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سیاست

آمریکا" کره شمالی": کیم جونگ اون رهبر کره شمالی" در پیام سال نو میلادی خود جهان به زودی با یک سلاح استراتژیک جدید روبرو می‌شود"ترامپ در مورد رهبر کره شمالی: فکر می‌کنم او مرد خوش‌قولی است

 Silvester läuft das Ultimatum Nordkoreas an die USA ab – BILD erklärt die Lage.

Foto: KCNA / Reuters, - / dpa

آمریکا" کره شمالی": کیم جونگ اون رهبر کره شمالی"  در پیام سال نو میلادی خود جهان به زودی با یک سلاح استراتژیک جدید روبرو می‌شود"ترامپ در مورد رهبر کره شمالی: فکر می‌کنم او مرد خوش‌قولی است

Kim Jong Un

"Die Welt wird eine neue strategische Waffe erleben"

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un will sich nicht mehr an die mit den USA vereinbarte Pause für Atomversuche und Raketentests halten. Verbal rüstet er schon mal auf.

 

Kim Jong Un auf einem Fernseher in Seoul

AP 

Mittwoch, 01.01.2020   00:00 Uhr .spiegel.de

Nordkorea wird sich nicht mehr an das Moratorium für Atomversuche und Tests von Interkontinentalraketen halten. Das gab Machthaber Kim Jong Un über die staatliche Nachrichtenagentur bekannt. "Es gibt keinen Grund für uns, sich länger einseitig an die Verpflichtungen gebunden zu fühlen", sagte er demnach vor führenden Mitgliedern der Kommunistischen Partei Nordkoreas.

Er reagiere damit auf die Verzögerungstaktik, Sanktionen und zunehmende Feindseligkeit der Trump-Regierung, heißt es. Nordkorea werde niemals seine Sicherheit für wirtschaftliche Vorteile aufgeben, zitiert ihn die Staatsagentur. "Wir können unsere Würde niemals verkaufen", so Kim Jong Un. Im Gegenteil: Sein Land werde "schockierende reale Maßnahmen" ergreifen und die Welt werde "eine neue strategische Waffe erleben".

Gescheiterte Atomverhandlungen?

Mit der Ankündigung drohen die diplomatischen Bemühungen der vergangenen zwei Jahre zur Beilegung des Atomkonflikts zwischen Nordkorea und den USA zu scheitern. Sie liegen seit einem gescheiterten Treffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump im Februar auf Eis.

Nordkorea verlangte von den USA zuletzt Zugeständnisse bis zum Jahresende - andernfalls werde das Land einen "neuen Weg" einschlagen und mit einem "Weihnachtsgeschenk" aufwarten. Experten gehen davon aus, dass Nordkorea den Test einer Interkontinentalrakete plant.

Das isolierte Land steht wegen seines Atomprogramms unter strikten US- und UN-Sanktionen. Nach seinem Moratorium für Atomversuche und für Tests von Interkontinentalraketen im vergangenen Jahr hatte Pjöngjang vergeblich auf eine Aufhebung der Sanktionen gehofft. 

AFP/AP/dpa/brü

NORDKOREA-ULTIMATUM AN USA LÄUFT SILVESTER AB

Platzt Kim zu Neujahr

der Kragen?

USA würden bei Raketentest Nordkoreas aktiv werden

Nordkorea will die Armee stärken und droht mit einem „Weihnachtsgeschenk“ an die USA – den Start einer Interkontinentalrakete!

Foto: - / dpa

Nordkoreas Herrscher Kim Jong-un (35) beriet am Samstag vor der Parteiführung des Landes, im Umgang mit den USA einen „neuen Weg“ einzuschlagen und mit einem „Weihnachtsgeschenk“ aufzuwarten

Foto: / AP Photo / dpa 

Kim Jong Un: "Souveränität und Sicherheit des Landes vollständig gewährleisten"

REUTERS

von: MARC OLIVER RÜHLEveröffentlicht am

30.12.2019 - 14:05 Uhr

Das Weihnachtsfest in den USA ist ohne das angedrohte „Geschenk“ aus Nordkorea vergangen – doch die Sorge vor einem möglichen zeitnahen Raketenabschuss bleibt akut! US-Präsident Donald Trump (73) zeigte sich derweil demonstrativ gelassen, als er von Reportern auf Drohungen aus Pjöngjang angesprochen wurde.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un während des Treffens hochrangiger Parteivertreter am vergangenen Samstag

Foto: Uncredited / dpa

▶︎ Die kommunistische Führung in Nordkorea hatte Anfang Dezember die verdeckte Warnung in Richtung USA geschickt: Es sei „ganz den USA überlassen, zu wählen, welches Weihnachtsgeschenk sie erhalten“.

