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اقتصاد

عربستان سعودی": نشست نمایندگان بیست اقتصاد برتر جهان "گروه ۲۰ (جی‌۲۰)"به صورت مجازی به دلیل پاندمی کرونا " ترامپ در اجلاس مجازی سران گروه ۲۰ در عربستان شرکت می‌کند"آنگلا مرکل گروه ۲۰ را به "تلاش‌های جهانی" علیه کرونا دعوت کرد

G20-Gipfel in Saudi-Arabien – größtenteils virtuell. Die meisten Staatschefs dürfte das freuen. Das liegt auch am Image des Landes.

Foto: FAYEZ NURELDINE / AFP, - / dpa

  عربستان سعودی": نشست نمایندگان بیست اقتصاد برتر جهان "گروه ۲۰ (جی‌۲۰)"به صورت مجازی به دلیل پاندمی کرونا  " ترامپ در اجلاس مجازی سران گروه ۲۰ در عربستان شرکت می‌کند"آنگلا مرکل گروه ۲۰ را به "تلاش‌های جهانی" علیه کرونا دعوت  کرد

VIRTUELLER G20-GIPFEL IN SAUDI-ARABIEN

Die Welt trifft sich beim Horror-Scheich

Alternder Saudi-König kann kaum noch Eröffnungsrede halten

Angriff von allen Seiten: Das Immunsystem attackiert nicht nur das Virus selbst mit Antikörpern (in dieser Illustration die Y-förmigen Gebilde), sondern auch die infizierten Zellen

Foto: Design Cells / iStockphoto / Getty Image 

 

Wegen der Corona-Pandemie findet der G20-Gipfel in Saudi-Arabien nur virtuell statt – auch das „Familien-Foto“ ist eine reine Collage

Foto: NAEL SHYOUKHI / Reuters

von: SHAMMI HAQUEveröffentlicht am

21.11.2020 - 18:17 Uhr

Dass der G20-Gipfel in Saudi-Arabien größtenteils nur virtuell stattfindet, dürfte viele Regierungschefs freuen.

Es wäre kein Bild fürs Familienalbum geworden, das sich Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron oder auch Kanadas Regierungschef Justin Trudeau gern angeschaut hätten. Gipfelgastgeber an diesem Wochenende: Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman, der verantwortlich für den Mord am regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi im Jahr 2018 ist.

Und nicht nur das: Saudi-Arabien tritt Menschenrechte generell mit Füßen, inhaftiert missliebige Personen, lässt foltern und hinrichten.

▶︎ 34 Journalisten sitzen laut „Reporter ohne Grenzen“ aktuell im Gefängnis.

▶︎ 184 Menschen wurden laut Amnesty International in Saudi-Arabien allein 2019 teils öffentlich exekutiert.

Kritik daran oder Einmischung von außen lässt die saudi-arabische Regierung nicht zu: „Ihr habt eure Gesetze, wir haben unsere Gesetze“, sagte der saudische Staatsminister für Auswärtiges, Adel al-Dschubeir, mit Blick auf die Todesstrafe in seinem Land. Deutschland würde ja auch kein Alkoholverbot in Hotels verhängen, weil dies in Saudi-Arabien gelte.

Was sind die eigentlichen Themen?

Das größte Thema ist die weltweite Corona-Pandemie.

Eine derartige Herausforderung könne „nur mit einer globalen Kraftanstrengung überwunden werden“, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag.

Sie nutzt den Gipfel, um auf die bisher unzureichende Finanzierung der globalen Impfstoff-Initiative hinzuweisen: „Um die Pandemie einzudämmen, muss der Zugang zur Impfung für jedes Land möglich und bezahlbar sein. Dazu reichen die bisher zugesagten Mittel noch nicht aus.“

▶︎Ziel der internationalen Kampagne ist, bis Ende 2021 zwei Milliarden Impfdosen zu verteilen. Knapp fünf Milliarden US-Dollar seien dafür schon zusammengekommen, eine halbe Milliarde davon aus Deutschland.

