Ereignis weiß. Daraus konstruieren sie zunächst die Möglichkeit, dass in diesem Unbekannten eine verborgene Wahrheit steckt. Und sie sind, wie die Wissenschaftlerin Katharina Thalmann schreibt, einfach interessant, sogar faszinierend.

4. Phase - Zweifel

Formulierungen wie "Zweifel an der offiziellen Version" bauen geschickt zwei Ebenen auf: eine Fassade und die vermeintlich ganz andere Wahrheit dahinter. Deshalb ist 9/11 so dankbar - hier ist kaum bestreitbar, dass die Öffentlichkeit nicht jedes Detail kennt, weil etwa zur Attacke auf das Pentagon Akten unter Verschluss sind. Hört sich dramatisch an, aber faktisch sind alle Akten einer Administration zunächst nicht öffentlich, vom Pankower Bürgeramt ebenso wie vom Verteidigungsministerium.

Aus der Neugier und dem geweckten Zweifel erwächst der Wunsch nach Erkenntnis, und der erste Eindruck der Verschwörungsopfer ist, dass sie etwas gefunden haben könnten, was sie zuvor nicht wussten. Eine neue Welterkenntnis würde ihnen in einer Zeit der Krise gut passen. Weil aber der Mensch offenbar nur über einen gewissen Vorrat an Skepsis verfügt, wird dieser in der Auseinandersetzung mit der "offiziellen Version" aufgebraucht - und es bleibt nichts mehr übrig für die neuen, spannenden Behauptungen.

5. Phase - Gutgläubigkeit

Hier beginnen die konkreten Verschwörungserzählungen zu wirken, denn der Mensch neigt dazu, zu glauben, was andere ihm erzählen. Ein australisches Symposion der Sozialpsychologie veröffentlicht Anfang 2019 einen Überblick über die Mechanismen dahinter. Gutgläubigkeit ist ein evolutionäres Erfolgsrezept, auch wenn wir deren Kehrseite Naivität sehr abwertend betrachten. Aber eigentlich ist Gutgläubigkeit eine soziale Fähigkeit, die es uns ermöglicht, besser und schneller in sozialen Gruppen zu agieren. Etwa, weil man eine geschilderte Bedrohung nicht erst unbedingt mühsam selbst überprüfen muss, sondern sofort gemeinsam dagegen agieren kann. Leider nutzen Verschwörungstheorien unsere positive Fähigkeit der Gutgläubigkeit aus.

6. Phase - Narrative Verstärkung

YouTube ist der Vatikan der Verschwörungstheorie. Das liegt auch daran, dass Filme eine lineare, wenig interaktive Erzählstruktur haben und das Publikum deshalb gezwungen ist, der gesamten Geschichte zu folgen. Erzählungen sind das machtvollste Kommunikationsinstrument, das wir kennen.

Wie Nobelpreisträger Daniel Kahneman beschreibt, wirkt solche Kommunikation sogar unbewusst. Wenn man Menschen Geschichten und Erkenntnisse über das Altern erzählt, beginnen sie nachweislich, sich seniorenhafter zu bewegen, also langsamer und vorsichtiger.

7. Phase - Algorithmische Verstärkung

Seit 2015 ist "Autoplay" bei YouTube Grundeinstellung, die Plattform spielt also die Empfehlungen immer weiter von allein ab. Guillaume Chaslot war einer der Programmierer, die den Empfehlungsalgorithmus von YouTube mit erschaffen haben. Vor allem durch seine Aussagen wissen wir, dass YouTube das "Engagement" als Hauptkriterium für die Empfehlungen nutzt. Engagement wird unter anderem berechnet aus den Daten bisheriger Sehdauer, Reaktionen wie Likes oder Shares und Kommentaren zu einem Video.

