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سیاست

آمریکا " اسرائیل": افزایش انتقادها به وعده نتانیاهو برای ضمیمه کرانه غربی

اسرائیل  "بین‌المقدس "

Jerusalem

 AFP

70 שנה המתינה ירושלים להכרה בינלאומית, עד שהנשיא דונלד טראמפ החליט לעשות מעשה והכיר בה כבירת הנצח של עם ישראל. הנשיא טראמפ הפגין אומץ, חזון ואהבת אמת לעם ישראל ולבירתו, ובימים אלה הולכות מדינות נוספות בעקבותיו ושמות את ירושלים על המפה.

בית"ר ירושלים, אחד המותגים הירושלמים הבולטים ביותר, החליט לגמול לנשיא על אהבתו במחוות אהבה משלנו. ראשי המועדון - הבעלים אלי טביב ומחזיק זכויות הניהול אלי אוחנה, החליטו להוסיף לשם המועדון את שמו של הנשיא האמריקאי שעשה הסטוריה ומעתה תיקרא קבוצת ה...

Israel will bereits einen Platz nahe der neuen US-Botschaft in Jerusalem, die am Montag eröffnet werden soll, nach Trump benennen. Außerdem soll eine Haltestelle in Jerusalem den Namen des US-Präsidenten erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

US-Präsident Donald Trump werde Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen, erklärte ein hochrangiger US-Vertreter. 

 Foto: Evan Vucci / AP Photo / dpa

 دیدار ترامپ و نتانیاهو در بهار سال ۲۰۱۷ در اورشلیم /بیت‌المقدس

لحظه امضای فرمان انتقال سفارت آمریکا به اورشلیم از سوی دونالد ترامپ.'

  دیدار ترامپ و نتانیاهو در بهار سال ۲۰۱۷ در اورشلیم /بیت‌المقدس

 آمریکا نخستین کشوری است که با امضای دونالد ترامپ، حاکمیت اسرائیل بر جولان را می‌پذیرد.

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آمریکا " اسرائیل": افزایش انتقادها به وعده نتانیاهو برای ضمیمه کرانه غربی

Vor Parlamentswahlen

Wahlkampfrede Netanyahus durch Raketenangriff unterbrochen

Eine Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu ist am Dienstagabend durch einen Raketenangriff gestört worden. Die Armee teilte mit, militante Palästinenser hätten zwei Raketen auf Israel abgefeuert.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu auf einer Pressekonferenz am Dienstag

DPA 

Dienstag, 10.09.2019   22:34 Uhr .spiegel.de/ 

In der Hafenstadt Aschdod, wo Benjamin Netanyahu gerade eine Wahlkampfrede hielt, heulten die Warnsirenen. Nach Angaben der Armee wurden dort zwei Raketen von dem Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, es habe keine Verletzten gegeben. Eine 46 Jahre alte Frau in Aschdod habe einen Schock erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden.

Ein Video zeigt, wie der 69-jährige Netanyahu während des Raketenalarms in Begleitung von Bodyguards rasch den Saal verließ. Später konnte er seine Rede fortsetzen.

Israel wählt am 17. September ein neues Parlament. Nach Meinungsumfragen liefern sich Netanyahus rechtskonservativer Likud und das Bündnis der Mitte, Blau-Weiß, bei der Wahl ein enges Rennen. Netanyahus politische Rivalen werfen ihm immer wieder vor, er gehe nicht entschlossen genug gegen die im Gazastreifen herrschende Hamas vor. 

flg/dpa

Israel

Netanyahu will bei Wahlsieg Jordantal annektieren - und erntet heftige Kritik

Am 17. September wählt Israel - und Ministerpräsident Netanyahu sorgt mit seinem jüngsten "Wahlversprechen" für Empörung: Er kündigte an, im Falle eines Sieges das Jordantal im Westjordanland zu annektieren.