Neben den sieben führenden Industrienationen und 13 Schwellenländern nehmen auch von der Pandemie betroffene Länder wie Spanien, Singapur und die Schweiz sowie Vertreter der UNO, der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) teil.

Am zweiten Tag des Gipfeltreffens soll es unter anderem um den gemeinsamen Kampf gegen die Klimakrise gehen. Auch ein weiterer Schuldenerlass für die ärmsten Länder der Welt infolge der Corona-Krise steht auf der Tagesordnung.

Übrigens: Auch der noch amtierende US-Präsident Donald Trump nimmt virtuell am Treffen teil. Es könnte sein letzter „Auftritt“ auf internationalem Polit-Parkett sein.

Menschenrechtler appellieren an Staatschefs

Pünktlich zum Gipfel will sich Saudi-Arabien offiziell der „Stärkung von Frauen“ widmen. Menschenrechtler allerdings bezweifeln, dass es die Scheich s ernst damit meinen.

Kronprinz und verdächtiger Drahtzieher des Mordes an Jamal Khashoggi, Mohammed bin Salman (l.), und sein Vater Salman bin Abdulaziz werden während des Gipfels in Riad auf einen Palast projiziert

Foto: FAYEZ NURELDINE / AFP

„Mindestens vier prominente Frauenrechtsaktivisten sind aktuell inhaftiert: „Loujain al-Hathloul, Nassema al-Sadah, Samer Badawi und Nouf Abdulaziz“, sagt Wenzel Michalski, Direktor von Human Rights Watch Deutschland. „Wir fordern dringend die Freilassung der politischen Gefangenen.“

„Seit drei Jahren sitzt meine Schwester Loujain im Gefängnis. Wir können der Justiz nicht mehr vertrauen. Die saudische Regierung muss unsere Loujain sofort und bedingungslos freilassen“, appelliert Lina al-Hathloul in BILD.

„Die Staats- und Regierungschefs der G20 müssen Saudi-Arabien auffordern, Loujain freizulassen. Und sie müssen unsere Forderungen übermitteln, da die saudische Bevölkerung von ihrer Regierung nicht mehr gehört wird.“

Der Westen müsse G20 nutzen, um Druck auf Riad auszuüben: „Während des Gipfels sollten die Politiker – vor allem die deutschen –, gegenüber den Saudis immer die Situation der politischen Gefangenen ansprechen“, so Michalski zu BILD.

Damit G20 nicht zu einer reinen Propagandashow Saudi-Arabiens wird, sollte Deutschland auch auf einer unabhängigen internationalen Untersuchung des Todes von Jamal Khashoggi bestehen. Andere Schauplätze müssten untersucht werden, so der HRW-Direktor Michalski: „Deutschland sollte die Saudis drängen, dass UN-Experten Zugang im Jemen bekommen, um dort Kriegsverbrechen des saudischen Militärs zu untersuchen.“

Gesundheit des saudischen Königs verschlechtert sich

Der Auftritt des altersschwachen saudischen Königs Salman beim G20-Gipfel hat unterdessen die Sorgen um den Gesundheitszustand des Monarchen wachsen lassen.

Der 84-Jährige hatte als Gastgeber des Treffens zum Auftakt am Samstag große Mühe, seine rund zehnminütige Eröffnungserklärung vorzutragen. Den vorgefertigten Text las er nuschelnd ab. Mehrfach musste er neu ansetzen und sich räuspern.

König Salman bei seiner Eröffnungsrede in Riad

Foto: BANDER ALGALOUD / Reuters

König Salman, Sohn des saudischen Staatsgründers Abdelasis Ibn Saud, sitzt seit 2015 auf dem Thron. Schon bei der Machtübernahme gab es Spekulationen um seinen Gesundheitszustand. Im vergangenen Juli wurde ihm nach offiziellen Angaben die Gallenblase entfernt.