Daraus hat sich ein fataler Mechanismus entwickelt - denn Verschwörungstheoretiker sind die perfekten YouTube-Nutzer. Wenn sie einmal angebissen haben, schauen sie stunden- oder tagelang Videos, liken und verbreiten die neue Kunde im sozialen Umfeld und diskutieren mit anderen Verschwörungstheoretikern darüber. Mehr Engagement geht nicht, daher berechnet der YouTube-Algorithmus, wie möglichst viele Leute in diese Richtung gezogen werden können. So ist YouTube zu einer "Radikalisierungmaschine" geworden, wie Technosoziologin Zeynep Tufekci schrieb.

8. Phase - Erleuchtung und Belohnung

Irgendwann im Verlauf der Verstärkungen stellt sich das Gefühl ein, man habe eine Erkenntnis erlangt. Eine welterschütternde Erkenntnis, zum Beispiel, wie 9/11 angeblich wirklich war. Solche "Heureka-Momente" hat die Psychologie als mächtiges Belohnungsereignis identifiziert. Evolutionär ergibt das Sinn, denn mehr Wissen verbessert die Überlebenschancen. Die Freude an der neu gewonnenen Erkenntnis kann in einem Endorphinschub resultieren.

9. Phase - Soziale Verstärkung

In sozialen Medien wird die positive Gefühlslage durch Interaktion noch verstärkt. Wer eben noch einsam war, findet im Nu neue Freunde, die die gleiche Erkenntnis hatten. Gemeinsame Erkenntnis in einer Gruppe kann als eine Form von Erleuchtung empfunden werden, also als ein spirituell wirksamer Erkenntnisvorsprung gegenüber dem Rest der Welt. Dadurch entsteht sehr schnell eine Gemeinsamkeit mit anderen Verschwörungstheoretikern.

Die soziale Verstärkung entsteht auch dadurch, dass endlich das Ausgangsproblem der Einsamkeit und Ausgrenzung gelöst scheint. Es fühlt sich gut an, zur kleinen, feinen Gruppe der "Wissenden" zu gehören. Also dazuzugehören. Die Hilfsmission in eigener Sache war erfolgreich!

10. Phase - Anerkennungsreize

Fast nirgends bekommt man so schnell Anerkennung wie in Verschwörungszirkeln. Es reicht, die Verschwörungstheorien zu bestätigen oder nur Zweifel an den "offiziellen Versionen" zu äußern. Allerdings wird die Anerkennung umgehend entzogen, wenn man gegenläufige Argumente äußert. Das ist ein kleinteiliger, sozialer Prozess, der auf der Bühne von Social Media geschieht, etwa in Facebook-Gruppen. Teilnehmer lernen schnell und intuitiv, welche Verhaltensweise ihnen Anerkennung bringt und welche nicht. Positiv wird etwa gesehen, wenn man "neue Erkenntnisse" beiträgt - auch zu anderen Verschwörungen.

11. Phase - Abwehr und Immunisierung

Aus den Anerkennungsreizen ergibt sich eine hermetisch nach außen abgeschottete Gruppe, das Gefühl der "Erleuchtung" lässt diese Abgrenzung positiv erscheinen. Verschwörungstheoretiker möchten ihr soziales Umfeld an ihrer Welterkenntnis teilhaben lassen. Aber weil sie meist nur Kopfschütteln, Mitleid oder Spott ernten, grenzen sie sich noch stärker ab. Das mögliche Korrektiv des eigenen sozialen Umfelds wird abgekoppelt. Irgendwann gibt es Anerkennung fast nur noch in der eigenen Gruppe - ein weiterer Verstärkungseffekt.

12. Phase - Persönlichkeitsumbau

Schließlich folgt der manchmal unumkehrbare Sturz in die Verschwörungsgalaxie. Die Zugehörigkeit zur Gruppe und die Ablehnung durch "Unwissende" im früheren Umfeld hat Auswirkungen auf die Persönlichkeit. Dazu kommt, dass Verschwörungstheorien wie 9/11 nachweislich bewirken, dass man sehr viel leichter an andere Verschwörungstheorien glaubt.

Es entsteht zunächst ein umfassendes Erklärungsgebäude und schließlich ein neues, eigenes Weltbild, bei dem "nichts ist, wie es scheint", so der Buchtitel von Michael Butter, Professor für Verschwörungstheorien in 

Tübingen.