Netanyahu bei der Pressekonferenz nahe Tel Aviv: Sein "Wahlversprechen" löst umgehend Kritik aus

Oded Balilty/ AP 

Mittwoch, 11.09.2019   01:31 Uhr 

"Heute verkünde ich meine Absicht, nach der Bildung einer neuen Regierung die israelische Souveränität auf das Jordantal und das nördliche Tote Meer auszuweiten": Mit diesen Worten hat sich der israelische Ministerpräsident am Dienstag in einer live im Fernsehen übertragenen Rede an die Bevölkerung gewandt. Das Vorhaben - die Annexion des Jordantals - könnte sofort nach der Parlamentswahl umgesetzt werden, sagte Benjamin Netanyahu.

Das Jordantal macht rund ein Drittel des seit 1967 von Israel besetzten Palästinensergebiets aus. Israel betrachtet es als wichtige Verteidigungsbarriere; rechtsgerichtete Politiker betonten schon in der Vergangenheit, sie würden niemals auf das Gebiet verzichten.

Israel wählt am 17. September ein neues Parlament. Nach Meinungsumfragen liefern sich Netanyahus rechtskonservativer Likud und das Bündnis der Mitte, Blau-Weiß, bei der Wahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Netanyahu erklärte am Dienstag, er wolle lediglich alle jüdischen Siedlungen im Jordantal sowie das "nördliche Tote Meer" annektieren - palästinensische Orte wie etwa Jericho blieben davon unberührt. Allerdings entsprechen die genannten Siedlungen etwa 90 Prozent des Gebiets.

Erneut bekräftigte Netanyahu zudem seinen Vorsatz, sich für eine Annexion der jüdischen Siedlungsgebiete in anderen Teilen des Westjordanlands einzusetzen. Der von US-Präsident Donald Trump seit Langem angekündigte Nahost-Friedensplan sei eine "einmalige und historische Gelegenheit, unsere Souveränität über unsere Siedlungen in Judäa und Samaria sowie über andere für unsere Sicherheit, unser Erbe und unsere Zukunft wichtige Orte anzuwenden", sagte er.

Die Reaktionen auf Netanyahus "Wahlversprechen"

In den Siedlungen im besetzten Westjordanland und in dem von Israel annektierten Ost-Jerusalem leben mehr als 600.000 Israelis - neben drei Millionen Palästinensern. Die Uno betrachtet die Siedlungen als illegal. Uno-Sprecher Stéphane Dujarric erklärte am Dienstag, jegliche Entscheidung Israels, dem Westjordanland seine Verwaltung, Gesetze und Rechtsprechung "aufzuzwingen", werde international keinen Bestand haben.

Sollte Netanyahu die Ankündigungen nach einer Wiederwahl tatsächlich umsetzen, würde das aus Sicht der Palästinenser nicht nur das Ende einer möglichen Zwei-Staaten-Lösung bedeuten. Netanyahus Pläne zerstörten auch "alle Aussichten auf einen Frieden", sagte Palästinenservertreterin Hanan Aschrawi der Nachrichtenagentur AFP. Die Pläne ließen den Palästinensern nur noch die Kontrolle über einige Städte, Palästina würde "ausradiert", sagte Aschrawi.

Die Außenminister der Arabischen Liga kritisierten die Pläne Netanyahus als schädlich für den Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern. Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat bezeichnete Netanyahus geplantes Vorgehen als ein Kriegsverbrechen.

Aus Saudi-Arabien hieß es, man weise die Pläne Netanyahus "kategorisch" zurück. Die Ankündigung sei eine "sehr gefährliche Eskalation", die sich gegen das palästinensische Volk richte und eine "eklatante Verletzung" der Uno-Charta und des Völkerrechts darstelle, hieß es in einer Erklärung des Königshauses in Riad, die am Mittwoch von der staatlichen Nachrichtenagentur SPA verbreitet wurde.

