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سیاست

آمریکا " انتخابات نوامبر ۲۰۲۰ ریاست جمهوری آمریکا" دونالد ترامپ " قصد دارد به هر قیمتی جلوی رأی‌گیری پستی را بگیرد" ترامپ صلاحیت کامالا هریس برای معاونت ریاست جمهوری را زیر سوال برد جو بایدن و کامالا هریس برای اولین بار با هم مقابل دوربین ظاهر شدند.

 Endlich kommt im US-Wahlkampf Fahrt auf. Die Demokraten Joe Biden (77) und Kamala Harris (55) keilten am Mittwoch gegen Donald Trump.

Foto: Carolyn Kaster / AP Photo / dpa

  آمریکا " انتخابات نوامبر ۲۰۲۰ ریاست جمهوری آمریکا" دونالد ترامپ " قصد دارد به هر قیمتی جلوی رأی‌گیری پستی را بگیرد"  ترامپ صلاحیت کامالا هریس برای معاونت ریاست جمهوری را زیر سوال برد  جو بایدن و کامالا هریس برای اولین بار با هم مقابل دوربین ظاهر شدند.

US-PRÄSIDENT GEHT AUF BIDEN-KANDIDATIN LOS

Trump zweifelt, ob Kamala Harris Amerikanerin ist 

Donald Trump hat eine rassistische Verschwörungstheorie verbreitet, derzufolge Kamala Harris gar nicht Vizepräsidentin werden dürfe. 

Foto: Alex Brandon / AP Photo / dpa, John Locher / dpa  

 

Weder Vater noch Mutter der demokratischen Senatorin Kamala Harris waren bei ihrer Geburt Amerikaner

Foto: John Locher / dpa

von: HEIKO ROLOFFveröffentlicht am

14.08.2020 - 08:35 Uhr

Donald Trump (74) kommt in Wahlkampflaune! Seine neue Lieblingszielscheibe: Joe Bidens (77) Vizepräsidentkandidatin Kamala Harris (55).

Am Donnerstagabend verbreitete er die haltlose Geschichte, dass die Tochter eines jamaikanischen Vaters und einer indischen Mutter gar nicht Vizepräsidentin werden darf, denn bei ihrer Geburt hätten beide Eltern nicht über die amerikanische Staatsbürgerschaft verfügt.

Der Präsident zeigte sich bei einem Interview mit der ihm nahestehenden Zeitung „New York Post“ am Donnerstag in seiner alten Form des Austeilens. Motto: Der Zweck heiligt die Mittel.

Er habe „ein Gerücht gehört“, dass Harris gar nicht die Voraussetzungen erfülle, um Vizepräsidentin der USA zu werden, sagte er. Damit bezog er sich auf einen Kommentar des Jura-Professors John C. Eastman von der Chapman University im Nachrichtenmagazin „Newsweek“.

So sei Harris möglicherweise gar kein „natural born citizen“ (kein als solcher geborener Staatsbürger), meinte Eastman.

Zeigt sich wie so häufig in Angriffslaune: Donald Trump

Foto: Alex Brandon / AP Photo / dpa

„Ich weiß nicht, ob es stimmt“, sagte Trump dazu. „Aber ich nehme es sehr ernst. Ich hätte gedacht, dass die Demokraten dies geprüft hätten, bevor sie sie als ihre Vizepräsidentschaftskandidatin nominierten.“

Umgehend wurden Erinnerungen an die sogenannte Birther-Bewegung von 2008 wach. Danach soll Trumps Vorgänger im Weißen Haus, Barack Obama (58), nicht auf Hawaii, sondern in Kenia geboren worden sein und hätte niemals US-Präsident werden düren.

Einer der lautstarkesten und prominentesten „Birther“-Vertreter seiner Zeit: Donald J. Trump.

Trump heizt den Rassismus im Land an

Unter den liberalen Amerikanern brach umgehend ein wütender Sturm des Protests aus. Trump würde erneut den Rassismus im Land anheizen, meinte beispielsweise die „New York Times“.

Experten erklärten, es sei klar dokumentiert, dass Harris in Oakland (Kalifornien) geboren wurde und somit die Bedingungen erfülle. Der Status ihrer Eltern – ihr Vater ist noch immer Jamaikaner – spiele keine Rolle.

„Der 14. Anhang im Grundgesetz sagt klar, dass es nicht nur um Leute geht, deren Eltern bei ihrer Geburt Amerikaner waren, sondern darum, ob sie auf amerikanischen Boden geboren wurden“, sagte Politik-Professor Christopher Kelley von der Miami University in Ohio.

Wurde jahrelang von vielen Republikanern aufgefordert, seine Geburtsurkunde vorzulegen, da Trump seinen Geburtsort in Zweifel gezogen hatte: Barack Obama mit seiner Frau Michelle

Foto: SAUL LOEB / AFP

„Sie ist extrem schlecht für die schwarze Gemeinschaft“

Der US-Präsident feuerte derweil noch aus anderen Rohren auf Harris.

Er bezeichnete sie als „Madwoman“, also als Verrückte – ohne näher anzuführen, was er damit meint.

Er warf ihr vor, als Generalstaatsanwältin von Kalifornien ein polarisierendes Strafregister geschaffen zu haben, unter dem vor allem Afroamerikaner gelitten hätten.

Trump: „Sie ist extrem schlecht für die schwarze Gemeinschaft.“ Tatsächlich hatte dieser Vorwurf ihr schon bei den innerparteilichen TV-Debatten geschadet.

Trump verglich die Senatorin mit seiner Erzfeindin, die er 2016 im Wahlkampf besiegt hatte: Ex-Außenministerin Hillary Clinton (72).