Wer solche Verschwörungsweltbilder als Teil seiner neuen Persönlichkeit verinnerlicht hat, sieht in jedem Diskussionsversuch über die Verschwörungstheorie zwingend einen Angriff auf die eigene Person. Spätestens an diesem Punkt ist eine normale Diskussion sinnlos geworden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fünf Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001 sitzen noch immer in Guantánamo. Warum wurde ihnen bis heute kein Prozess gemacht? 

Foto: AP

-------------------------------SIE SITZEN NOCH IMMER IN GUANTÁNAMO------------------------------------

------------------------Warum wird 9/11-Attentätern nicht der Prozess gemacht?------------------------

Diese fünf Terroristen sollen den schlimmsten Terroranschlag auf amerikanischem Boden vorbereitet haben 

Foto: AP

1.09.2019 - 23:06 Uhr

Mit dem 11. September jährte sich der Anschlag auf die Zwillingstürme des World Trade Centers (WTC) zum 18. Mal: Fast 3000 Menschen starben. Zwei Passagierflugzeuge wurden in die Türme des WTC in New York gesteuert, einer ins Pentagon. Ein vierter Jet, der wohl ins Weiße Haus hineingelenkt werden sollte, stürzte ab, weil die Passagiere die Entführer überwältigten. 9/11 ist zum Synonym für den schlimmsten Terror-Angriff auf US-amerikanischem Boden geworden.

Doch den Hauptverantwortlichen – Khalid Scheich Mohammed, Ramzi Binalshibh, Ali Abdel Asis Ali (alias: Ammar al-Baluchi), Mustafa Ahmed al-Hawsawi und Walid bin Attash – wurde noch immer nicht der Prozess gemacht.

--------------------------------------------DAS PASSIERTE AN 9/11--------------------------------------

-----------------Um 8.46 Uhr flog das erste Flugzeug in den Nordturm---------------------------------- 

 

Quelle: BILD

Sie sitzen seit Jahren im Hochsicherheitsgefängnis von Guantánamo auf Kuba – doch passiert ist bisher nicht viel. Auf dem Gelände des US-Marinestützpunkts an der Südostspitze der Insel wurde zwar extra ein Gerichtsgebäude errichtet. Doch erst vor acht Jahren begannen die Vorverfahren für die eigentliche Hauptverhandlung, inzwischen unter dem dritten Vorsitzenden Richter Shane Cohen, Colonel der US Air Force. Er kündigte laut der Londoner „Times“ den vorläufigen Prozessbeginn für den 11. Januar 2021 an. Am Montag, dem 9. September, fand mal wieder eine Anhörung in dem Fall statt.

Den Männern werden unter anderem vorgeworfen: Verschwörung, Angriffe auf Zivilisten und Zivilgegenstände, Mord und Zerstörung von Privateigentum, Flugzeugentführung, Terrorismus und Vorbereitung terroristischer Taten. Die Männer erwartet die Todesstrafe

EINSCHLAG IN DEN ZWEITEN TURM

---------------So geschockt reagierten Reporter am 11. September---------------------

 

Quelle: BILD

Doch warum dauert es so lange, die Terroristen vor das Militärgericht zu stellen und sie zu verurteilen – während die Vorwürfe gegen sie erdrückend sind? 

----------------------------------- Khalid Scheich Mohammed („KSM“, 54)--------------------------------

 Khalid Scheich Mohammed gestand die Planung der Anschläge

Foto: AP

▶︎ Der gebürtige Pakistani, der in Kuwait aufwuchs, war Militärchef von Osama bin Laden und Nummer drei des Terrornetzwerks. Er wurde am 1. März 2003 in Rawalpindi (Pakistan) festgenommen, sitzt seit 2006 in Guantánamo. KSM gilt als Drahtzieher der Anschläge vom 11. September – und bekannte sich im März 2007 schuldig: „Ich war verantwortlich für die Planung der Operationen von A bis Z“ – und übernahm auch die Verantwortung für andere Terror-Aktionen.

