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اتحادیه‌ی اروپا" آلمان،" اجلاس رهبران کشورهای عضو در مالت" اروپا درصدد سامان‌دهی پناهجویان آفریقایی به سبک ترکیه"آمار حمله به پناهجویان در آلمان منتشر شد"هشدار سازمان امنیت داخلی آلمان در مورد فعالیت اسلام‌گرایان

Seit die Balkanroute dicht ist, machen viele Flüchtlinge ihren Weg übers Mittelmeer. Ein Zehn-Punkte-Plan soll sie nun fern halten.

 Foto: HOSLET/EPA/REX/Shutterstock

 اتحادیه‌ی اروپا" آلمان،" اجلاس رهبران کشورهای عضو در مالت" اروپا درصدد سامان‌دهی پناهجویان آفریقایی به سبک ترکیه"آمار حمله به پناهجویان در آلمان منتشر شد"هشدار سازمان امنیت داخلی آلمان در مورد فعالیت اسلام‌گرایان

ZEHN-PUNKTE-PLAN SOLL FLÜCHTLINGE AUS AFRIKA STOPPEN  

Merkel sagt Schlepper-Mafia den Kampf an

 

"آنگلا مرکل، صدراعظم آلمان،"

Quelle: Reuters

Von: RALF SCHULER z.Zt. Valletta (Malta)

03.02.2017 - 12:31 Uhr

Ungeachtet der Kritik von Menschenrechtlern treibt die EU Pläne für eine engere Zusammenarbeit mit Libyen voran. Das Ziel ist klar: In diesem Jahr sollen nicht noch einmal mehr als 180 000 unerwünschte Migranten über das Mittelmeer nach Europa kommen.

Für dieses Ziel haben sich die EU-Staaten beim EU-Gipfel in Valletta auf ein Zehn-Punkte-Programm verständigt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gab zum Abschluss eine Erklärung ab. Kernbotschaften: Man werde die „mafiösen Strukturen“ der Schlepper härter bekämpfen. Und: In Zeiten, in denen alle Welt auf Donald Trumps neuen außenpolitischen Kurs blickt, müsse und werde „Europa seine Probleme selbst lösen“

Merkel betonte, es gehe darum, die „Lehren aus den Jahren 2015 und 2016 zu ziehen“. Ziel sei es, auch im Interesse der Flüchtlinge, die Schlepper zu stoppen, die In Kauf nähmen, dass jährlich Hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken.

Ein Ausweg sei eine „Kooperation mit den Anrainer-Staaten“ nach Vorbild des Abkommens mit der Türkei. Die Kanzlerin räumte allerdings ein, dass sich Libyen als Schlüsselstaat – von dort legen fast alle Bootsflüchtlinge ab – derzeit „in einer schwierigen Situation“ befinde. Die Stabilisierung Libyens sei eine wichtige Aufgabe auch für die EU

Gefragt, ob sich beim Mittagessen (u.a. gebratene Lampuki-Filets, eine maltesische Spezialität) Einigkeit beim Umgang mit US-Präsident Donald Trump abgezeichnet habe, wiederholte Merkel ihre Kritik an einem „Generalverdacht“ in der Terrorismus-Bekämpfung gegen Menschen aus bestimmten Ländern oder eines bestimmten Glaubens. Gleichwohl habe man sich in den Gesprächen auf das Handeln der EU konzentriert, in der Gewissheit: „Wir haben das Schicksal selbst in der Hand.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Valletta auch mit der britischen Premierministerin, Theresa May, gesprochen

Foto: Rene Rossignaud / dpa

Es bestehe Einigkeit, auf europäischer Ebene in „Verteidigungsfähigkeiten zu investieren“ – sprich: aufzurüsten. Gleichzeitig habe es aus dem Kreis aller Mitgliedsstaaten, wie zuletzt auch aus den USA, ein klares Bekenntnis zur Nato gegeben.

Auf die Frage, ob es in der Runde offene Fürsprecher für Donald Trump gegeben hätte, wiederholte die Bundeskanzlerin: Es sei in den Gesprächen mehr um die künftige Rolle Europas gegangen. Aber wo immer es möglich sei, werde man mit den USA die transatlantische Partnerschaft fortführen.