„Harris ist eine schlechte Version von Hillary“, sagte er. „Sie ist eine Person, die sagt, was immer nötig ist, und die am Ende Schwierigkeiten bringt (…) Sie ändert ihre Einstellung für jeden Wahlkampf, je nachdem wen sie braucht. Sie ist eine Benutzerin und keine talentierte Politikerin.“

Für Analysten zeigten Trumps Attacken vor allem eines: Seine Kampagne hat erkannt, wie gefährlich Kamala Harris für ihn werden kann …

BIDEN UND HARRIS TEILEN AUS

„Trump ist ein Jammerlappen“


BIDEN UND HARRIS TEILEN AUS

„Trump ist ein Jammerlappen“

14.08.2020 - 11:08 Uhr

Endlich kommt der US-Wahlkampf 2020 in Fahrt.

Erstmals sind die designierten US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden und Kamala Harris gemeinsam aufgetreten. Und sie nahmen Präsident Donald Trump ordentlich unter Beschuss.

Lesen Sie mit BILDplus, warum sie Trump vorwarfen, die USA in eine tiefe Wirtschaftskrise gestürzt und Tausende Corona-Tote auf dem Gewissen zu haben. 

US-WAHLKAMPF

Joe Biden macht Kamala Harris zur Vize-Kandidatin

Joe Biden und die US-Senatorin Kamala Harris geben sich die Hand bei einer Präsidentschaftsdebatte im Jahr 2019

Foto: Lucas Jackson / Reuters

von: HEIKO ROLOFFveröffentlicht am

12.08.2020 - 02:42 Uhr

Die Frau, die helfen soll, Donald Trump (74) aus dem Weißen Haus zu werfen, steht fest. Und sie hat schon jetzt Geschichte geschrieben. Denn es ist das erste Mal, dass eine der beiden US-Parteien mit einer Afro-Amerikanerin auf dem Ticket in das Präsidentschaftsrennen geht!

Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Joe Biden (77), hat die kalifornische Senatorin Kamala Harris (55) als seine Vizepräsidentschaftskandidatin bennannt. Das teilte Biden am Dienstag auf Twitter mit.

Die 55-Jährige mit jamaikanisch-indischen Wurzeln sei eine „furchtlose Kämpferin für den kleinen Mann“, schrieb Biden über seine Mitstreiterin.

I have the great honor to announce that I’ve picked @KamalaHarris — a fearless fighter for the little guy, and one of the country’s finest public servants — as my running mate.

-----------------— Joe Biden (@JoeBiden) August 11, 2020-----------------

Harris war Bidens Favoritin

Harris ist selbst eine ehemalige Präsidentschaftsbewerberin und frühere Top-Staatsanwältin. Sie gilt als entsprechend angriffslustig und eloquent. Und sie ist sehr telegen. All diese Attribute werden im US-Wahlkampf bei Vize-Kandidaten gerne gesehen.

Wichtiger: Ihre Mutter (eine Brustkrebs-Forscherin) ist eine Immigrantin aus Indien. Ihr Vater (ein Wirtschafts-Professor an der Stanford-Universität) ein Einwanderer aus Jamaika. Harris gilt damit als idealer Biden-Partner, um sowohl weibliche Wähler als auch Angehörige von Minderheiten zu mobilisieren.

Biden und Harris kennen sich seit vielen Jahren und hatten bis zu den demokratischen Vorwahlen eine sehr gute Beziehung. Als Generalstaatsanwältin von Kalifornien hatte sie eng mit seinem inzwischen an Hirntumor verstorbenem Sohn Beau zusammengearbeitet.

Die beiden rühmten sich damit, es gemeinsam mit großen Banken aufgenommen zu haben, um die arbeitende Bevölkerung zu unterstützten. Ein anderer Kernpunkt ihrer Zusammenarbeit: Frauen und Kinder vor Missbrauch zu schützen.

Joe Biden dazu: „Ich war damals stolz und ich bin jetzt stolz, sie als meine Partnerin in dieser Kampagne zu haben.“

.@JoeBiden can unify the American people because he's spent his life fighting for us. And as president, he'll build an America that lives up to our ideals.

I'm honored to join him as our party's nominee for Vice President, and do what it takes to make him our Commander-in-Chief.

------------— Kamala Harris (@KamalaHarris) August 11, 2020------------------

Tatsächlich hatte es allerdings bei den Vorwahlen auch mächtig zwischen Biden und Harris gekracht. Denn die Afroamerikanerin hatte dem Ex-Vize von Barack Obama indirekt vorgeworfen, in seiner Vergangenheit rassistische Politik gemacht zu haben.

So habe er gegen ein Programm gestimmt, bei dem schwarze Kinder mit Bussen in vorwiegend weiße Schulen gefahren wurden, die außerhalb ihrer eigentlichen Schulbezirke lagen. Zweck: Die Kinder sollten so integriert werden. Harris war als Grundschülerin Teil des Programms.

Prompt hieß es gestern aus dem Trump-Lager: „Es ist nicht lange her, da hat Kamala Harris Joe Biden einen Rassisten genannt und eine Entschuldigung verlangt, die sie nie bekommen hat...“

Die Washington Post stellte zwar umgehend klar, dass Harris Biden nie einen „Rassisten“ genannt hat. Doch die Amerikaner erinnern sich noch sehr gut an den Zwischenfall. Allerdings ging es nicht gut für Harris aus. Tenor damals: Sie hat versucht, sich zu profilieren und wollte Biden schaden, weil der im demokratischen Rennen so weit vor ihr lag.

Und so werden jetzt Erinnerungen an Barack Obama (58) und Hillary Clinton (72) wach. Auch die beiden hatten sich bei den Vorwahlen von 2008 hart attackiert. Dennoch machte Obama sie später zu seiner Außenministerin.

„@Joe Biden kann das amerikanische Volk vereinen, weil er sein ganzes Leben für uns gekämpft hat. Und als Präsident wird er ein Amerika bauen, das unseren Idealen gerecht wird“, schrieb Harris denn auch gestern nach ihrer Nominierung. Und: „Ich bin geehrt, ihm als Vizepräsidentschaftskandidatin unserer Partei zur Seite zu stehen und werde tun, was nötig ist, um ihn zu unserem Commander-in-Chief zu machen.“

Biden hatte bereits vor Monaten angekündigt, auf jeden Fall mit einer Frau als „running mate“ bei der Präsidentenwahl am 3. November gegen Amtsinhaber Donald Trump anzutreten.