Auch die Türkei verurteilte die Pläne. Netanyahus "Wahlversprechen" sei ein "rassistischer Apartheid-Staat", schreib Außenminister Mevlut Cavusoglu bei Twitter. Die Türkei werde die Rechte und Interessen ihrer palästinensischen Brüder und Schwestern "bis zum Ende verteidigen".

aar/dpa/AFP

Netanyahus Annexionspläne

Die Zweistaatenlösung geht über den Jordan

Israels Premier Netanyahu will im Falle seiner Wiederwahl das Jordantal annektieren. Auch wenn das Wahlkampfgetöse ist: Früher oder später wird es so kommen - mit verheerenden Folgen für die Palästinenser.

© Christian O. Bruch/ laif Von Christoph Sydow

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu auf einer Pressekonferenz am Dienstag

DPA 

Mittwoch, 11.09.2019   13:10 Uhr .spiegel.de/ 

Seit 52 Jahren hält Israel das Westjordanland besetzt. Seit zehn Jahren ist Benjamin Netanyahu israelischer Ministerpräsident. Doch ausgerechnet jetzt sei die "einmalige Gelegenheit" gekommen, große Teile des Westjordanlandes dauerhaft zu annektieren, verspricht der Regierungschef. Sollte er bei den Parlamentswahlen am kommenden Dienstag im Amt bestätigt werden, werde er sämtliche israelische Siedlungen im Westjordanland annektieren - angefangen mit dem Jordantal.

"Heute verkünde ich meine Absicht, nach der Bildung einer neuen Regierung die israelische Souveränität auf das Jordantal und das nördliche Tote Meer auszuweiten", sagte Netanyahu am Dienstag. Das geschehe "in maximaler Übereinstimmung" mit US-Präsident Donald Trump.

In Israel macht sich kaum jemand Illusionen darüber, dass es sich um ein Wahlkampfmanöver des Premierministers handelt, der nicht nur um seine Wiederwahl bangen muss, sondern dem auch eine Anklage wegen mehrerer Korruptionsfälle droht. Gleichwohl zweifelt kaum jemand daran, dass Israel früher oder später das Jordantal und andere Teile des Westjordanlands annektieren wird, ganz egal wie die Wahl am Dienstag ausgeht.

Straße im Jordantal: Die Mehrheit der israelischen Parteien befürwortet die Annexion

REUTERS/Ammar Awad/File Photo

Nur das israelische Linksbündnis und die arabischen Parteien lehnen die Annexionspläne grundsätzlich ab. Sie werden bei der Knessetwahl am 17. September aber zusammen nur rund ein Fünftel der 120 Mandate erringen. Alle anderen Parteien streben ebenfalls die Annexion des Jordantals an.

Benny Gantz, als Anführer des Oppositionsbündnisses Blau-Weiß Netanyahus wichtigster Gegenspieler, warf dem Premier sogar vor, die Idee geklaut zu haben. "Blau-Weiß hat klargemacht, dass das Jordantal für immer ein Teil Israels ist", sagte Gantz. "Wir freuen uns, dass Netanyahu den Plan von Blau-Weiß zur Anerkennung des Jordantals übernommen hat."

Naftali Bennett, früherer Bildungsminister unter Netanyahu und Chef der Partei "Die Neue Rechte" forderte den Premier auf, das Gesetz zur Annexion des Jordantals noch vor der Wahl in der Knesset zu verabschieden, um zu beweisen, dass es ihm ernst ist.

Strategisch ist Netanyahus Schachzug schlau

Bei seinem TV-Auftritt am Dienstag zeigte Netanyahu auf einer Karte, um welche Gebiete es zunächst geht. Das Gebiet ist rund 2400 Quadratkilometer groß und umfasst damit rund ein Drittel des Westjordanlands. Die Gegend ist relativ dünn besiedelt. Nach Schätzungen der israelischen Menschenrechtsorganisation B'Tselem leben dort rund 11.000 Israelis - zumeist in landwirtschaftlich geprägten Siedlungen - und etwa 65.000 Palästinenser.