Der Monarch hatte schon vor drei Jahren viele Kompetenzen auf seinen Sohn Mohammed bin Salman – den „Horror-Scheich“ – übertragen. Der 35 Jahre alte Kronprinz gilt bereits als eigentlicher Herrscher des Königreichs. Beobachter gehen davon aus, dass er nach Salmans Tod den Thron besteigen wird.

G20-Gipfel

Merkel mahnt Kooperation bei Corona-Impfstoff an – Trump geht golfen

Putin bietet Bedürftigen Russlands Impfstoff an, Merkel setzt Spitzen gegen Trump und China möchte internationale Reisen erleichtern. Doch nicht alle Staatschefs blieben beim virtuellen G20-Gipfel in der Leitung..spiegel.de/

21.11.2020, 19.00 Uhr

Angela Merkel schaltete sich zum G20-Gipfel aus dem Kanzleramt zu

Foto: Guido Bergmann / dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich auf dem G20-Gipfel für eine engere internationale Zusammenarbeit bei der Distribution und Verbreitung eines Corona-Impfstoffes ausgesprochen. »Um die Pandemie einzudämmen, muss der Zugang zur Impfung für jedes Land möglich und bezahlbar sein«, sagte Merkel am Samstag laut Redemanuskript. Die bisher zugesagten Mittel reichten dafür jedoch nicht aus, hieß es demnach von Merkel bei der Konferenz der Staats- und Regierungschefs der führenden Industrie- und Schwellenländer. Die Konferenz findet aufgrund der Corona-Pandemie virtuell als Videoschalte statt.

Merkel warb für eine Stärkung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und für Unterstützung der Covax-Initiative, mit der wohlhabende Länder Impfstoffdosen an ärmere Staaten weitergeben wollen. Merkel war aus dem Kanzleramt in Berlin gemeinsam mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD) zu den Beratungen zugeschaltet.

Merkel wirbt für mehr internationale Zusammenarbeit

Multilaterale Zusammenarbeit sei der Schlüssel zur Corona-Bekämpfung, sagte die Kanzlerin laut Manuskript. Die Äußerungen Merkels konnten auch als Spitze gegen US-Präsident Donald Trump verstanden werden, der eine protektionistische Politik des »Amerika zuerst« vertritt und internationalen Organisationen ablehnend gegenübersteht. Noch ist unsicher, ob die Stärkung der WHO in der gemeinsamen Schlusserklärung auftauchen wird, da die USA unter US-Präsident Donald Trump die WHO verlassen haben.

Der amtierende US-Präsident hat das Gipfeltreffen der G20-Staaten derweil vorzeitig verlassen. Nach weniger als zwei Stunden in der Videoschalte fuhr er zu einem seiner Golfplätze, wie mitreisende Journalisten berichteten. Zuvor lobte er nach Teilnehmerangaben in seinem Redebeitrag vor allem das amerikanische Vorgehen in der Coronakrise und sagte, dass die US-Unternehmen Moderna und Pfizer Impfstoffe entwickelt hätten. Pfizers deutschen Partner Biontech erwähnte er nicht.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ließ Trump sich zeitweise von Finanzminister Steven Mnuchin und seinem Wirtschaftsberater Larry Kudlow vertreten. Parallel zum Auftakt des Gipfels meldete Trump sich mit mehreren Tweets zum angeblichen Wahlbetrug in den USA zu Wort. Er schrieb unter anderem über den »massiven und beispiellosen Wahlbetrug«.

Putin bietet bedürftigen Staaten russischen Impfstoff an

Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte der internationalen Staatengemeinschaft, dass sein Land bereit sei, seinen selbst entwickelten Impfstoff »Sputnik-V« bedürftigen Staaten zur Verfügung zu stellen. Russland hat bisher für keinen seiner Impfstoffe eine internationale Zulassung. Die Wirksamkeit von »Sputnik-V« ist von unabhängiger Seite bisher nicht nachgewiesen.