Mit jedem Tag wachsen seither die Befürchtungen, dass Kim Jong-un (35) im Atomkonflikt angesichts der stagnierenden Verhandlungen mit den USA wieder auf Eskalation setzt und mit einem „Weihnachtsgeschenk“ einen neuen Raketentest oder andere Waffenversuche meinen könnte.

Pjöngjang hatte den USA eine Frist bis Jahresende gesetzt, um im Ringen um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm Entgegenkommen zu zeigen.

Trump: »Vielleicht ist es ein schönes Geschenk

Auf die Drohung aus Nordkorea angesprochen, sagte Trump: „Wir werden herausfinden, was die Überraschung ist, und werden damit sehr erfolgreich umgehen.“

Fast scherzhaft antwortete er auf die Frage, welche Optionen er in Betracht ziehe, sollte Nordkorea eine Langstreckenrakete testen: „Vielleicht ist es ein schönes Geschenk. Vielleicht ist es ein Geschenk, mit dem er mir eine schöne Vase im Gegensatz zu einem Raketentest schickt.“

Der US-Präsident betont immer wieder, er habe ein gutes Verhältnis zu Kim. Trumps Bemühungen, Nordkorea zur atomaren Abrüstung zu bewegen, blieben aber auch nach drei Treffen und vielen warmen Worte bislang erfolglos.

Südkoreaner verfolgen eine Übertragung aus Nordkorea in der Hauptstadt Seoul

Foto: Ahn Young-joon / AP Photo / dpa

»Die EU und Deutschland müssen sich stärker engagieren

▶︎ Korea-Experte Hartmut Koschyk äußert sich gegenüber BILD besorgt: „Ich bin enttäuscht, dass das Jahr 2019 keine substanziellen Fortschritte zur nachhaltigen Entspannung auf der koreanischen Halbinsel gebracht hat. Es hat sich gezeigt, dass die USA und Nordkorea allein das Problem nicht lösen können. Die EU und Deutschland hätten sich hier stärker vermittelnd engagieren können, sowohl gegenüber den USA als auch gegenüber China und Russland.“

US-Generalstabschef Mark Milley erklärte die USA auf Nordkorea-Überraschungen als vorbereitet

Foto: Susan Walsh / AP Photo / dpa

▶︎ Die USA würden nach den Worten des nationalen Sicherheitsberaters Robert O'Brien (53) geeignete Maßnahmen ergreifen, falls Nordkorea Langstrecken- oder Atomraketen testen würde. Die US-Regierung habe „viele Werkzeuge in ihrer Werkzeugkiste“, mit denen sie auf einen solchen Test regieren könne, sgte O'Brien dem TV-Sender ABC.

O'Brien sagte in dem Interview, dass Nordkoreas Atomprogramm die „schwierigste Herausforderung in der Welt“ gewesen sei, als Trump 2017 sein Amt angetreten habe.

Trumps Ansatz der direkten Gespräche habe Kim aber möglicherweise zum Umdenken gebracht. Dies bleibe gleichwohl abzuwarten. Zu den jüngsten Drohungen aus Pjöngjang sagte der Sicherheitsberater: „Wir werden das genau beobachten. Das ist natürlich eine Lage, die uns Sorgen macht.“

Kim ruft – und die Partei kommt zusammen

Foto: KCNA KCNA / Reuters

Kim ruft seine Partei zusammen

Kurz vor Ablauf seines Ultimatums an die USA hat Kim ein Treffen der höchsten Parteiebene einberufen. Auf dem am Samstag eröffneten Plenum des Zentralkomitees geht es offenbar um Pjöngjangs künftige Haltung in den Atomgesprächen mit Washington.

Ein Diskussionspunkt des Treffens unter Vorsitz Kims sei eine neue „transparente, anti-imperialistische, unabhängige Haltung“ Nordkoreas gewesen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag.

Die regierende Partei der Arbeit Koreas (PdAK) werde zudem über wichtige Fragen zum „Aufbau des Staats und der nationalen Verteidigung“ beraten.