Infolge der landesweiten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai in Minneapolis war der Druck auf Biden gewachsen, eine nicht-weiße Frau aus der Liste der potenziellen Kandidatinnen zu wählen. Harris galt als Favoritin.

Die andere Favoritin war Susan Rice (55). Die Afroamerikanerin war von 2009 bis 2013 die 27. UN-Botschafterin der USA und von 2013 bis 2017 die Nationale Sicherheitsberaterin von Barack Obama. Viele hatte wegen ihrer außenpolitischen Erfahrung erwartet, dass Biden sie nominieren und Harris im Falle seines Wahlsieges zu seiner Justizministerin machen würde.

Trump: „Sie war böser zu Joe als Pocahontas“

Donald Trumps Stellungnahme ließ nicht lange auf sich warten. Harris sei während der Vorwahlen „sehr böse“ zu Biden gewesen, erklärte er während seines Corona-Briefings im Weißen Haus. Und dann weiter: „Sie war zu Joe Biden wahrscheinlich böser als Pocahontas.“ Gemeint war die Senatorin Elizabeth Warren (D-Mass.), die Biden bei den Vorwahlen immer wieder brutal attackiert hatte.

Trump keilte weiter gegen Harris: „Wir werden sehen, wie sie funktioniert. Sie hat sich in den Vorwahlen sehr, sehr schlecht geschlagen, wie Sie wissen. Es wurde erwartet, dass sie gut abschneidet. Und sie hat nur ungefähr 2 Prozent erreicht, obwohl sie viel Geld ausgegeben hat.“

pic.twitter.com/jXoffXyZed

----------— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) August 11, 2020---------------

Die Kampagne des Präsidenten wartete auch umgehend mit einem Spitznamen auf: „Phony Kamala“. Etwa falsche Kamala. Ohne konkret zu werden, bezichtigte Trump sie der Lüge. Zudem würde sie dem radikalen linken Flügel der Demokraten den Hof machen.

Im Übrigen gefalle ihm sein Vizepräsident Mike Pence (61) viel besser. Und der werde von allen religiösen Gruppen respektiert.

Biden liegt in Umfragen derzeit deutlich vor Trump. Wegen des komplizierten Wahlsystems sind diese Prognosen allerdings mit Vorsicht zu genießen. Es gibt Schätzungen, dass Biden bis zu fünf Millionen mehr Stimmen als Trump bekommen und dennoch das entscheidende Rennen um die Wahlmänner und -frauen verlieren könnte.

Bidens Entscheidung, mit wem er gegen Trump ins Rennen gehen würde, war in den USA seit Wochen mit großer Spannung erwartet worden. Denn es wird erwartet, dass er wegen seines hohen Alters 2024 nicht wieder antreten wird.

Und dann wäre – sofern er denn tatsächlich im kommenden Januar ins Weiße Haus einziehen sollte – seine Vizepräsidentin die große Favoritin der Demokraten für das nächste Rennen.

Sollte es so weit kommen, könnte Harris erneut Geschichte schreiben. Sie könnte dann nicht nur die erste Frau im Oval Office sein, sondern auch noch eine Afroamerikanerin.

Einer war gestern in jedem Fall schon einmal Feuer und Flamme: Der erste afroamerikanische US-Präsident Barack Obama. „Joe hat mit seiner Wahl den Nagel auf den Kopf getroffen", erklärte Obama. „Er hat jetzt einen idealen Partner, um die sehr realen Herausforderungen zu meistern, denen Amerika derzeit und in den kommenden Jahren gegenübersteht.“

Der Alt-Präsident weiter: „Dies ist ein guter Tag für Amerika. Nun lasst uns dieses Ding gewinnen...“

 

Die liberale Welt jubelt über Joe Bidens Entscheidung, diese Frau als Vize zu nominieren: Kamala Harris (55). Doch wofür steht sie?

Foto: SAUL LOEB / AFP, Jonathan Ernst / Reuters

BILD ERKLÄRT KAMALA HARRIS

Was sie Joe Biden seit ihrer Kindheit übel nimmt

Kaum nominiert, wütet Donald Trump schon gegen sie

Kamala Harris schrieb nach der Nominierung: „Lasst uns an die Arbeit gehen“ 

Foto: SAUL LOEB / AFP

12.08.2020 - 15:22 Uhr

„Eine bahnbrechende Entscheidung“, schreibt die „New York Times“. Der britische „Guardian“ schriebt: „Biden wählt keinen anderen Biden, sondern einen anderen Obama.“

Die liberale Welt jubelt über die Entscheidung des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden (77), diese Frau als Vize zu nominieren: Kamala Harris (55) - Senatorin aus Kalifornien.

Doch wer ist diese Frau eigentlich? Wie tickt sie? Was zeichnet sie aus? Und hat sie den Hauch einer Chance, den immensen Erwartungen gerecht zu werden?

 

Quelle: BILD

Die Fakten:

► Harris wurde am 20. Oktober 1964 in Oakland, Kalifornien, geboren. 

Kamala mit ihrem Vater Donald Harris im April 1965

Foto: / AP Photo / dpa

► Sie hat jamaikanisch (Vater)-indische (Mutter) Wurzeln. 

► Sie studierte in der Hauptstadt Washington Politikwissenschaft und Wirtschaft, in Kalifornien Rechtswissenschaft.

Die Mutter von Kamala Harris, Shyamala Gopalan, stammt aus Indien

Foto: / AP Photo / dpa

► 2003 wurde sie zur Bezirksstaatsanwältin von San Francisco gewählt. Dort traf sie umstrittene Entscheidungen: Im Wahlkampf versprach sie, als Staatsanwältin niemals die Todesstrafe anzustreben. Sie hielt sich daran, zog nach der Tötung eines Polizisten aber Protest auf sich.