Gefreut habe sie sich über die Aussage der britischen Premierministerin Theresa May, sie wünsche sich auch nach dem Brexit ein „starkes Europa“.

Seit die Balkanroute dicht ist, machen viele Flüchtlinge ihren Weg übers Mittelmeer. Ein Zehn-Punkte-Plan soll sie nun fern halten.

 

Foto: DARRIN ZAMMIT LUPI / Reuters

Der Zehn-Punkte-Plan zur Eindämmung der Migration aus Afrika

1. Unter anderem will die EU nach BILD-Informationen die Kapazitäten der libyschen Küstenwache und Marine deutlich erweitern. Dazu werden der libyschen Regierung Soforthilfe-Mittel in Höhe von einer Million Euro zur Verfügung gestellt. Zudem wird das regionale Entwicklungs- und Schutzprogramm für Nordafrika mit 2,2 Millionen Euro aufgestockt und ein Koordinierungszentrum für die Seenotrettung eingerichtet.

2. Außerdem soll der Kampf gegen Schmuggler und Menschenhändler in Afrika verstärkt werden. Dazu soll Europol in Mali und Niger Beweise sammeln, die helfen, den Kriminellen das Handwerk zu legen. Dazu soll auch der Dialog zwischen Libyen und seinen Nachbarländern gefördert werden. 

3. Unterstützung von lokalen libyschen Gemeinschaften, die Migranten aufnehmen

4. Aufbau von sicheren und angemessenen Aufnahmeeinrichtungen in Libyen – zusammen mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und der internationalen Organisation für Migration (IOM)

5. Migranten sollen besser geschützt werden. Dazu will die EU die Neuansiedlung und Förderung der unterstützten freiwilligen Rückkehr intensivieren. Das soll mit Hilfe des UNHCR und durch die Zusammenarbeit mit den libyschen Behörden gelingen. 

6. Ausbau von Informationskampagnen, die über die Gefahren der illegalen Migration aufklären

7. Förderung von Projekten, die wieder eine bessere Kontrolle der Grenzen zwischen Libyen und seinen Nachbarländern ermöglichen

8. Überwachung möglicher Alternativrouten. Die Migrationsströme über die libysche Südgrenze sollen besser gesteuert werden. Dafür werden die EU-Missionen und -Projekte in ihrer gesamten Bandbreite eingesetzt, um die libyschen Behörden bei ihrem Grenzmanagement und dem Schutz von Migranten zu unterstützen.

9. Unterstützung von bilateralen Initiativen, die positive Entwicklungen in Libyen anstoßen sollen

10. Engere Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten Libyens - auch mit dem Ziel, nicht schutzbedürftige Menschen dorthin zurückschicken zu können

Flüchtlinge im Wahljahr?

Malerische Kulisse, dramatische Stimmung beim EU-Gipfel in der maltesischen Hauptstadt Valletta.

Kanzlerin Angela Merkel wirkt am Morgen beim Gang zum Tagungssaal im prunkvollen Großmeister-Palast von Valletta entspannt. 

Doch die betont gelassene Art der Kanzlerin täuscht. Auch für sie geht es in den kommenden Monaten um viel, nicht zuletzt um ihre eigene politische Karriere.

Zwar ist der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer im vergangenen Jahr um zwei Drittel zurückgegangen gegenüber 2015. Doch noch immer kamen 181 000 Menschen in Schlepperbooten an Europas Küsten. 4500 ertranken, die wahre Zahl der Toten dürfte deutlich höher liegen.

Landen auch im Wahljahr 2017 wieder Hunderttausende in Italien oder etwa hier in Malta (300 km vor Afrikas Küste) an, die dann auch nach Deutschland weiterziehen, könnte die Stimmung kippen.

Doch Erfolge lassen hier auf sich warten. Europa muss endlich liefern, damit auch die Kanzlerin zeigen kann, dass ihre Bemühungen fruchten.

Merkels Führungsrolle in Gefahr? 