Vor einer Woche hatte die Zentrale Militärkommission der PdAK eine Stärkung der Streitkräfte beschlossen. Am 1. Januar hält der 35-jährige Machthaber zudem seine Neujahrsansprache – ein wichtiger politischer Eckpfeiler in dem streng abgeschirmten Land.

Das Partei-Treffen am Wochenende könnte einen „wichtigen“ politischen Strategiewechsel einläuten, sagte der Experte Hong Min vom Koreanischen Institut für die Nationale Vereinigung in Seoul.

Was braut sich da zusammen?

▶︎ Christian Taaks, Leiter des Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung in Seoul, zu BILD: „Der aus dem Jahre 2018 mit hinüber genommene Optimismus war verfrüht. Der Abrüstungsprozess ist zu Ende gegangen, bevor er überhaupt richtig in Gang gekommen war. Wir stehen quasi wieder bei Null und können uns vielleicht nur damit trösten, dass es 2017 noch schlimmer war – damals wähnte man sich am Rande eines Krieges, zurzeit hat man es 'nur' mit Provokationen und Verbalattacken zu tun.“

China, Südkorea und Japan rücken im Atomkonflikt mit Nordkorea unterdessen weiter zusammen. Die Staats- und Regierungschefs der drei Länder hatten sich bei einem Dreier-Treffen letzte Woche in Südwestchina darauf verständigt, in den Bemühungen um eine atomare Abrüstung ihres unberechenbaren Nachbarn enger zu kooperieren und sprachen sich für eine politische Lösung des Konflikts aus.

Alternative zum Militär

Südkorea führt Zivildienst ein

Junge Männer, die aus Gewissensgründen nicht zum Militär wollen, können in Südkorea ab 2020 ersatzweise Dienst in einer Justizvollzugsanstalt leisten. Der ist zwar länger - aber bisher müssen Wehrdienstverweigerer in Haft.

Soldaten aus Südkorea: Der zweijährige Wehrdienst ist für Männer unter 30 verpflichtend

JUNG YEON-JE/ AFP

Montag, 30.12.2019   14:13 Uhr .spiegel.de/

Bislang wurden in Südkorea jährlich Hunderte Wehrdienstverweigerer zu Haftstrafen verurteilt. Denn der zweijährige Dienst an der Waffe ist im Land Pflicht. Nun führt Südkorea einen seit langem geforderten Zivildienst als Alternative ein. Südkoreaner, die aus religiösen oder anderen persönlichen Überzeugungen den Pflichtwehrdienst verweigern, könnten von Beginn des nächsten Jahres an einen dreijährigen Dienst in einer Justizvollzugsanstalt antreten, teilte das Verteidigungsministerium in Seoul mit.

Der Zivildienst wird damit bei weitem länger als der Militärdienst sein, der in Südkorea je nach Waffengattung 21 bis 24 Monate dauert.

Südkoreas Parlament hatte am Freitag das Gesetz verabschiedet. Es folgte damit einer Entscheidung des Verfassungsgerichts vom vergangenen Jahr, wonach bis Ende 2019 eine Regelung eingeführt werden müsse.

Das Urteil der Verfassungsrichter wurde damals von den Gruppen, die sich für die Rechte der Wehrdienstverweigerer einsetzten, begrüßt. Doch kritisierte Amnesty International in einer Reaktion auf den Parlamentsbeschluss, dass Wehrdienstverweigerer aus Gewissensgründen durch die jetzige gesetzliche Regelung "weiterhin bestraft und stigmatisiert" würden.

Alternativer Dienst laut Amnesty International weltweit der längste

"Menschen darauf einzuschränken, in einem Gefängnis zu arbeiten, und das fast zweimal so lang wie beim normalen Militärdienst, respektiert nicht ihr Recht auf Gedanken-, Gewissens-, Religions- oder Glaubensfreiheit", sagte der Ostasienforscher bei Amnesty, Arnold Fang. Mit 36 Monaten ist laut Amnesty der alternative Dienst in Südkorea der längste weltweit.

Haftstrafen für Wehrdienstverweigerer konnten in der Vergangenheit 18 Monate lang oder länger sein. Die meisten Betroffenen waren oder sind Mitglieder der christlichen Glaubensgemeinschaft Zeugen Jehovas.

mfh/dpa

Nordkorea und sein Atomprogramm

Die Uhr tickt

Im Atomstreit mit den USA fordert Nordkoreas Diktator Kim Jong Un bis Jahresende ein Angebot von Donald Trump. Auf der koreanischen Halbinsel wird nun gebangt: Was plant Kim nach Ablauf der Frist?