► Als zweite Afroamerikanerin wurde sie 2016 in den US-Senat gewählt. Anfang 2019 gab sie bekannt, dass sie sich für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bewerbe. Ihre Kampagne verlor aber schnell an Schwung.

Warum sich hier zwei zusammenraufen müssen ...

Im Rennen um die Kandidatur der Demokraten waren Harris und Biden noch aneinandergerasselt. Sie warf dem 77-Jährigen in einem viel beachteten Wortgefecht vor, sich in der Vergangenheit gegen ein Programm zur Überwindung der Rassentrennung gestemmt zu haben.

Die Bürgerrechtsbewegung hatte Anfang der 70er-Jahre erstritten, dass schwarze Kinder in bis dahin ausschließlich von Weißen besuchte Schulen aufgenommen wurden. Sie wurden mit Bussen dorthin gebracht. Sie selbst habe als kleines Mädchen in Kalifornien von dem Programm zur Überwindung der Rassentrennung profitiert. Doch Biden, der damals für den Senat kandidierte, sei ein Gegner des Programms gewesen.  

Kamala (links) mit ihrer Schwester Maya (Weihnachten 1968)

Foto: / AP Photo / dpa

Kamala bei einem Besuch in Harlem

Foto: / AP Photo / dpa

Bidens Reaktion: Schweigen. Was hätte er auch zu seiner Verteidigung sagen sollen? 

Reden müssen und werden die beiden nun miteinander und ein Team bilden, gegen die etablierten Kandidaten der Republikaner: Präsident Donald Trump (74) und sein Vize Mike Pence (61).

Der Kampf gegen Apartheid und für Gleichberechtigung aller, stand auch in der Studienzeit von Kamal Harris (rechts, mit Aktivistin Gwen Whitfield in Washington) ganz oben auf der Agenda

Foto: / AP Photo / dpa

Trump wütet schon

Von Trump kam am Tag der Nominierung direkt die erste Breitseite. Sein Wahlkampfteam veröffentlichte ein Video, darin heißt es: Harris fordere Billionen an neuen Steuern. „Slow Joe“, der „langsame Joe“, sei nicht klug genug, um Harris zu durchschauen - und überlasse „Kamala“ die Regentschaft, während sie sich mit der „radikalen Linken“ verbünde. Trump selbst sagte im Weißen Haus: „Sie hat gelogen. Sie hat Dinge gesagt, die nicht wahr waren.“ Näher geht Trump nicht darauf ein. Harris wolle die Militärausgaben senken und sei gegen die Erdgas-Förderung per Fracking, behauptet er.

Und schon ist ein neuer Spitzname für die Frau an der Seite von Biden da: „Phony Kamala“ - „verlogene Kamala“.

pic.twitter.com/jXoffXyZed

---------— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) August 11, 2020----------------

Attacken, die Joe Biden offenbar eher gelassen sieht: „Ich war damals stolz und ich bin jetzt stolz, sie als meine Partnerin in dieser Kampagne zu haben“, erklärte er. Seine Einschätzung über Harris soll Biden schon vor einiger Zeit auf einem Notizblock notiert haben: „talentiert“ und „eine große Hilfe im Wahlkampf“. 

Biden hat sich viel Zeit für seine Entscheidung genommen und es sich offenbar nicht leicht gemacht. Harris und er strahlten sich nicht immer so an, wie jetzt auf Fotos des Wahlkampfteams zu sehen ist

Foto: MIKE BLAKE / Reuters

Und er könnte, so urteilen renommierte US-Medien, Recht behalten. Mit scharf formulierten Fragen kann Harris politische Gegner in die Ecke drängen - und mit einem herzhaften Lachen Sympathien gewinnen.

Natürlich spielt auch Harris' Hautfarbe eine Rolle. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai und den dadurch ausgelösten landesweiten Black-Lives-Matter-Protesten stieg der Druck auf Biden, eine nicht-weiße Kandidatin auszuwählen. Harris soll helfen, die Wählerstimmen von Schwarzen und Frauen zu mobilisieren.

Fakt ist: Gewinnt das Duo am 3. November, wäre Harris nicht nur die erste schwarze Stellvertreterin eines US-Präsidenten, sondern auch die erste Frau in diesem Amt.

Fakt ist auch: Gewinnen sie die Wahl, dürfte Harris deutlich mehr Gewicht als ihren Vorgängern zukommen. Biden wäre bei Amtsantritt 78 Jahre alt. Als Vizepräsidentin könnte Kamala Harris sein Erbe im höchsten Amt des Staates antreten - und wieder die Erste sein.

 

آمریکا " انتخابات نوامبر ۲۰۲۰ ریاست جمهوری آمریکا" دونالد ترامپ " قصد دارد به هر قیمتی جلوی رأی‌گیری پستی را بگیرد"  ترامپ صلاحیت کامالا هریس برای معاونت ریاست جمهوری را زیر سوال برد  جو بایدن و کامالا هریس برای اولین بار با هم مقابل دوربین ظاهر شدند.

ترامپ صلاحیت کامالا هریس برای معاونت ریاست جمهوری را زیر سوال برد

ترامپ سعی دارد با کمک طرفداران تئوری توطئه، صلاحیت کامالا هریس برای پست معاونت ریاست جمهوری آمریکا را زیر سوال برد. جو بایدن در اولین حضورش کنار هریس گفت: آیا کسی تعجب می‌کند که ترامپ با زنان قدرتمند مشکل دارد؟

USA I Donald Trump in Clyde, Ohio

(picture-alliance/AP/T. Dejak) 

رئیس جمهور آمریکا عصر جمعه (هفتم اوت) در کنفرانسی مطبوعاتی در نیوجرسی عنوان کرد که

دونالد ترامپ، رییس‌جمهوری آمریکا در یک مصاحبه مطبوعاتی در کاخ سفید صلاحیت کامالا هریس را برای پست معاونت ریاست جمهوری زیر سوال برد. او با اشاره به پدر و مادر غیر آمریکایی خانم هریس گفت: «من خبر ندارم که این درست است یا نه اما شنیده‌ام که او شرایط لازم برای اینکه دومین قدرت ایالات متحده باشد را ندارد.»