Mindestens ebenso bedrohlich für Merkels und ihre Führungsrolle in Europa ist die neue US-Regierung.

Schon zeichnet sich ab, dass innerhalb der 28 EU-Länder keine einheitliche Haltung zu Präsident Trump besteht. Ungarn zeigt offen Sympathie, Polen und die baltischen Ländern wollen vor allem klare Ansagen aus Washington, dass die Nato und damit die USA ihnen weiter Schutz gegenüber Russland bietet.

Trumps freundliche Äußerungen zu Putin haben hier für Verunsicherung gesorgt. Harte Töne wollen diese Länder aber auch nicht gegenüber Washington anschlagen.

Trump hatte sich dagegen in seinem ersten großen Interview mit BILD nicht zurückgehalten. Seine Kernaussagen: 

►FLÜCHTLINGSPOLITIK: „Ich denke, es war ein großer Fehler für Deutschland.“

►EUROPÄISCHE UNION: „Es ist mir ziemlich egal, ob sie getrennt oder vereint ist.“

►NATO: „Sie ist obsolet.“ 

Trump hat mit diesen abschätzigen Bemerkungen über die EU einen wunden Punkt getroffen: Die Uneinigkeit der Europäer tritt hier offen zu Tage. „Deshalb steht für mich hier das Sprechen über Europa im Vordergrund und nicht das Sprechen über andere Teile der Welt”, sagte Merkel vor der ersten Beratungsrunde.

Denn Trumps Attacken schwächen auch sie und ihre Führungsrolle in Europa. Dass hinter verschlossenen Türen Geschlossenheit hergestellt werden kann, ist allerdings wenig wahrscheinlich.

Zu unterschiedlich sind die grundsätzlichen Vorstellungen über Sinn, Ziele und Zukunft Europas nicht nur zwischen Ost- und West-Europa.

Dritter wichtiger Punkt ist die Beratung über den Umgang mit dem Brexit. Wenn Großbritanniens Premierministerin Theresa May am Nachmittag wieder abgereist ist, beraten die restlichen 27 EU-Länder über ihre Verhandlungsstrategie mit den Briten.

Einerseits will sich Europa stolz und hart zeigen und keine Vergünstigungen bei Handel, Zöllen etc für die EU-Aussteigern gewähren, andererseits hat gerade auch Angela Merkel als Vertreterin der größten Handels- und Exportnation Europas ein Interesse daran, die wirtschaftlichen Beziehungen zum Königreich nicht völlig zu ruinieren.

Einen Einbruch der heimischen Wirtschaft oder schlechte Aussichten für die kommenden Jahre kann sie im Wahljahr ebenfalls nicht gebrauchen.

FLÜCHTLINGSGIPFEL IN MALTA

Macht Europa heute den

Flüchtlings-Deal mit Libyen?

"آنگلا مرکل، صدراعظم آلمان،"

Quelle: Reuters

Flüchtlinge aus Afrika Der Zehn Punkte Plan der EU zur Eindämmung der Migration

03.02.2017 - 10:40 Uhr

Der Gipfelort ist gut gewählt: Malta liegt zwischen Libyen und Italien im Mittelmeer. Die Flüchtlingskrise ist zentrales Thema der EU-Staats- und Regierungschefs, die ab Freitagvormittag in Valletta zusammenkommen. Ein nordafrikanisches Land soll künftig eine wichtige Rolle spielen. 

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beraten am Freitag über die Frage, wie die Flucht über die zentrale Mittelmeerroute reduziert werden kann. Entscheidend dafür ist die Zusammenarbeit mit dem Bürgerkriegsland Libyen.

Kanzlerin Angela Merkel begrüßt Dalia Grybauskaite, die Präsidentin Litauens, als sie beim EU-Gipfel in Valletta ankommt

Foto: YVES HERMAN / Reuters

Kanzlerin Angela Merkel (62, CDU) sagte bei ihrer Ankunft beim EU-Gipfel, dass es nicht nur um Flüchtlinge gehe, sondern auch um eine politische Lösung für ein stabiles Libyen. „Wir wissen: Die Situation der Flüchtlinge dort ist dramatisch“, erklärte Merkel.