© Christian O. Bruch/ laif Von Katharina Graça Peters, Seoul

 

Foto eines nordkoreanischen Raketentests (an der koreanischen Grenze)

Ahn Young-joon/ AP

 Montag, 30.12.2019   14:57 Uhr  

Nordkorea mag ein abgeriegeltes Land sein, aber seine Botschaften an die USA und die Welt weiß Machthaber Kim Jong Un immer wieder mit Nachdruck zu inszenieren. Die fast unheimliche Stille, die sich gerade auf der koreanischen Halbinsel ausbreitet, beweist das einmal mehr.

Noch bis vor wenigen Wochen wurden hochrangige nordkoreanische Funktionäre nicht müde zu drohen, dass die Zeit knapp werde. Bis Ende des Jahres habe US-Präsident Donald Trump Zeit, um wesentliche Zugeständnisse bei den Atomgesprächen zwischen beiden Ländern zu machen. Diese Frist zu ignorieren, wäre ein Fehler, orakelte der ehemalige nordkoreanische Atomunterhändler. Anfang Dezember warnte der Vizeaußenminister, es sei "ganz den USA überlassen", "welches Weihnachtsgeschenk sie erhalten".

Was aber könnte dieses "Weihnachtsgeschenk" sein? Ein neuer Test von Langstreckenraketen, die einen nuklearen Sprengkörper bis zum US-Festland bringen könnten?

"Extrem still, unheimlich still"

Dass viele Beobachter die Drohung mit dem "Weihnachtsgeschenk" so wörtlich genommen hätten, beweise, wie effektiv die Nordkoreaner kommunizierten, schrieb Mintaro Oba, ein Korea-Experte, der früher für das US-Außenministerium arbeitete: "Die Nordkoreaner wollten den Druck zum Ende des Jahres erhöhen, und zwar in einer Art und Weise, von der sie wussten, dass wir sie verstehen würden."

Während die Welt über die Weihnachtsüberraschung rätselte, wurde das Militär in der Region in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Über die Feiertage flogen vier US-Flugzeuge gleichzeitig Aufklärungsmissionen über der See östlich von Südkorea, am Montag stieg erneut ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug auf. Zwei japanische Kriegsschiffe, ausgestattet mit Aegis-Warnsystemen, liefen aus. Auf einer US-Basis in Südkorea wurde am Donnerstag Alarm ausgelöst - der sich aber als Fehlalarm erwies.

Treffen des Zentralkomitees der Arbeiterpartei: "Unheimlich still"

Korean Central News Agency/ Korea News Service/ AP

Auf das Stakkato an nordkoreanischen Warnungen und Drohungen folgte aber bislang: nichts. Seit Mitte Dezember ist der Norden sogar "extrem still, unheimlich still", meint der langjährige Beobachter Robert Carlin. Wenn das Regime sich in der Vergangenheit zurückgehalten habe, sei das manchmal aus Vorsicht und manchmal aus bewusster Zurückhaltung geschehen. Jetzt aber spüre er "die beklemmende Ruhe vor dem Sturm", sagt Carlin. So steigt die Nervosität.

Händeschütteln an der Grenze zwischen Nordkorea und Südkorea

Was plant Kim, wenn die Jahresfrist verstreicht? Der Diktator, Herrscher über ein darbendes Volk, selbst hatte das Ultimatum im April ausgerufen, möglicherweise, um Trump zum schnellen Handeln zu drängen. Kim fordert, die Sanktionen gegen sein Land zu beenden, sie hindern Nordkoreas wirtschaftliche Entwicklung empfindlich.

Die USA fordern von Kim zunächst die vollständige atomare Abrüstung. Auf eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel hatten sich Trump und Kim vor anderthalb Jahren grob verständigt. Damals lächelte Trump neben Kim in Singapur, später trafen sich die Männer in Hanoi, schüttelten sich schließlich die Hände an der hochgesicherten Grenze zwischen Nordkorea und Südkorea.