ترامپ خواهان آن شد که قبل از آنکه هریس معاون رییس‌جمهور شود، دموکرات‌ها این موضوع را بررسی کنند. او این پرسش را "خیلی جدی" دانست و گفت منتظر پاسخ آن خواهد ماند.

کامالا هریس در سال ۱۹۶۴ از پدری جاماییکایی و مادری هندی در ایالت کالیفرنیای آمریکا متولد شد. بنابراین او متولد و شهروند آمریکاست و می‌تواند معاون رییس‌جهور این کشور باشد.

اما گروهی از طرفداران "تئوری توطئه" این پرسش را مطرح کرده‌اند که آیا او به عنوان یک فرد اصالتا غیرآمریکایی می‌تواند در این مقام قرار بگیرد یا نه. این سوال اولین بار از سوی یک وکیل مطرح شد که ترامپ او را  "با صلاحیت بالا" و "بسیار بااستعداد" معرفی کرد.

این پرسشی بود که ترامپ در مورد اوباما نیز مطرح کرده و خواستار انتشار عمومی شناسنامه اوباما شده بود.

باراک اوباما نیز از پدر و مادری غیرآمریکایی در ایالت هاوایی آمریکا به دنیا آمده است.

جو بایدن هفته گذشته کامالا هریس را به عنوان معاون خود برگزید. این بدان معناست که در صورت پیروزی جو بایدن در انتخابات ریاست جمهوری آمریکا، هریس دومین فرد در رأس هرم قدرت آمریکا خواهد بود.

اولین حضور دونفره با ماسک

جو بایدن و کامالا هریس برای اولین بار روز چهارشنبه ۱۲ اوت در یک سالن ورزشی در شهر زادگاه جو بایدن، ویلمینگتون با هم مقابل دوربین ظاهر شدند. این برنامه بدون حضور تماشاچی و در حالی برگزار شد که هردو ماسک بر چهره داشتند.

ناظران نوع برگزاری این برنامه را که بدون حضور تماشاگر و با ماسک بود، نوعی پاسخ به برنامه‌های انتخاباتی ترامپ دانستند که هم جمعیت زیادی در آن بدون فاصله‌گذاری اجتماعی حضور دارند و هم خود ترامپ در آن بدون ماسک است.

جو بایدن در این برنامه مقابل دوربین گفت: «این کسی را متعجب می‌کند که ترامپ با زنان قدرتمند مشکل دارد؟ ما باید فورا کارمان را شروع کنیم تا این هرج و مرج را که ترامپ و پنس به و جود آورده‌اند، کنار بزنیم، اینجا در کشورمان و نیز در خارج از کشور.»

ترامپ در کنفرانس مطبوعاتی خود گفت کامالا هریس زمانی که نامزد ریاست جمهوری از حزب دموکرات و رقیب جو بایدن بود "سخنان وحشتناکی" علیه بایدن اظهار کرده بود. او در ادامه انتخاب هریس به معاونت ریاست جمهوری را "یک ریسک" دانست.

 

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ترامپ قصد دارد به هر قیمتی جلوی رأی‌گیری پستی را بگیرد

دموکرات‌های آمریکا در پی راحت‌تر کردن رأی‌گیری پستی برای انتخابات ماه نوامبر ریاست جمهوری هستند. ترامپ اما قصد دارد راه‌های رأی‌گیری پستی را مسدود کند. او این نوع رأی‌گیری را خطری برای انتخاب مجدد خود می‌داند.

USA | US-Präsident Donald Trump will App Tiktok verbieten 

(picture-alliance/AP Images/Star Max/D. V. Tine)

دونالد ترامپ، رییس‌جمهوری آمریکا تایید کرد که از دادن کمک‌های مالی به پست خودداری کرده تا انجام پرهزینه رأی‌گیری پستی را سخت‌تر کند.

او در یک مصاحبه با شبکه تجاری فاکس به دو طرح دموکرات‌ها برای رأی‌گیری پستی اشاره کرد که باید درباره آنها در دو مجلس آمریکا تصمیم گرفته شود. این دو طرح درباره تجهیزات لازم برای پست و نیز ساختار انتخابات است.

رییس‌جمهوری آمریکا در این مصاحبه گفته است: «اگر ما با هم توافق نکنیم بدین معناست که آنها پولی نخواهند گرفت و این یعنی نمی‌توانند رأی‌گیری پستی سراسری را اجرا کنند، آنها نمی‌توانند، به همین سادگی.»

ادارات پست بدون تجهیزات و ابزار اضافی منابع کافی برای اینکه تعداد انبوه نامه‌های رأی‌گیری پستی را جمع‌آوری و تحویل دهند، نخواهد داشت.

اینکه ترامپ می‌گوید دموکرات‌ها به دنبال برگزاری سراسری و کامل انتخابات از طریق رأی‌گیری پستی هستند صحت ندارد. از سوی دیگر این که او مدام تکرار می‌کند رأی‌گیری پستی منجر به تقلب بیشتر می‌شود هم درست نیست.

ترس ترامپ از این است که با افزایش امکان رأی‌گیری پستی، شانس او برای انتخاب مجدد به ریاست جمهوری کمتر شود.

در مقابل بسیاری از دموکرات‌ها از رأی‌گیری پستی حمایت می‌کنند چرا که به دلیل ترس از کرونا بخشی از رأی‌دهندگان ترجیح می‌دهند به جای حضور در محل‌های رأی‌گیری، به صورت پستی در انتخابات شرکت کنند.

دموکرات‌ها می‌گویند آفرو آمریکن‌ها و نیز شهروندان فقیر گروه‌هایی هستند که بیشتر قربانی کرونا شده‌اند و همین گروه‌ها نیز به طور سنتی به دموکرات‌ها رأی می‌دهند. بنابراین اگر امکان رأی‌گیری پستی نباشد، رأی دموکرات‌ها ریزش خواهد کرد.