Deshalb müsse man den Schleppern das Handwerk legen. Auch mit anderen Transitländern wie Niger bestünden bereits Kooperationen. Sie sei zuversichtlich, dass die EU-Staaten jetzt beim Thema Migration einen Schritt nach vorne machte

Die britische Premierministerin Theresa May bei ihrer Ankunft beim EU-Gipfel in Valletta 

Foto: Gregorio Borgia / AP Photo / dpa

Schon einen Abend vor dem Beginn des Gipfels schloss Italien mit Libyen eine Vereinbarung. Die libysche Küstenwache soll künftig Schlepperboote abfangen und die Menschen zurück nach Nordafrika bringen. Damit das gelingt, sollen die Mitarbeiter der Küstenwache besser ausgebildet werden. 

Den Migranten soll aber auch der Landweg abgeschnitten werden. Das Abkommen sieht vor, dass die libysche Grenze im Süden, über die viele Migranten aus Afrika in Richtung Europa kommen, besser geschützt werden soll.

An den Beratungen in Valletta nimmt auch die britische Regierungschefin Theresa May teil. Nachmittags muss sie dann die Runde verlassen, denn die bleibenden 27 Länder wolle über die Zukunft der EU nach dem britischen Ausscheiden sprechen.

May will im ersten Teil der Sitzung auch über ihr Treffen mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump informieren und ihre Vorstellungen vom künftigen Verhältnis zur EU vortragen.

Die aktuelle Lage

Auf dem Höhepunkt der weltweiten Krise war die Zahl der Flüchtlinge deutlich höher. Seit aber der Weg über den Balkan versperrt ist und die EU ihren Pakt mit der Türkei geschlossen hat, kommen deutlich weniger Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien.    

Damit rückt für die EU das zentrale Mittelmeer in den Fokus. Ungefähr 180 000 Geflüchtete sind im vergangenen Jahr von dort nach Italien gekommen, die allermeisten fuhren aus Libyen ab. Tausende starben auf See.

Die Migranten, die aus Libyen nach Europa gelangen, stammen vor allem aus afrikanischen Staaten südlich der Sahara. Die größte Gruppe unter ihnen waren im vergangenen Jahr Nigerianer (21 Prozent) und Eritreer (elf Prozent). Eritreer haben sehr gute Chancen auf Schutz in Europa, neun von zehn Migranten wird er gewährt.

Die Chancen anderer Staatsangehöriger stehen deutlich schlechter als beispielsweise die syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge. Bei den dann folgenden Staaten Guinea, Elfenbeinküste, Gambia, Senegal, Mali und Sudan variiert die sogenannte Anerkennungsquote.

Mindestens jeder fünfte Bewerber aus jedem dieser Länder erhält Schutz in Europa. Die EU will generell die Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitländern von Migranten verbessern.

Flüchtlinge sitzen mit Rettungswesten in einem Schlauchboot, nachdem sie im Mittelmeer von der MV Aquarius aufgespürt und aus Seenot gerettet wurden – viele von ihnen kamen aus Nigeria, Gambia und Senegal (Foto vom 13. Januar) 

Foto: Sima Diab / dpa

Migranten von der Elfenbeinküste sitzen in einem geschlossenem Lager für illegale Migranten im libyschen Misrata

Foto: Ricardo Garcia / dpa

„Tiefpunkt europäischer Flüchtlingspolitik“

Bei Hilfsorganisationen stoßen die geplanten Beschlüsse schon jetzt auf Unverständnis und Kritik. Eine Zusammenarbeit mit Libyen, die vor allem der Abwehr von Migranten und Flüchtlingen diene, werfe die europäischen Grundwerte über Bord, kritisierte Oxfam.

Die Organisation Pro Asyl und der Paritätische Wohlfahrtsverband sprachen in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel von einem „Tiefpunkt europäischer Flüchtlingspolitik“.

Auch die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung warnte davor, im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge zurück nach Libyen bringen zu lassen. Die menschenrechtliche Situation in dem Land sei „katastrophal“, sagte die SPD-Politikerin Bärbel Kofler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Deshalb „kommt eine Rückführung von Flüchtlingen nach Libyen unter diesen Umständen nicht infrage“.