Doch auch das aufsehenerregendste Treffen und der "schönste Brief" konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass wenig erreicht wurde. Dass von Nordkorea "keine nukleare Gefahr mehr ausgeht", wie Trump kurz nach Singapur twitterte, ist falsch.

Die Botschaft des Diktators: Es brechen frostige Zeiten an

Zwar hat die Führung in Pjöngjang selbst ein Moratorium für Tests von Langstreckenraketen ausgerufen. Seit Mai dieses Jahres testet sie aber wieder Kurzstreckenraketen und entwickelt offenbar neue Waffen. In der Anlage bei Sohae, die vergangenes Jahr stillgelegt wurde, wurden zudem im Dezember zwei Maschinentests durchgeführt. Auch sein nukleares Arsenal hat das Regime aufgestockt. Finanziert wird das vermutlich teilweise durch Hacker, die mit ihren Cyberangriffen Millionen erbeuten.

Trump nimmt die Aggressionen bislang hin, vielleicht um den von ihm angestrebten "Deal" noch zu retten. Kim Jong Un scheint daran nach Ansicht von vielen Beobachtern in Südkoreas Hauptstadt Seoul nicht mehr interessiert.

Seine Botschaft lautete zuletzt: Es brechen frostige Zeiten an. Bei zwei Ausflügen zum schneebedeckten Berg Paektu, der als heiliger Ort und zugleich als Geburtsstätte des Kommunismus in Nordkorea gepriesen wird, bereitete er sein Volk auf den neuen Weg vor.

Seit Samstag hat Kim in Pjöngjang das Zentralkomitee der Arbeiterpartei einberufen - eine ungewöhnliche Zusammenkunft, weil sie mehrere Tage dauert und nur kurz nach einem Treffen Kims mit der Zentralen Militärkommission stattfindet.

Auch dass bislang wenig nach außen gedrungen sei über Kims Rede vor seinen Funktionären, sei unüblich, meint Rachel Minyoung Lee, Analystin bei der Website "NK News". "Eine mögliche Erklärung ist, dass Nordkorea die Tür zur Diplomatie mit den USA nicht verschließen will und keine Details über das Treffen preisgeben möchte, die als Provokation verstanden werden könnten", so Lee. "Eine andere Erklärung ist, dass Nordkorea wichtige Informationen für Kims Neujahrsansprache zurückhält, die er am 1. Januar hält."

Denn in der Neujahrsansprache gibt Kim traditionell den Weg für das kommende Jahr vor. Lee - und viele andere in Seoul - haben wenig Hoffnung, dass 2020 der Friedensprozess fortgesetzt wird. "Pjöngjangs Weg für das kommende Jahr scheint nicht zu sein, dass man auf Diplomatie mit den USA oder Südkorea setzt", sagt sie.

Stattdessen könnte Kim weiter Kurzstreckenraketen testen, die sogar über Japan fliegen könnten, Seegefechte mit Südkorea provozieren oder auch - als eine deutliche Eskalation und feindliches Signal an Trump - Langstreckenraketen testen. Gewissermaßen als spätes vergiftetes Weihnachtsgeschenk.

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آمریکا" کره شمالی": کیم جونگ اون رهبر کره شمالی"  در پیام سال نو میلادی خود جهان به زودی با یک سلاح استراتژیک جدید روبرو می‌شود"ترامپ در مورد رهبر کره شمالی: فکر می‌کنم او مرد خوش‌قولی است

کیم جونگ اون رهبر کره شمالی در پیام سال نو میلادی خود آمریکا را متهم کرد که "مطالباتی مانند گانگسترها" مطرح کرده است. کیم تهدید کرد که جهان در سال آینده با یک سلاح استراتژیک جدید این کشور مواجه خواهد شد.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un während des Treffens hochrangiger Parteivertreter am vergangenen Samstag

Foto: Uncredited / dpa

کیم جونگ اون، رهبر کره شمالی در سخنرانی سال نو خود اعلام کرد که کشورش به توسعه برنامه موشکی خود ادامه خواهد داد. رهبر کره شمالی با توجه به مذاکرات ناامید کننده هسته‌ای با ایالات متحده، مقامات آمریکایی را متهم کرد که "خواسته‌های مشابه گانگسترها" را مطرح و وقت‌کشی می‌کند.

کیم جونگ اون افزود توسعه برنامه "بازدارندگی هسته‌ای" این کشور به نگرش و نحوه برخورد آمریکا بستگی خواهد داشت.