Netanyahu behauptet, Israel werde "keinen einzigen Palästinenser annektieren". Er verweist darauf, dass Jericho, die größte arabische Stadt im Jordantal, und fünf weitere Dörfer unter palästinensischer Kontrolle verbleiben sollen. Diese würden künftig als winzige Enklaven inmitten israelischen Gebiets liegen. Israel würde sämtliche Zufahrtswege in diese Städte und Dörfer kontrollieren, souverän wären diese palästinensischen Enklaven nicht. Die Bewegungsfreiheit der palästinensischen Bevölkerungsmehrheit bliebe massiv eingeschränkt. 

Raphael Ahren

@RaphaelAhren

Here's the map of the territory of the Jordan Valley, in the West Bank, that Netanyahu vowed to annex if he wins next week's election (blue: will be annexed to Israel; orange: will remain under Palestinian control)

Strategisch ist Netanyahus Ankündigung ein schlauer Schachzug. Eine Annexion dieses Gebiets, in dem hauptsächlich säkulare Juden leben, wäre weitaus weniger ideologisch aufgeladen als die Annexion der großen Siedlungsblöcke im Westjordanland, in denen die national-religiösen Kräfte stark sind. Über Parteigrenzen hinweg wird die Kontrolle über das Jordantal als unerlässlich für die israelische Sicherheit angesehen.

Auch der damalige Ministerpräsident Jitzhak Rabin, der in den Neunzigerjahren eine Verhandlungslösung mit den Palästinensern anstrebte, hatte immer deutlich gemacht, dass Israels "Verteidigungsgrenze" entlang des Jordans verlaufe. Damals war im Gespräch, dass Israel mit Zustimmung eines noch zu gründenden palästinensischen Staates Soldaten im Jordantal stationieren könnte. Netanyahu handelt nun lieber einseitig und stellt die Palästinenser vor vollendete Tatsachen.

Zwar hat Israel 1994 einen Frieden mit Jordanien geschlossen, der seit 25 Jahren hält. Gleichwohl sorgen sich Politik und Sicherheitsapparat in Jerusalem um die Stabilität des östlichen Nachbarstaats. Die Furcht ist groß, dass König Abdullah II. irgendwann von Islamisten gestürzt und durch ein islamistisches, Israel-feindliches Regime abgelöst werden könnte. Aus diesem Grunde sei es unerlässlich, dass Israel das Grenzgebiet kontrolliere.

Eine Blaupause für den Umgang mit dem Rest des Westjordanlands

Unter Völkerrechtlern herrscht weitgehend Konsens darüber, dass die Besatzung ebenso wie die Annexion des Westjordanlandes oder Teilen davon, völkerrechtswidrig ist. Israel argumentiert, man habe das Land 1967 im Zuge eines Verteidigungskriegs erobert, der dem Land aufgezwungen wurde. Schon zuvor sei der jüdische Staat wiederholt vom Westjordanland aus angegriffen worden, daher habe man das Recht, das Gebiet zu kontrollieren. Nur eine Minderheit von Völkerrechtlern teilt diese Einschätzung.

 

Palästinensischer Bauer im Jordantal: Die Bewegungsfreiheit endet an der Dorfgrenze

REUTERS/Mohamad Torokman  

In jedem Fall würde eine Annexion des Jordantals eine Zweistaatenlösung noch unwahrscheinlicher machen, als sie es jetzt schon ist. Das Gebiet, auf dem theoretisch noch Platz wäre für einen palästinensischen Staat würde noch einmal um 30 Prozent kleiner als ohnehin schon. Israel würde das palästinensische Gebiet künftig vollständig umschließen.

Vielmehr würde eine Annexion des Jordantals die Blaupause liefern für den Umgang Israels mit dem restlichen Westjordanland: Israel nimmt sich einseitig die Gebiete, die es für wichtig erachtet. Um den Rest, die Befriedung der palästinensischen Städte, sollen sich palästinensische Behörden kümmern. So kann Israel de facto die Kontrolle über das gesamte Westjordanland ausüben, aber gleichzeitig darauf verzichten, den Palästinensern die vollen staatsbürgerlichen Rechte, wie etwa das Wahlrecht in Israel, zu gewähren. Der Status der Palästinenser im Westjordanland als Bürger zweiter Klasse im künftig vergrößerten Israel wäre dann dauerhaft festgeschrieben.