--------------------------------------------Ramzi Binalshibh (46)-------------------------------------------

Ramzi Binalshibh gilt neben Terrorpilot Mohammed Atta als einer der führenden Köpfe der Hamburger Al-Qaida-Terrorzelle

Foto: AP

▶︎ Der Jemenit lebte zusammen mit Mohammed Atta, dem Anführer der Hamburger Terrorzelle, in Hamburg, soll dort sein Vertrauter, Organisator und Geldbeschaffer gewesen sein. Laut den US-Behörden soll bin Laden ihn als einen der Hauptakteure für die Flugzeugentführungen und anschließenden Angriffe ausgewählt haben – doch Binalshibh bekam kein Visum für die USA. Er wurde 2002 festgenommen, sitzt seit 2006 in Guantánamo ein.

---------------------------Ali Abdel Asis Ali (alias: Ammar al-Baluchi, 42)----------------------------------

Ali Abdel Asis Ali ist ein Neffe von Khalid Scheich Mohammed

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▶︎ Dem Pakistani wird ebenfalls Mithilfe bei der Vorbereitung der Anschläge vorgeworfen. Er soll Flugtraining-Videos besorgt und große Geldsummen an die Terroristen überwiesen haben. Seine Festnahme erfolgte am 29. April 2003 in Karatschi, zusammen mit im Walid bin Attash. Im September 2006 wurde er nach Guantánamo überstellt.

-------------------------------------Mustafa Ahmed al-Hawsawi (51)-------------------------------------

Mustafa Ahmed al-Hawsawi verwaltete die Konten von mehreren Terroristen

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▶︎ Der gebürtige Saudi soll ebenfalls Geldmittel für die Terroristen beschafft und bei der Vorbereitung der Anschläge mitgewirkt haben. So soll er seine Komplizen bei der Suche nach Flugschulen unterstützt haben. Er ist seit 2003 in US-Gewahrsam, kam im September 2006 nach Guantánamo. 

----------------------------Walid bin Attash (alias: Khalid al-Mihdhar, 41)-----------------------------

Walid bin Attash kämpfte in Afghanistan, wo er 1997 ein Bein verlor

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▶︎ Der Jemenit soll von Osama bin Laden direkt beauftragt worden sein, in die USA zu reisen, um ein Pilotentraining zu absolvieren – Voraussetzung für die Entführung der Flugzeuge. Bin Attash beantragte das Visum 1999 – doch es wurde abgelehnt. Daraufhin soll er damit betraut worden sein, die Planung der Anschläge zu unterstützen. Er sitzt seit 2006 in Guantánamo ein.

Haben die Vorwürfe vor Gericht Bestand?

Die Ermittler stehen vor der Frage, ob die Beweise oder Geständnisse vor Gericht Bestand haben werden – denn bei bei den Verhören von Terrorverdächtigen wurden sie gefoltert. Das hat ein Untersuchungsbericht des Geheimdienstausschusses des US-Senats 2014 bestätigt.

Die Terrorverdächtigen sitzen im Camp Delta des US-Militärstützpunktes Guantánamo Bay auf Kuba ein. Anfangs waren hier bis zu 660 Gefangene untergebracht, inzwischen sind es nur noch 40

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Hintergrund: Die US-Regierung unter dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush hatte nach dem Anschlägen den „War on Terror“ (Krieg gegen den Terror) ausgerufen und für Terrorverdächtige ein spezielles Haft- und Verhörprogramm genehmigt. Bei diesem detention and interrogation program wurden auch Techniken angewandt, die als Folter gelten.

Terrorverdächtige wurden nach ihrer Festnahme in geheime CIA-Gefängnisse, sogenannte black sites gebracht – Orte außerhalb der Rechtssprechung der USA. Dort wurden sie bei Verhören den enhanced interrogation techniques unterworfen, bestätigte der Untersuchungsbericht.

Zu den Verhör-Praktiken gehörte unter anderem „Waterboarding“, bei dem Ertränken simuliert wird, ebenso Schlaf- und Nahrungsentzug, das Einsperren in enge Kisten, Zwang zu extremen Körperhaltungen. Außerdem Untertauchen in eiskaltem Wasser, extreme Lärmbeschallung, sexuelle Demütigung. US-Präsident Barack Obama ließ das Programm im Januar 2009 offiziell einstellen.