In seiner Rede lobte Putin ausdrücklich die USA, die viel unternommen hätten, um die Weltwirtschaft wieder in Gang zu bringen.

Der chinesische Staatschef Xi Jinping unterstützte unterdessen den Ruf nach einer Stärkung der WHO und sprach sich für mehr Multilaterismus aus. Sein Land wolle außerdem die Zusammenarbeit mit anderen Ländern bei der Forschung, Entwicklung, Produktion und Verteilung von Impfstoffen gegen das Coronavirus verstärken, so Xi.

Zusätzlich forderte er mehr Kooperation, um internationale Reisen in der Coronakrise einfacher zu machen. China werde einen Vorschlag vorlegen, wie Reisende mit digitalen Gesundheitscodes nachweisen könnten, dass sie negativ getestet wrden.

Abschlusserklärung könnte vor verstärkter Armut durch Corona-Pandemie warnen

In Auszügen eines Entwurfs für die Abschlusserklärung heißt es, die Gruppe werde alles ihr Mögliche tun, um die Pandemie einzudämmen und Leben, Jobs und Einkommen zu schützen. Zugleich warnen die 20 Industrie- und Schwellenländer, dass die globale wirtschaftliche Erholung »unausgeglichen, höchst unsicher« bleibe und mit »erhöhten Abwärtsrisiken« behaftet sei.

Einige ärmere Länder bräuchten womöglich weiterreichende Schuldenerleichterungen. Die Pandemie treffe die Schwächsten in der Gesellschaft am härtesten. 

hpp/reuters/dpa/afp

Analyse

Allein im Élysée

Wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach den Terroranschlägen von Paris und Nizza darum kämpft, von der Welt verstanden zu werden

Von Britta Sandberg

21.11.2020, 20.44 Uhr

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron

 Foto: IAN LANGSDON/POOL/EPA-EFE/Shutterstock 

Präsident Emmanuel Macron in seinem Büro im Elyséepalast während eines Anrufs mit Joe Biden am 10. November 

Foto: POOL / REUTERS

Es klang unglaublich, aber weil es in der "New York Times" stand, musste es ja irgendwie stimmen: Am Donnerstagabend vergangener Woche, so schrieb Ben Smith, der Medienredakteur der Zeitung, habe Präsident Emmanuel Macron in seinem güldenen Büro im Elyséepalast zum Telefon gegriffen, um sich bei ihm zu beschweren. In Smiths Artikel mit der Überschrift "The President vs. American Media" hörte sich das nach einem spontanen Anruf an, geboren aus Wut und Ärger, nach einer übergriffigen Maßregelung aus dem fernen Paris.

Erstaunlich erschien dabei nicht nur, dass Emmanuel Macron sich zu so etwas hinreißen lässt, sondern auch, dass er für Zurechtweisungen der amerikanischen Presse überhaupt Zeit hat in einer der angespanntesten Phasen seiner Amtszeit. In ganz Frankreich herrscht seit drei Attentaten in nur fünf Wochen nach wie vor die höchste Terroralarmstufe. Und die Covid 19-Infiziertenzahlen sind erneut so angestiegen, dass der französische Präsident wie im Frühjahr einen strengen Lockdown für das ganze Land anordnete. 

--Konferenz zu Corona- und Klimakrise

Trump nimmt an virtuellem G20-Gipfel teil

Bisher war seine Teilnahme nicht sicher, nun hat Donald Trump doch für den virtuellen G20-Gipfel zugesagt. Für ihn wird es der letzte internationale Auftritt als US-Präsident sein.

21.11.2020, 02.41 Uhr

Donald Trump: Einem Regierungsvertreter zufolge wird der US-Präsident sich an den Beratungen der führenden Industrie- und Schwellenländer beteiligen

Foto: Evan Vucci / dpa

US-Präsident Donald Trump nimmt nach Angaben aus Washington am Wochenende am virtuellen G20-Gipfel teil. Trump werde sich am Samstag an den Beratungen der führenden Industrie- und Schwellenländer unter Vorsitz von Saudi-Arabien beteiligen, sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter.