دموکرات‌ها ترامپ را متهم می‌کنند که جلوی کمک مالی به پست آمریکا را گرفته تا شانس انتخاب مجددش را بیشتر کند.

دونالد ترامپ یک بار نیز صحبت از تعویق تاریخ انتخابات کرد اما بعد حرفش را تغییر داد.

انتخابات ریاست جمهوری آمریکا روز ۳ نوامبر (۱۳ آبان) برگزار می‌شود. در نظرسنجی‌هایی که تا کنون صورت گرفته، جو بایدن رقیب دموکرات ترامپ به طور محسوسی جلوتر از اوست. 

اصرار ترامپ در مخالفت با رأی دادن پستی؛ انتقاد اوباما

اوباما از دونالد ترامپ در اصرار او بر مخالفت با رأی دادن پستی در انتخابات ریاست جمهوری آینده انتقاد کرد. حزب دموکرات رئیس جمهور را متهم می‌کند که با کارشکنی در انتخابات قصد دارد به هر شکلی دوره زمامداری خود را تمدید کند.

در شرایطی که تنها ۸۰ روز به انتخابات ریاست جمهوری ایالات متحده باقی مانده است، کشمکش بر سر نحوه رأی‌گیری از شهروندان آمریکا بالا می‌گیرد.

با این که ترامپ خود سالهاست که از راه پست رأی داده، اکنون سرسختانه با این شیوه مخالفت می‌کند. به گمان او دموکرات‌ها با اصرار بر رأی دادن پستی، "بزرگترین تقلب در تاریخ آمریکا" را تدارک می‌بینند.

این درحالیست که کارشناسان به هیچوجه ریسک تقلب را در این شیوه بالا نمی‌بینند و عقیده دارند که از این راه شهروندان بیشتری به دادن رأی راغب می‌شوند.

در آخرین انتخابات سراسری در ایالت‌ها در سال ۲۰۱۸ حدود یک چهارم شهروندان به شیوه پستی رأی دادند. امسال به دلیل گسترش ویروس کرونا در آمریکا، عده بیشتری مایلند که به شیوه پستی در انتخابات شرکت کنند.

حمله اوباما

باراک اوباما، رئیس جمهوری پیشین ایالات متحده، در پیامی توییتری ترامپ را متهم کرد که برای پیشبرد هدف خود، آگاهانه پست آمریکا را تضعیف می‌کند.

اوباما با لحنی خشم‌آلود نوشت که رئیس جمهوری در "پیکار با آرای آزاد شهروندان بیش از مبارزه با ویروس کرونا" جدیت نشان می‌دهد.

اوباما از شهروندان ایالات متحده خواست که هرچه زودتر در انتخابات شرکت کنند و رأی بدهند.

 

"نیت واقعی" ترامپ

حزب دموکرات قصد دارد بودجه‌ای برابر ۲۵ میلیون دلار در اختیار پست قرار گیرد تا این ارگان بتواند آرای پستی را به موقع به نهادهای مربوطه تحویل دهد.

پست فدرال اعلام کرده است که تنها در صورت دریافت بودجه اضافی می‌تواند به وظیفه خود در انتخابات آینده عمل کند.

بسیاری از سیاستمداران حزب جمهوریخواه نیز پست را در وضعیتی بحرانی می‌بینند و خواهان افزایش بودجه آن هستند.

ترامپ از سویی پست را به ناتوانی در انجام وظیفه متهم می‌کند، اما از سوی دیگر با اختصاص بودجه بیشتر به این ارگان مخالفت می‌ورزد.

جو بایدن، رقیب ترامپ از حزب دموکرات، بر مطمئن بودن رأی‌گیری پستی تأکید ورزیده و نیت رئیس جمهوری را از ایرادگیری‌هایش در یک جمله خلاصه کرده است: "او انتخابات نمی‌خواهد". 

ویلیام تانگ، دادستان کل ایالت کانتیکات از حزب دموکرات، به لحنی تندتر از ترامپ انتقاد کرد و گفت: «رئیس جمهوری با افزایش بودجه پست مخالفت می‌کند زیرا قصد دارد ما را از شرکت در انتخابات محروم کند»؛ او افزود: «ترامپ آشکارا سعی دارد در این انتخابات کارشکنی کند».

 

رأی در دوران کرونا

بسیاری از ایالت‌های آمریکا خود را برای رأی‌گیری پستی آماده می‌کنند تا از تشکیل صف در حوزه‌های انتخاباتی جلوگیری شود.

ترامپ قصد دارد به هر قیمتی جلوی رأی‌گیری پستی را بگیرد

در برخی از ایالت‌های آمریکا مانند آرگون اکنون سالهاست که رأی‌گیری تنها به شیوه پستی صورت می‌گیرد و امروزه با گسترش پاندمی کرونا سایر ایالت‌ها نیز همین شیوه را ترجیح می‌دهند.

دونالد ترامپ نسبت به افزایش خطر تقلب در شیوه رأی‌گیری پستی هشدار داده است؛ اما نانسی پلوسی، رئیس مجلس نمایندگان، با لحنی تند می‌گوید: «رئیس جمهور نه از تقلب انتخاباتی بلکه از مردم آمریکا خوف دارد. او مدام بر سر رأی مردم مانع‌تراشی می‌کند زیرا می‌داند که پیروزی برایش آسان نیست».