Die CIA räumte ein, dass Khalid Scheich Mohammed in seiner Haftzeit von 2003 bis 2006 insgesamt 183 Mal dem Waterboarding unterzogen wurde. Bei Ramzi Binalshibh sollen in mehreren der geheimen Gefängnisse Elektroschocks und lange Perioden von Schlafentzug angewandt worden sein, ebenso wie das Sitzen auf Stöcken und Flaschen, eine Form sexueller Gewalt. Ähnliches soll auch Mustafa Ahmed al-Hawsawi widerfahren sein.

„Was damals geschehen ist, hat Grundwerte und Kerngrundlagen, die den USA moralische Autorität verliehen hatten, untergraben“, sagt Walter Ruiz, Anwalt von Mustafa Ahmed al-Hawsawi. „Wie können wir mit anderen Nationen über Menschenrechte sprechen, wenn wir nicht sehen, was hier passiert ist?“

David Niven, Verteidiger von Khalid Scheich Mohammed, sagt: „Es gab große Anstrengungen, die Details dieser Praktiken und wer sie beging, geheim zu halten. Fünf Männer sollen vor Gericht kommen – aber wir, das amerikanische System steht hier vor Gericht.“

Staatsanwalt Ed Ryan sieht das völlig anders: „Eine Nation wurde hier angegriffen und seine Menschen ermordet. Diese Nation hat eine Abrechnung und Gerechtigkeit verdient.“

Auch sein Kollege Clayton Trivett bekräftigte, dass die Anklage die Hintergründe und Haftbedingungen der Terroristen beachten werde. Allerdings: „Gewichten wir sie mit dem, was damals passierte, entspricht dies einer Feder im Vergleich zu dem Amboss dessen, wozu diese Leute fähig waren. Wir werden bis zum Schluss die Notwendigkeit des Verhörprogramms der US-Regierung verteidigen.“

 آمریکا": فاجعه" : نوزدهمین سالگرد حملات  حملات تروریستی"یازده سپتامبر"  پرزیدنت ترامپ در آیین گرامیداشت قربانیان ۱۱ سپتامبر"به از بین بردن البغدادی و قاسم سلیمانی، بر عزم خلل‌‌ناپذیر آمریکا در تعقیب تروریست‌ها و مبارزه با آنها تاکید کرد.

مراسم  گرامیداشت قربانیان حملات ۱۱ سپتامبر: برگزار شد

پرزیدنت ترامپ در جریان گرامیداشت قربانیان حملات ۱۱ سپتامبر: ما قاسم سلیمانی، بزرگترین تروریست جهان را از بین بردیم

دونالد ترامپ، رئیس جمهوری ایالات متحده، در سالگرد گرامیداشت قربانیان حملات تروریستی ۱۱ سپتامبر در ایالت پنسیلوانیا با اشاره به از بین بردن البغدادی و قاسم سلیمانی، بر عزم خلل‌‌ناپذیر آمریکا در تعقیب تروریست‌ها و مبارزه با آنها تاکید کرد.

 

پرزیدنت ترامپ روز جمعه ۱۱ سپتامبر/ ۲۱ شهریور در یابود قربانیان پرواز یونایتد-۹۳ در شنکزویل در ایالت پنسیلوانیا گفت: «آمریکا هیچ‌گاه در جست‌وجو برای پیدا کردن تروریست‌هایی که مردم ما را تهدید می‌‌کنند، درنگ نمی‌کند.»

پرزیدنت ترامپ افزود: «کمتر از یک سال پیش رزمندگان آمریکایی، البغدادی، قاتل بیرحم و رهبر گروه دولت اسلامی، را کشتند. کمی پس از آن جنگاوران ما به سلطه قصاب ایرانی، که هزاران نیروی آمریکایی را کشت، پایان دادند. قاسم سلیمانی، بزرگترین تروریست جهان، حالا مرده است.»