 

آمریکا " اسرائیل": افزایش انتقادها به وعده نتانیاهو برای ضمیمه کرانه غربی

نتانیاهو وعده داده که در صورت پیروزی در انتخابات حدود یک سوم  کرانه غربی را ضمیمه خاک اسرائیل می‌کند. این وعده انتقاد شدید فلسطینیان و کشورهای منطقه را برانگیخته است. عربستان خواستار نشست سازمان همکاری‌ اسلامی شده است.

  

Ministerpräsident Netanjahu zur Annektion des Jordantals

(picture-alliance/dpa/AP/O. Balilty)

نخست‌وزیر اسرائیل وعده داده که در صورت پیروزی در انتخابات پارلمانی، دره اردن و شمال بحرالمیت را تحت حاکمیت اسرائیل درخواهد آورد. او گفته که این وعده را بلافاصله پس از پیروزی، در پارلمان اجرا خواهد کرد. انتخابات پارلمان اسرائیل سه‌شنبه آینده (۱۷ سپتامبر) برگزار می‌شود.

وعده بنیامین نتانیاهو واکنش شدید کشورهای منطقه را برانگیخته است. صائب عریقات، نماینده ویژه فلسطینیان برای مذاکرات صلح با اسرائیل وعده نتانیاهو را "جنایت جنگی" خوانده و گفته است چنین کاری نقض حقوق بین‌الملل است. 

فلسطینی‌ها کرانه غربی رود اردن و شرق اورشلیم (بیت‌المقدس) را که اسرائیل سال ۱۹۶۷ اشغال کرد، بخشی از خاک کشور آینده خود می‌دانند.

وزرای خارجه کشورهای عضو اتحادیه عرب با انتقاد از وعده انتخاباتی نتانیاهو، آن را مخرب روند صلح میان اسرايیل و فلسطینان دانسته‌اند.

عربستان نیز با انتشار بیانیه‌ای اعلام کرده که وعده نتانیاهو "نقض شدید" قوانین سازمان ملل و حقوق فلسطینیان است و می‌تواند موجب "تنشی خطرناک" شود. عربستان خواستار نشست فوری ۵۷ کشور عضو سازمان همکاری‌های اسلامی شده است.  

یک سخنگوی حماس نیز گفته است نتانیاهو برای جلب آرای راست‌های افراطی "توهم اشغال همیشگی سرزمین‌های فلطسنیان" را به آنها وعده داده است.

وزیرخارجه اردن نیز هشدار داده که چنین اقدامی می‌تواند  "تمام منطقه را به خشونت کشد".

وزیر خارجه ترکیه نیز از تصمیم بنیامین نتانیاهو انتقاد کرده و وعده انتخاباتی او را "تبعیض نژاد حکومتی" خوانده است. مولود چاوش‌اوغلو تأکید کرده که ترکیه "از حقوق خواهران و برادران فلسطینی خود تا آخر دفاع خواهد کرد".

دره اردن که هم‌مرز با اردن است حدود ۳۰ درصد مساحت کرانه غرابی رود اردن را تشکیل می‌دهد. در مجموع حدود ۶۰ هزار فلسطینی و پنج هزار یهودی ساکن شهرک‌‌های یهودی‌نشین در این منطقه زندگی می‌کنند. اسرائیل این قسمت از کرانه غربی را بخشی از دیوار دفاعی اسرائیل می‌داند. 

بنیامین نتانیاهو، رهبر حزب راستگرای لیکود در آستانه انتخابات پارلمانی با چند اتهام، از جمله پرونده فساد مالی روبرو است. او برای بقاء سیاسی خود نیازمند پیروزی در این انتخابات است.