 

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تصاویر دیده نشده از کامالا هریس، معاون رئیس جمهور احتمالی آمریکا

جو بایدن، کاندیدای دمکرات‌ها برای انتخابات ریاست جمهوری آمریکا کامالا هریس را به عنوان معاون خود معرفی کرد. تصاویر دیده نشده از کامالا هریس در این گزارش تصویری:

 

کامالا هریس متولد ۲۰ اکتبر ۱۹۶۴ در اوکلند واقع در ایالت کالیفرنیا است. مادرش شیامالا گوپالان، از تامیل‌های هند و محقق در عرصه سرطان شناسی بود. (عکس: کامالا هریس به همراه مایا خواهر کوچکترش در ژانویه سال ۱۹۷۰)

دونالد هریس، پدر کامالا متولد سال ۱۹۳۸ جامائیکایی تبار و پرفسور رشته اقتصاد است. (عکس: کامالا هریس یک ساله در آغوش پدرش)

عکسی از کامالا هریس دوساله در سفر خانواده‌اش به نیویورک در محله سیاهپوست‌نشین هارلم در حال بستنی خوردن.

پدر و مادر کامالا هریس وقتی او هفت ساله بود از هم جدا شدند. او و خواهر کوچکتر به خاطر شغل مادر به مونترال کانادا رفتند.

کامالا هریس دوران مدرسه و دبیرستان را در مونترال کانادا گذراند. (عکسی از کتاب سالانه دبیرستان مربوط به سال ۱۹۸۰ که در آن تصاویر و اطلاعاتی از دانش‌آموزان منتشر می‌شود)

تحصیلات کامالا هریس در دانشگاه واشنگتن علوم سیاسی و اقتصاد بوده است. او سال ۱۹۸۶ فارغ التحصیل شد. (عکس: شرکت در تظاهرات ضد نژادپرستی در دوران دانشجویی در کنار گوون ویتفیلد که اکنون پرفسور در رشته اقتصاد در دانشگاه اشویل، کرولینای شمالی است)

کامالا هریس سپس در دانشگاه کالیفرنیا در رشته علوم قضایی دکتری گرفت و در سال ۱۹۹۰ مجوز وکالت را دریافت کرد. او در دهه ۹۰، در دفتر دادستان ناحیه‌ای سانفرانسیسکو و دفتر دادستان شهری سانفرانسیسکو مشغول به کار بوده. در سال ۲۰۰۴، به عنوان دادستان ناحیه سانفرانسیسکو انتخاب شد.

مادر کامالا هریس در سال ۲۰۰۹ درگذشت. عکسی از جشن سال نو چینی‌ها در سال ۲۰۰۷.

هریس در انتخابات دادستانی کل ایالت کالیفرنیا در سال ۲۰۱۰ پیروز شد و در سال ۲۰۱۴ با اختلاف زیاد دوباره انتخاب شد. بارک اوباما زمانی از او به عنوان "زیباترین دادستان" یاد کرده بود و پس از کناره‌گیری اریک هولدر، وزیر دادگستری در مورد انتخاب او به عنوان وزیر دادگستری گمانه‌زنی‌هایی صورت گرفت اما اوباما سرانجام لورتا لینچ را انتخاب کرد.

کامالا هریس در انتخابات ۲۰۱۶ مجلس سنای ایالات متحده آمریکا، لورتا سانچز را شکست داد تا جانشین سناتور بازنشسته، باربارا باکسر شود. عکسی از حضور سناتور هریس در مراسم رژه همجنس‌گرایان.

مایا هریس، خواهر کوچکتر کامالا تحلیلگر سیاسی شبکه ام اس ان بی سی و رئیس دفتر مبارزه انتخاباتی او است که در اینجا با پای شکسته در مراسم کاندیداتوری او حضور دارد.

کامالا هریس در آشپزخانه و در حال آماده کردن غذا برای مراسم عید شکر‌گزاری برای خانواد‌ه‌اش.

کامالا هریس در سال ۲۰۱۴ با داگلاس ام‌هوف، وکیل کالیفرنیایی ازدواج کرد. (هریس در کنار همسرش در حالی که خواهر زاده خود آمارا را در بغل دارد)

داگلاس ام‌هوف، همسر کامالا هریس از ازدواج نخست خود دو فرزند با نام‌های "الا و کول" دارد

حالا جو بایدن، کاندیدای دمکرات‌ها برای انتخابات ریاست جمهوری آمریکا کامالا هریس را به عنوان معاون خود معرفی کرده است. ترامپ در عکس‌العمل به انتخاب هریس با اشاره به پدر و مادر غیرآمریکایی او گفت: «من خبر ندارم که این درست است یا نه اما شنیده‌ام که او شرایط لازم برای اینکه دومین قدرت ایالات متحده باشد را ندارد.»

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انتخابات آمریکا؛ کامالا هریس معاون جو بایدن خواهد بود

جو بایدن، نامزد انتخابات ریاست جمهوری از حزب دموکرات، پس از مدت‌ها انتظار و تردید، کامالا هریس را به عنوان معاون آتی خود انتخاب کرد. ناظران تصمیم بایدن مبنی بر انتخاب یک زن سیاه‌پوست را درست و دلیرانه ارزیابی کرده‌اند.

    

USA Kamala Harris Senatorin Demokratische Partei

(picture-alliance/dpa/AP/J. Martin)

جو بایدن، نامزد انتخابات ریاست جمهوری ایالات متحده از حزب دموکرات، در پیامی توییتری کامالا هریس، سناتور دموکرات از ایالت کالیفرنیا را به عنوان معاون خود معرفی کرد.

جو بایدن در پیام توییتری خود گفته است: «بسی مفتخر هستم که کامالا هریس را به عنوان همراه خود معرفی می‌کنم. او مبارزی سرسخت در راه انسان‌های ساده و از بهترین خدمتگزاران این کشور است».

کامالا هریس، خانم سناتور ۵۵ ساله، نخستین زن آمریکایی غیر سفیدپوست است که در انتخابات ریاست جمهوری آمریکا به عنوان معاون یک نامزد اصلی در این انتخابات حضور خواهد داشت.

کامالا هریس در انتخابات مقدماتی حزب دموکرات برای انتخابات ریاست جمهوری سال ۲۰۲۰ شرکت داشت، اما در مراحل اولیه از رقابت کناره‌گیری کرد.