رهبر کره شمالی این سخنان را روز سه‌شنبه دهم دی (۳۱ دسامبر) در جلسه کمیته مرکزی حزب حاکم "کارگران" کره شمالی ابراز کرد. او گفت پیونگ یانگ نمی‌تواند امنیت آینده خود را در ازای خوشبختی و راحتی تسلیم کند.

او همچنین گفت کشورش دیگر به توقف آزمایش هسته‌ای و موشک‌های دوربرد پایبند نیست. به گفته کیم دلیلی وجود ندارد که این کشور آزمایش‌های هسته‌ای خود را از سر نگیرد با این وجود او اعلام کرد که باب مذاکره باز است.

آمریکا از اولتیماتوم صرف نظر کرد

مقامات آمریکایی بلافاصله به اظهارات کیم جونگ اون واکنش نشان دادند. مایک پمپئو وزیر خارجه آمریكا در نخستین واکنش به شبکه فاکس نیوز گفت: «ما امیدواریم که رهبر کره شمالی تصمیم درستی بگیرد.»

پمپئو افزود: «او می‌توانست به جای "درگیری و جنگ"، "صلح و سعادت" را انتخاب کند.»

مذاکرات آمریکا و کره شمالی از زمان نشست ناکام کیم با دونالد ترامپ رئیس جمهور آمریکا در فوریه ۲۰۱۹ ادامه  نیافته است. آمریکا  برای از سرگیری مجدد مذاكرات خلع سلاح با کره شمالی از اولتیماتوم خود صرف نظر کرد.

کره شمالی خواستار رفع تحریم‌های بین‌المللی شده است. اما دونالد ترامپ ضمن رد این درخواست، تعهدات الزام‌آور پیونگ یانگ را یادآور است.

در سال‌های ۲۰۱۶ و ۲۰۱۷ تحریم‌های سختی علیه این کشور اعمال شده است. کره شمالی در سطح بین‌المللی بسیار منزوی است. چین مهم‌ترین متحد این کشور به حساب می‌آید.

ترامپ در مورد رهبر کره شمالی: فکر می‌کنم او مرد خوش‌قولی است

مذاکره کیم جونگ اون با دونالد ترامپ در هانوی، پایتخت ویتنام که بدون نتیجه ماند، فوریه ۲۰۱۹

دونالد ترامپ و کیم جونگ‌اون تا کنون چند بار دیدار و گفت‌وگو کرده‌اند؛ از جمله در مرز دو کره (در تصویر) که پس از آن رئیس‌جمهوری آمریکا برای نخستین بار وارد کره شمالی شد

ساعاتی پس از آن‌که رهبر کره شمالی تهدید کرد دلیلی ندارد پای توافق‌های انجام‌گرفته در مورد توقف آزمایش‌های نظامی بماند، رئیس‌جمهوری آمریکا گفت «فکر می‌کند او مردی‌ست که پای قول‌هایش می‌ایستد».

دونالد ترامپ روز دهم دی ماه گفت کیم جونگ‌اون رهبر کره شمالی توافقی با او امضاء کرده و به باور او پای قول‌هایی که داده می‌ماند.

ساعاتی پیش از این، کیم جونگ‌اون، رهبر کره شمالی، گفته بود «در شرایط فعلی، دلیلی وجود ندارد که به‌صورت یک‌طرفه به تعهدات پایبند بمانیم، تعهداتی که بازخوردی پیدا نکرده و تلاش‌های ما در جهت جلوگیری از اشاعه جنگ‌افزارهای هسته‌ای در سطح جهانی را با دلسردی روبه‌رو کرده است».

او افزوده بود کشورش به‌زودی «سلاح راهبردی جدیدی» نشان خواهد داد.

در حدود یک سال و نیم پیش در بهار سال ۲۰۱۸ رهبران دو کشور در سنگاپور توافق کردند در مسیر پاکسازی اتمی شبه‌جزیره کره گام بردارند.

از آن زمان اما اقدام چشم‌گیری صورت نگرفته و نه زرادخانه اتمی کره شمالی برچیده شده و نه تحریم‌ها علیه آن کشور متوقف شده‌اند.

دونالد ترامپ در واکنش به اظهارات تازه رهبر کره شمالی به خبرنگاران گفته «ولی او قرارداد امضاء کرد، او توافقی که در مورد خلع سلاح اتمی سخن می‌گوید را امضاء کرد. من فکر می‌کنم او مرد خوش‌قولی‌ست. بنا بر این در خواهیم یافت».