Bislang war nicht sicher, ob Trump an dem virtuellen Treffen teilnehmen würde. »Wir werden bis zur letzten Minute nicht einmal ganz sicher sein können, ob Trump überhaupt dabei sein wird«, hatte ein EU-Diplomat gesagt. 

Trump erkennt seine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl am 3. November weiterhin nicht an und erschwert so die für den 20. Januar vorgesehene Amtsübernahme durch den Demokraten Joe Biden. Eine ganze Reihe seiner Gesprächspartner beim Gipfel haben aber Biden bereits zu dessen Sieg gratuliert.

Am Freitag hatte Trump bereits am ebenfalls online abgehaltenen Forum der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft teilgenommen. Acht Monate hatten US-Präsident Donald Trump und Chinas Machthaber Xi Jinping nicht mehr miteinander gesprochen. Nun trafen die beiden virtuell wieder aufeinander. Nur einen Tag später werden sie sich beim G20-Gipfel erneut begegnen. Für Donald Trump wird es der letzte große internationale Auftritt als Präsident.

Bei dem als Videokonferenz abgehaltenen G20-Gipfel, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnimmt, ist das erste Thema die weltweite Corona-Pandemie. Neben den sieben führenden Industrienationen und 13 Schwellenländern nehmen auch von der Pandemie betroffene Länder wie Spanien, Singapur und die Schweiz sowie Vertreter der Uno, der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) teil.

Am zweiten Tag des Gipfeltreffens unter Vorsitz des saudischen Kronprinzen Salman soll es unter anderem um den gemeinsamen Kampf gegen die Klimakrise gehen. Auch ein weiterer Schuldenerlass für die ärmsten Länder der Welt infolge der Coronakrise steht auf der Tagesordnung.

Kampf gegen Erderwärmung verweigert, Pandemie verharmlost

Kritiker werfen Trump vor, die Corona-Pandemie immer wieder verharmlost und keine angemessenen Maßnahmen ergriffen zu haben. Er wies der WHO eine Mitschuld an der Ausbreitung des neuartigen Virus zu und leitete den Austritt seines Landes aus der Uno-Organisation ein.

In den USA sind bereits mehr als 253.000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, mehr als in jedem anderen Land der Welt. Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle ist mit mehr als 11,8 Millionen ebenfalls die höchste weltweit.

Dem internationalen Kampf gegen die Erderwärmung verweigert sich Trump. Auf seinen Beschluss stiegen die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aus. 

cop/AFP/Reuters

 

 

  عربستان سعودی": نشست نمایندگان بیست اقتصاد برتر جهان "گروه ۲۰ (جی‌۲۰)"به صورت مجازی به دلیل پاندمی کرونا  " ترامپ در اجلاس مجازی سران گروه ۲۰ در عربستان شرکت می‌کند"آنگلا مرکل گروه ۲۰ را به "تلاش‌های جهانی" علیه کرونا دعوت  کرد

یک مقام ارشد دولت آمریکا می‌گوید دونالد ترامپ در اجلاس سران کشورهای موسوم به گروه ۲۰ شرکت خواهد کرد. نشست امسال سران و رهبران بیست اقتصاد برتر جهان امسال در عربستان و به صورت مجازی برگزار می‌شود.

کشورهای گروه ۲۰ (جی ۲۰) شامل هفت قدرت برتر اقتصاد جهان و ۱۳ قدرت نوظهور می‌شوند و مطابق معمول هر ساله در ماه دسامبر اجلاسی برگزار می‌کنند.