کامالا هریس حقوقدان است، پیش از این دادستان سانفرانسیسکو و دادستان کل ایالت کالیفرنیا بوده است. او از رساترین صداهای جامعه آمریکا علیه نابرابری و تبعیص نژادی شناخته شده است. 

مادر کامالا هریس هندی و پدرش اهل جامائیکا است. او دومین زن سیاهپوست در تاریخ آمریکاست که به نمایندگی مجلس سنا رسید.

جو بایدن در توییت دیگری گفته است: «هنگامی که کامالا دادستان کل بود با پسرم بو همکاری داشت. من در جریان مبارزه آنها با بانک‌های بزرگ بودم و می‌دیدم که برای بهبود وضع کارگران و حمایت از زنان و کودکان فعالیت می‌کردند. من در آن زمان افتخار می‌کردم، و حالا هم افتخار می‌کنم که او را به عنوان شریکم در این کارزار انتخاب می‌کنم.»

به دنبال برگزیده شدن کامالا هریس به عنوان معاون رئیس‌جمهور احتمالی آینده، او در پیامی توییتری گفت: «جو بایدن می‌تواند مردم آمریکا را متحد کند زیرا او زندگی خود را وقف مبارزه برای ما کرده است. او به عنوان رئیس جمهور، آمریکایی می‌سازد که با آرمان‌های ما همخوان باشد».

واکنش‌ها به انتخاب کامالا هریس

سوزان رایس، از رقیبان کامالا هریس برای کسب سمت معاونت بایدن و نیز مشاور امنیت ملی سابق باراک اوباما‌، با پخش بیانیه‌ای از رقیب پیشین خود ستایش و از تصمیم جو بایدن حمایت نمود و برای آنها آرزوی پیروزی کرد.

باراک اوباما، رییس جمهوری پیشین آمریکا، نیز طی بیانیه‌ای از تصمیم جو بایدن استقبال کرد و گفت: «این روز خوبی برای کشور ماست».

در مقابل، ستاد انتخاباتی دونالد ترامپ، رئیس جمهور ایالات متحده، با صدور بیانیه‌ای کامالا هریس را "ریاکار" خواند که اصول گذشته خود را زیر پا گذاشته و اکنون به طیف چپ حزب دموکرات پیوسته است.

نشست ملی حزب دموکرات برای معرفی رسمی جو بایدن به عنوان نامزد این حزب و معاون وی کامالا هریس، هفته آینده از روز ۱۷ ماه اوت به مدت چهار روز در شهر میلواکی ایالت ویسکانسین برگزار خواهد شد.'

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پرزیدنت ترامپ و جو بایدن دیدگاه‌های بسیار متفاوتی را درباره اجباری شدن استفاده از ماسک صورت برای آمریکایی‌ها مطرح کردند

پرزیدنت ترامپ و جو بایدن معاون ریاست جمهوری پیشین آمریکا، روز پنجشنبه دیدگاه‌های بسیار متفاوتی را درباره اجباری شدن پوشیدن ماسک صورت برای آمریکایی‌ها در جریان همه‌گیری کووید-۱۹ مطرح کردند.  

 

پرزیدنت ترامپ، که در کاخ سفید با خبرنگاران سخن می‌گفت، به شدت با پیشنهاد بایدن درباره الزام اجباری شدن پوشیدن ماسک صورت برای همه آمریکایی‌ها در بیرون از خانه به منظور محافظت در برابر شیوع ویروس کرونا، مخالفت کرد.

پرزیدنت ترامپ گفت: «ما امروز دیدیم که جو بایدن همچنان به سیاسی کردن این همه‌گیری ادامه می‌دهد.» وی تاکید کرد که «بایدن در همه موارد در مورد ویروس اشتباه کرده، شواهد علمی را نادیده گرفته، و سیاست‌های چپ‌ها را بر حقایق و شواهد ارجح دانسته است.»‌

بایدن کمی پیش از آن در یک نشست مطبوعاتی در ولمینگتون ایالت دلاوِر پیشنهاد کرد که «تک‌تک آمریکایی‌ها حداقل طی سه ماه آینده باید وقتی در خارج [از خانه] هستند ماسک بگذارند و همه فرمانداران باید فرمانی را برای اجباری کردن استفاده از ماسک صادر کنند.»

بایدن پیشنهاد کرد: «بیایید از همین حالا بی‌درنگ در سراسر کشور فرمان استفاده اجباری از ماسک را اجرا کنیم و جان [انسان‌ها] را نجات دهیم.»

پرزیدنت ترامپ در پاسخ گفت که بایدن «می‌خواهد دولت فدرال یک فرمان فراگیر را برای شهروندان تابع قانون صادر کند. او می‌خواهد رئیس جمهوری ایالات متحده، تنها با چرخش یک قلم، به ۳۰۰ میلیون شهروند آمریکا دستور دهد که به مدت دست‌کم سه ماه پیاپی ماسک بگذارند.»

پرزیدنت ترامپ گفت: «دولت من رویکرد متفاوتی دارد. ما آمریکایی‌ها را به پوشیدن ماسک تشویق کرده‌ایم و من تاکید کرده‌ام که این یک کار میهن‌پرستانه است.» او افزود که هر ایالت باید به صورت جداگانه در مورد سیاست‌های مربوط به ماسک صورت تصمیم بگیرد؛ چرا که «هر ایالت متفاوت است و با شرایط منحصربه‌فردی رو‌به‌رو است.»  

او گفت: «ما این را به فرمانداران هر ایالت واگذار کرده‌ایم تا سیاست‌های مربوط به ماسک صورت خودشان را تدوین و اعمال کنند.»  

 

پرزیدنت ترامپ گفت: «ما برای دستیابی به این هدف نیازی نداریم که وزن کامل دولت فدرال را بر آمریکایی‌های تابع قانون وارد آوریم. آمریکایی‌ها باید از آزادی‌های‌شان برخوردار باشند و من به مردم آمریکا و فرمانداران‌شان بسیار اعتماد دارم.

MAR/DW/BILD

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