شنکزویل محلی است که پرواز شماره ۹۳ هواپیمایی یونایتد (معروف به «یونایتد-۹۳») در آن سقوط کرد. سرنشینان آن هواپیما، که قرار بود بخشی از حملات یازدهم سپتامبر باشد، در جریان پرواز از حملات تروریستی آگاه شدند و به کابین خلبان یورش بردند و باعث سقوط هواپیما شدند و به این ترتیب از اجرای یک حمله تروریستی دیگر در آن روز جلوگیری کردند.  

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مراسم نوزدهمین سالگرد حملات ۱۱ سپتامبر برگزار شد

دونالد ترامپ و همسرش ملانیا در مراسم یادبود حملات ۱۱ سپتامبر در شنکسویل در ایالت پنسیلوانیا.

دونالد ترامپ، رئیس جمهوری آمریکا به همراه همسرش ملانیا روز جمعه ۲۲ شهریور با حضور در منطقه سقوط پرواز شماره ۹۳ «یونایتد» در شنکسویل در ایالت پنسیلوانیا نسبت به قربانیان حملات تروریستی یازدهم سپتامبر ادای احترام کرد.

دونالد ترامپ در سخنرانی خود در محل سقوط پرواز ۹۳ خطوط یونایتد یاد در حدود سه هزار نفر که در حملات یازدهم سپتامبر در نیویورک، ویرجینیا، و پنسیلوانیا کشته شدند، گرامی داشت.

#NeverForget #September11 pic.twitter.com/vlqqkZa3bR

— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) September 11, 2020

عاملان حملات تروریستی یازدهم سپتامبر ۲۰۰۱ که اعضای سازمان القاعده بودند با ربودن چهار فروند هواپیمای مسافربری – تجاری برج‌های دوقلوی مرکز تجارت جهانی در نیویورک و پنتاگون را هدف قرار دادند.

هواپیمای چهارم، پرواز ۹۳ یونایتد عازم سانفرانسیسکو بود اما مهاجمان با تغییر مسیر این هواپیما قصد داشتند به واشینگتن حمله کنند. مسافران این هواپیما، پس از آگاه شدن از قصد هواپیماربایان با این افراد درگیر شدند و این هواپیما در میان جنگل‌های شنکسویل سقوط کرد.

دونالد ترامپ در سخنرانی خود در مراسم قربانیان ۱۱ سپتامبر در شنکسویل گفت، قهرمانان پرواز ۹۳ همواره به ما یاد آوری خواهند کرد که مهم نیست که چه خطری ، تهدیدی ، سخت‌هایی پیش روی است، آمریکا همیشه قیام می‌کند، به پا خواهد ایستاد و مبارزه خواهد کرد.

مایک پنس، معاون اول رئیس جمهوری آمریکا نیز روز جمعه با حضور در محل برج‌های تجارت جهانی در شهر نیویورک به قربانیان این حادثه ادای احترام کرد.

 

Zwei Tragödien, ein Gedenken: Joe Biden, Mike Bloomberg und Mike Pence am 9/11 Memorial in New York

 Foto: EDUARDO MUNOZ / REUTERS

جو بایدن، نامزد حزب دموکرات برای انتخابات ریاست جمهوری آمریکا در سال ۲۰۲۰ نیز در محل حملات ۱۱ سپتامبر در شهر نیویورک حضور یافت.

Joe Biden mit seiner Frau Jill in New York 

Foto: CARLO ALLEGRI / REUTERS

Joe Biden and Mike Pence are both at Ground Zero. Biden tapped Pence’s shoulder and said hi pic.twitter.com/1vZScVHRks

— Emma Kinery (@EmmaKinery) September 11, 2020

حضور همزمان جو بایدن و مایک پنس در محل حملات ۱۱ سپتامبر در نیویورک مورد توجه رسانه‌های خبری قرار گرفت. جو بایدن با زدن آرنج خود به آرنج مایک پنس به شیوه دوران کرونا احوالپرسی کرد.