بر اساس سنجی‌ها آراء حزب راستگرای لیکود و حزب میانه‌رو "آبی و سفید" به رهبری بنی گانتز بسیار به هم نزدیک است. نتانیاهو حال در پی جلب آراء راست‌‌های افراطی است.

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ناخرسندی جهانی از وعده نتانیاهو برای گسترش اسرائیل در کرانه باختری

فرنوش رام (اسرائیل)

در صحنه داخلی اسرائیل تنها سیاستمداران حزب لیکود از گفته‌های او حمایت کردند

وعده بنیامین نتانیاهو نخست وزیر اسرائیل برای «انضمام یهودی‌نشین‌ها و بخش‌های دیگری از کرانه باختری به خاک اسرائیل» در صورت پیروزی در انتخابات، با خشم فلسطینیان، ناخشنودی عمیق کشورهای عرب و واکنش سرد آمریکا روبرو شد.

احزاب داخلی اسرائیل، چه رقیبان در جناح مخالف، و چه راست‌گرایانی مانند حزب «یامینا» که می‌بایست از این وعده خشنود شوند، سخنان نتانیاهو را ترفندی برای تقویت آرای حزب لیکود دانستند.

نتانیاهو سه‌شنبه ۱۹ شهریور با بیان این‌که دولت آمریکا بلافاصله پس از انتخابات اسرائیل طرح «معامله قرن» را اعلام می‌کند، آن را یک «فرصت تاریخی» و «تکرار نشدنی» برای اسرائیل جهت منضم کردن کرانه باختری نامید.

وی گفت، غیر از یهودی‌نشین‌ها «سایر نقاط مهمی در کرانه باختری که برای امنیت، میراث و آینده اسرائیل اهمیت دارد» به این کشور منضم می‌شود.

به گفته وی، حاکمیت اسرائیل بر کرانه باختری، از بقاع اردن و شمال بحرالمیت (دریای مرده یا دریای نمک) آغاز می‌شود.

منطقه بقاع اردن خود به تنهایی شامل ۳۰ درصد از کرانه باختری است.

وزیران خارجه کشورهای اتحادیه عرب شامگاه سه‌شنبه در نشست اضطراری قاهره، مقر اتحادیه، سخنان نتانیاهو را «تمایل به نقض قوانین بین‌المللی»، «توسعه‌طلبی خطرناک» و «تجاوز جدید» نامیده، و محکومش کردند.

ایمن الصفدی وزیر خارجه اردن که کشورش ۲۵ سال است با اسرائیل مناسبات کامل سیاسی در سطح سفیر دارد، در بیانیه تندی، زمانی کوتاه پس از نشست نتانیاهو، عنوان کرد که «بحران‌آفرینی خطرناک» اساس روند صلح را از بین می‌برد و منطقه را به کام خشونت و بحران‌های بیشتر سوق می‌دهد.

عربستان که به گفته رسانه‌های اسرائیلی مناسبات پنهانی گسترده‌ای با اسرائیل دارد، در بیانیه شدیداللحنی سخنان نتانیاهو را شکست تمامی تلاش‌ها برای صلح نامید و خواهان تشکیل نشست اضطراری سازمان همکاری اسلامی شد.

دولت عربستان در بیانیه‌اش افزود، «درگیر بودن جهان عرب و اسلامی به بحران‌های داخلی و منطقه‌ای، دلیل آن نیست که اهمیت و جایگاه قضیه فلسطینی در نگاه کشورهای عرب و اسلامی تنزل یابد».

بیانیه عربستان در حالی است که نخست وزیر اسرائیل هفته گذشته در اشاره‌ای روشن به امیرنشین‌های خلیج فارس و عربستان تکرار کرد که قضیه فلسطینی اهمیت خود را برای کشورهای عرب از دست داده و آن‌ها از سر نگرانی خود درباره ایران با اسرائیل هم‌راستا شده‌اند.