با توجه به انتخابات مناقشه‌برانگیز ریاست جمهوری ایالات متحده حضور دونالد ترامپ در این اجلاس نامشخص بود. منابع خبری بامداد شنبه ۲۱ نوامبر به نقل از یک مقام ارشد کاخ سفید گزارش دادند که ترامپ در این اجلاس شرکت می‌کند.

نشست نمایندگان بیست اقتصاد برتر جهان امسال به دلیل پاندمی کرونا به صورت مجازی و از طریق کنفرانس ویدئویی برگزار می‌شود و میزبان آن عربستان سعودی است.

بحران کرونا نخستین موضوع رایزنی‌های امسال گروه ۲۰ اعلام شده است. در اجلاس سال ۲۰۲۰ این گروه نمایندگانی از کشورهای سنگاپور، اسپانیا و سوئیس و نهادهای بین‌المللی، از جمله سازمان ملل، بانک جهانی و سازمان بهداشت جهانی نیز شرکت می‌کنند.

تا روز شنبه بیش از ۵۷ میلیون و ۵۰۰ هزار مورد ابتلا به بیماری کووید۱۹ در ۱۹۱ کشور جهان شناسایی شده و حدود یک میلیون و ۳۷۲ هزار مبتلا جان خود را از دست داده‌اند.

ریاست اجلاس گروه ۲۰ را پادشاه کشور میزبان، محمد بن سلمان بر عهده دارد و موضوع محوری روز دوم آن تغییرات اقلیمی و رایزنی درباره همکاری‌های بین‌المللی برای مقابله با این بحران است.

اتهام جدی نگرفتن کرونا به ترامپ

دونالد ترامپ یکی از رهبران جهان است که به خاطر جدی نگرفتن بحران کرونا و عدم اتخاذ تدبیرهای موثر برای مقابله با شیوع گسترده آن با انتقادهای فراوانی روبرو است.

رئیس جمهوری آمریکا در مقابل سازمان بهداشت جهانی را به کم‌کاری در زمینه اطلاع‌رسانی شفاف و دقیق در مورد بحران کرونا متهم کرده و به عضویت ایالات متحده در این نهاد سازمان ملل خاتمه داده است.

آمریکا در حال حاضر درگیرترین کشور جهان با بحران کرونا به شمار می‌رود. شمار مبتلایان در ایالات متحده به فراتر از ۱۱ میلیون و ۹۱۰ هزار و تعداد قربانیان به حدود ۲۵۴ هزار نفر می‌رسد.

تغییرات اقلیمی که دومین محور اصلی رایزنی‌ها در عربستان اعلام شده نیز از مسائلی است که دونالد ترامپ اعتقاد چندانی به آن ندارد. یکی از نخستین اقدام‌های ترامپ پس از ورود به کاخ سفید اعلام خروج آمریکا از توافق‌نامه پاریس برای مقابله با تغییرات اقلیمی بود.

دونالد ترامپ در انتخابات ریاست جمهوری سوم نوامبر در مقابل رقیب خود از حزب دموکرات، جو بایدن شکست خود اما تا کنون از پذیرش نتیجه انتخابات خودداری کرده است. او مدعی است اعلام پیروزی بایدن نتیجه تقلب و دستکاری در آرا بوده است.

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آنگلا مرکل گروه ۲۰ را به "تلاش‌های جهانی" علیه کرونا دعوت  کرد

آنگلا مرکل در نشست گروه ۲۰ خواستار همسبتگی جهانی برای مبارزه با کرونا شد. او هم‌چنین از رهبران گروه ۲۰ خواست که از طرح بین‌المللی واکسن، موسوم به کوواکس حمایت کنند. این نشست به دلیل پاندمی کرونا به صورت مجازی برگزار شد.

Angela Merkel schaltete sich zum G20-Gipfel aus dem Kanzleramt zu

Foto: Guido Bergmann / dpa

آنگلا مرکل

در نخستین روز نشست مجازی سران ۲۰ اقتصاد برتر جهان در پایتخت عربستان، شماری از شرکت‌کنندگان خواستار مقابله مشترک علیه ویروس فراگیر کرونای جدید (سارس‌کوو۲) شدند. 