به گزارش آسوشیتدپرس، جو بایدن نیز عصر روز جمعه به شنکسویل رفت و ضمن ادای احترام به قربانیان با خانواده های تعدادی از آنها صحبت کرد.

.@SecondLady and I were truly honored to travel to New York City today to Remember the Fallen and pay tribute to the Heroes of 9/11. We will Never Forget the nearly 3,000 men and women lost that day and their families are in our hearts and prayers. #NeverForget pic.twitter.com/Kfgi2m5wZk

— Mike Pence (@Mike_Pence) September 11, 2020

مراسم متعددی در آمریکا به ویژه در نیویورک، در نزدیکی ساختمان وزارت دفاع آمریکا پنتاگون در ویرجینیا، و شهرهای مختلف آمریکا به یاد قربانیان ۱۱ سپتامبر امروز برگزار شد.

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مایک پنس: پرزیدنت ترامپ شدید‌ترین تحریم‌ها را بر بزرگترین حامی حکومتی تروریسم در جهان اعمال کرد

مایک پنس، معاون رئیس جمهوری آمریکا، شامگاه پنجشنبه ۲۰ شهریور با انتشار توئیتی از سیاست پرزیدنت ترامپ در برابر جمهوری اسلامی ایران تقدیر کرد.

در این توئیت ویدئوی کوتاهی از سخنرانی آقای پنس در انستیتو نظامی ویرجینیا نیز منتشر شده است. آقای پنس در این بخش از سخنرانی خود گفت: «در حالی که دولت قبلی پالت‌های پول نقد به ایران فرستاده بود، پرزیدنت ترامپ ما را از توافق هسته‌ای ایران خارج کرد و شدید‌ترین تحریم‌ها را بر بزرگترین حامی حکومتی تروریسم در جهان اعمال کرد.»

آقای پنس افزود: «وقتی خطرناک‌ترین تروریست جهان، نیروهای آمریکایی را تهدید کرد، پرزیدنت دونالد ترامپ فرمان از بین بردن ژنرال ارشد ایرانی را صادر کرد. قاسم سلیمانی از بین رفته است.»

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ترامپ: کیم جسد سر بریده شوهر عمه‌اش را روی پله‌ها به نمایش گذاشت  

دونالد ترامپ، رئيس جمهوری آمریکا در گفتگو با یک خبرنگار گفته است که کیم جونگ اون، رهبر کره شمالی پس از اعدام شوهر عمه اش جسد سر بریده شده او را به نمایش گذاشته بود.

رئیس جمهوری ایالات متحده این ادعا را در گفتگو با باب وودوارد، خبرنگار سرشناس آمریکایی مطرح کرده است. در کتاب جدید باب وودوارد به نام «خشم» (Rage) به نقل از دونالد ترامپ آمده است که رهبر کره شمالی جسد سر بریده جانگ سونگ تائک، از مقامات ارشد حکومت و شوهر عمه خود را برای دیگر مقامات به نمایش گذاشته بود.

جانگ سونگ تائک در سال ۲۰۱۳ میلادی از مقامش برکنار شد و سپس به اتهام «خیانت» و «فساد مالی» اعدام شد. دونالد ترامپ در گفتگو با باب وودوارد در مورد کیم جونگ اون گفته است: «او شوهر عمه اش را کشت و جسد را روی پله ها گذاشت.»

به نظر می رسد اشاره رئیس جمهوری آمریکا به پله های ساختمانی است که دیگر مقامات کره شمالی از آن استفاده می کرده اند. دونالد ترامپ افزوده است: «سر از تن جدا شده بود و روی سینه گذاشته شده بود.»

رئیس جمهوری آمریکا افزوده است: «کیم همه چیز را به من می گوید. او همه چیز را به من گفت.»

کره شمالی تاکنون اشاره ای به نحوه اعدام جانگ سونگ تائک که همسر خواهر کیم جونگ ایل، رهبر پیشین کره شمالی بود نکرده است. با این حال پیش از این در چند گزارش آمده بود که این مقام ارشد کره شمالی با شلیک ضدهوایی اعدام شده است.

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MAR/DW/BILD

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