قطر نیز که امیر آن ضمن همکاری مستقیم با موساد اسرائیل در دوره اخیر صدها میلیون دلار پول نقد را برای کمک به فلسطینیان غزه وارد این باریکه می‌کند، اظهارات نتانیاهو را محکوم و آن را «سیاست نابود کردن فرصت‌های صلح» نامید.

محمود عباس رییس تشکیلات خودگردانی و رهبر سازمان آزادیبخش فلسطین و جنبش فتح، شامگاه سه‌شنبه در بیانیه‌ای هشدار داد که با برداشتن اولین گام اسرائیل در عملی کردن وعده نتانیاهو، حکومت فلسطینی تمامی قراردادها با اسرائیل را فسخ خواهد کرد.

جنبش حماس تاکید کرد که حقایق تاریخی با این ادعاها تغییر نمی‌کند. فوزی برهوم یکی از سخنگویان حماس گفت گام‌های عملی و مسئولانه از سوی تمامی گروه‌های فلسطینی برای پیشبرد راهبرد ملی مورد نیاز است.

سازمان جهاد اسلامی فلسطین نیز اظهارات نخست وزیر اسرائیل را «اعلان جنگ جدید» نامید.

ساعاتی پس از بیانیه نتانیاهو، شبه‌نظامیان فلسطینی بعد از مدت‌ها از غزه به سوی شهر اشدود راکت شلیک کردند و نتانیاهو را که در حال سخنرانی انتخاباتی در این شهر بود، وادار به ترک محل سخنرانی کردند؛ سازمان‌های فلسطینی این صحنه را پیروزی مهمی برای خود نامیدند.

در حالی که نتانیاهو سه‌شنبه گفت که انضمام کرانه باختری را «ضمن همکاری با آمریکا» عملی‌ می‌کند، دولت دونالد ترامپ در واکنش تاکید کرد که سیاست این کشور تغییری نکرده و طرح سیاسی این کشور به زودی ارائه می‌شود.

به گزارش رسانه‌های اسرائیل، نتانیاهو سه‌شنبه تلاش کرده بود تا دولت آمریکا را متقاعد کند که بلافاصله بعد از بیانیه او، از این امر حمایت کند و حتی برای مدت یک ساعت و نیم آغاز نشست خود را به تعویق انداخت اما کاخ سفید مشغول موضوعی بسیار مهم‌تر بود که بعدا معلوم شد قضیه کنار گذاشتن جان بولتون از مقام مشاور امنیت ملی بود.

همچنین اتحادیه اروپا نیز روز چهارشنبه ۲۰ شهریور بیانیه نتانیاهو را موجب «فرصت‌سوزی برای صلح» نامید.

در صحنه داخلی اسرائیل، تنها سیاستمداران لیکود که حزب تحت رهبری نتانیاهو است، از او حمایت کردند؛ تمامی رقیبان‌اش گفتند او صلح را نابود و بحران‌آفرینی می‌کند.

حتی اکثر حامیان ادامه نخست وزیری نتانیاهو در میان احزاب افراطی، اظهاراتش را موجب تضعیف احزاب راست‌گرا دانستند و آن را نکوهش کردند.

اما یوسی داگان رهبر یهودی‌نشین‌ها از زوایه دیگری از نتانیاهو انتقاد کرد و گفت تسلط ما بر ۹۰ درصد از کرانه باختری در خطر است و او باید تمامی کرانه باختری را به اسرائیل منضم کند.

اسرائیل در ۵۲ سال اشغال کرانه باختری از سال ۱۹۶۷تاکنون شهرک‌های بزرگ و کوچک متعددی در این منطقه ساخته و حدود نیم میلیون یهودی را در کنار حدود دو میلیون فلسطینی کرانه، اسکان داده است.

اسرائیل هنوز اختیارات اداری و امنیتی بیش از ۶۰ درصد از کرانه باختری را که شهرک‌نشین‌های یهودی در آن پراکنده هستند، در دست دارد.

MARDWBILD

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