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کیم جونگ‌اون، رهبر کره شمالی، می‌گوید در شرایط فعلی دلیلی وجود ندارد که پیونگ‌یانگ به تفاهم‌های خود، متعهد بماند

کیم جونگ‌اون، رهبر کره شمالی، می‌گوید دلیلی وجود ندارد که پیونگ‌یانگ به تعهدات خود در مورد توقف آزمایش‌های نظامی و هسته‌ای پایبند بماند. وزیر خارجه آمریکا می‌گوید امیدوار است کره شمالی به‌جای جنگ، صلح را برگزیند.

رهبران کره شمالی و آمریکا یک سال و نیم پیش در سنگاپور دیداری تاریخی انجام دادند و توافق کردند در مسیر پاکسازی شبه‌جزیره کره گام بردارند. اما از آن زمان و با وجود دیدارهای بعدی بین دونالد ترامپ و کیم جونگ‌اون، گام بلندی در این مسیر برداشته نشده‌است و اختلاف‌نظرها در زمینه‌های مختلف بین پیونگ‌یانگ و واشینگتن پابرجاست.

در هفته‌های اخیر کره شمالی برای آمریکا «ضرب‌الاجل» تعیین کرد تا پیشنهادهایی عملی در تعاملات بین دو طرف ارائه کند. آمریکا اما این ضرب‌الاجل را رد کرد و خواستار ادامه مذاکرات و رسیدن به یک راه‌حل شده‌است.

کیم جونگ‌اون، رهبر کره شمالی، حال می‌گوید کشورش به‌زودی «سلاح راهبردی جدیدی» نشان خواهد داد.

او البته جزئیات چندانی ارائه نکرده است. ولی آن‌طور که رسانه‌های رسمی کره شمالی می‌گویند در نشست با اعضای حزب حاکم «کارگران» اظهار کرده «در شرایط فعلی، دلیلی وجود ندارد که به‌صورت یک‌طرفه به تعهدات پایبند بمانیم، تعهداتی که بازخوردی پیدا نکرده و تلاش‌های ما در جهت جلوگیری از اشاعه جنگ‌افزارهای هسته‌ای در سطح جهانی را با دلسردی روبه‌رو کرده است».

کره شمالی با وجود تفاهم‌ها و توافقاتی که در دیدارهای اولیه بین مقام‌های دو کشور به‌دست آمد، عملا گام بلندی در مسیر خلع سلاح اتمی خود برنداشته‌است. این کشور از سوی دیگر خواستار پیمودن مسیری گام‌به‌گام شده بود که پاکسازی اتمی همراه با برچیده‌شدن بخشی از تحریم‌ها، توافق صلح بین دو کره و مسائل دیگر پیش برود.

واشینگتن بارها تاکید کرده تحریم‌ها تا زمانی که زرادخانه اتمی پیونگ‌یانگ برچیده نشده، ادامه خواهند داشت.

البته در اظهارات کیم جونگ‌اون در جمع هیئت حاکمه، به‌نظر می‌رسد بخت ادامه مذاکرات به‌طور کامل از میان نرفته‌است.

با این حال او گفته کشورش باید «اقدامات بیشتری رو به جلو و در مسیر توسعه سلاح‌های راهبردی» انجام دهد و «در آینده نزدیک جهان شاهد خواهد بود که کره شمالی به سلاح راهبردی تازه‌ای دست یافته است».

در واشینگتن اما وزیر خارجه ایالات متحده ابراز امیدواری کرده پیونگ‌یانگ به‌جای حرکت در مسیر تنش، به حرکت در مسیر مصالحه ادامه دهد.

مایک پومپئو به شبکه تلویزیونی «فاکس» گفته «امیدوار هستیم که دبیرکل حزب [کارگران] کیم [جونگ‌اون] راه دیگری را برگزیند. [امیدوار هستیم] به‌جای تنش و جنگ، صلح و رفاه را انتخاب کند».

وزیر خارجه در مصاحبه‌ دیگری با سی‌بی‌اس نیز تاکید کرده اگر پیونگ‌یانگ از توافقات خود با دونالد ترامپ خارج شود «عمیقا ناامیدکننده» خواهد بود.

 MAR/DW/BILD

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