ملک سلمان، پادشاه عربستان سعودی و میزبان نشست، در سخنرانی خود از شرکت‌کنندگان خواست، با کمک یکدیگر بر چالشی که جهان را دربر گرفته روبرو شوند و «پیام امیدوارانه محکمی» به بیرون ارسال کنند. 

صدراعظم آلمان هم در یک پیام ویدیویی از پیش‌ضبط شده گفت: «این گونه چالش‌های جهانی فقط با تلاش جهانی می‌توانند برطرف شوند.»

آنگلا مرکل تاکید کرد که همگان باید برای حمایت از طرح بین‌المللی واکسن، موسوم به کوواکس (Covax)  و تقویت سازمان بهداشت جهانی (WHO) تلاش کنند. 

واکسن برای همه 

صدراعظم آلمان تصریح کرد، برای پیروزی بر سارس‌کوو۲ باید تمامی شهروندان، حتی در فقیرترین کشورها امکان دسترسی به واکسیناسیون داشته باشند. 

او از شرکت‌کنندگان خواست، برای این منظور بودجه طرح کوواکس را افرایش دهند. 

بسیاری از ناظران معتقدند که کشورهای ثروتمند واکسن‌های احتمالی را پیش‌خرید کرده‌اند و احتمال این که کشورهای فقیرتر واکسن کافی دریافت نکنند وجود دارد.

قرار بود این نشست یک رویداد مهم با هزاران مهمان در ریاض باشد، اما در فضای مجازی برگزار شد (عکس: هیات آلمانی در اتاق کنفرانس مجازی)

در این راستا امانوئل مکرون، رئیس جمهور فرانسه ضمن تاکید بر این که  قدرت خرید کشورها نباید  معیار توزیع جهانی واکسن باشد، خواستار جلوگیری از تلاش «ثروتمندترها» برای رزرو واکسن‌هایی که هنوز مجوز نگرفته‌اند شد. 

شی جین پینگ، رئیس دولت و رهبر حزب کمونیست چین نیز گفت، قصد دارد همکاری با سایر کشورها را در زمینه پژوهش، توسعه، تولید و توزیع واکسن تقویت کند.

دونالد ترامپ، رئیس جمهور ایالات متحده بر خلاف معمول کم سروصدا بود و پس از دو ساعت برای شرکت در بازی گلف نشست را ترک کرد. 

او هنگام نشست چند پیام توئیتری در باره تقلب انتخاباتی در کشورش و اوضاع جسمی پسرش که به کووید۱۹، بیماری ناشی از سارس‌کوو۲ دچار شده منتشر کرد. 

به احتمال زیاد این آخرین نشست بین‌المللی رئیس جمهور جنجالی آمریکا بود. 

انتقاد از عربستان سعودی

در حاشیه نشست ریاض سازمان گزارشگران بدون مرز از عربستان سعودی به عنوان یکی از بدترین دشمنان آزادی رسانه‌ها انتقاد کرد.

بر اساس داده‌های این سازمان در حال حاضر در عربستان ۳۴ روزنامه‌نگار به دلیل فعالیت شغلی‌شان در زندان هستند. 

گزارشگران بدون مرز همچنین به قتل وحشیانه جمال خاشقچی، روزنامه‌نگار منتقد دولت عربستان در اکتبر ۲۰۱۸ اشاره کرد که به فرمان مقامات دولتی و در کنسولگری این کشور در استانبول کشته شد. 

پیش از برگزاری نشست، شماری از نمایندگان پارلمان آلمان از مرکل خواسته بودند تا در کنفرانس ویدئویی در مورد وضعیت حقوق بشر در کشورهای حوزه خلیج فارس نیز صحبت کند

MAR/DW/BILD

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          خبر گزاری مردانی نیوز  

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