Tatsächlich schätzen internationale Beobachter die Bedingungen in manchen Lagern und teils auch im Land als erbärmlich ein. Natalia Alonso von der Hilfsorganisation Oxfam spricht von „entsetzlichen Misshandlungen“, die Migranten in Libyen erlebten:

„Menschen, denen es gelang, dieser Hölle zu entkommen, berichten regelmäßig von traumatisierender Gewalt, die sie dort erfahren haben, einschließlich Hunger, Schlägen und Verbrennungen“.

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) geht von 700 000 bis zu einer Million Migranten im Land aus, hinzu kommen libysche Bürgerkriegsflüchtlinge. Wie viele von ihnen auch wirklich weiter nach Europa wollen, ist unklar.

Gegen Kritik internationaler Hilfsorganisationen scheint sich die EU abgesichert zu haben, schon bevor die Abschlusserklärung des EU-Gipfels überhaupt unterzeichnet ist.

In dem Entwurf für die Erklärung des EU-Gipfels heißt es zu diesem Punkt, alle Maßnahmen würden gemeinsam mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) unter „voller Einhaltung der Menschenrechte und des Völkerrechts“ veranlasst.

Konkrete Fortschritte soll es bereits in den kommenden Monaten geben. Beim EU-Gipfel im Juni soll dann bereits über die ersten Erfolge berichtet werden können. 

bild.de

 اتحادیه‌ی اروپا" آلمان،" اجلاس رهبران کشورهای عضو در مالت" اروپا درصدد سامان‌دهی پناهجویان آفریقایی به سبک ترکیه

کشورهای عضو اتحادیه‌اروپا با امضای یک "قرارداد ده‌ ماده‌ای" بر سر کنترل مهاجرت فزاینده ‌شهروندان کشورهای آفریقایی به اروپا به توافق رسیدند. این برنامه هم‌چنین برای مبارزه با قاچاق‌چیان انسان در این خطه تنظیم شده است.

 EU-Gipfel auf Malta | Gruppenbild (Reuters/Y. Herman)

براساس "قرارداد ده‌ماده‌ای" اتحادیه‌ی اروپا که روز جمعه (۳ فوریه) در پایان اجلاس رهبران کشورهای عضو در مالت به امضا رسید، قرار است دولت لیبی برای ساماندهی مهاجران و مقابله با قاچاق‌چیان اقدامات لازم را به عمل آورد. در این چارچوب، ابتدا اقامت‌گاهی موقت در سواحل این کشور به منظور فراهم‌آوردن "امکانات مناسب" برای زندگی و ثبت مشخصات داوطلبان مهاجرت از آفریقا ایجاد می‌شود.

آنگلا مرکل، صدراعظم آلمان، با اشاره به توافق‌نامه‌ای که اتحادیه‌ی اروپا در سال ۲۰۱۵ در باره‌ی سامان‌دهی پناهجویان در اروپا با ترکیه منعقد کرد، یادآور شد که قرارداد با لیبی نیز به همان روال تنظیم شده است. او گفت: «وضعیت پناهجویان در لیبی بسیار وخیم است.» مرکل تاکید کرد که شرایط مهاجران در لیبی و سایر کشورهای ترانزیت باید سر و سامان بگیرد. 

در "قرارداد ده‌ ماده‌ای" مالت از جمله آمده است که نیروهای امنیتی ساحلی لیبی برای مبارزه با قاچاق‌چیان انسان در کرانه‌های دریای مدیترانه آموزش می‌بینند.

گفته می‌شود که پیش از آغاز اجلاس سران اتحادیه، ایتالیا و لیبی نیز قرارداد مشابهی به منظور کنترل ورود پناهجو به کشورهای اروپایی منعقد کرده بودند.    

لیبی که از یک سال پیش درگیر جنگ داخلی است، یکی از راه‌های مهم عبور مهاجرانی است که می‌کوشند از آفریقا به اروپا وارد شوند. بنا بر آمار رسمی، در سال گذشته بیش از ۱۸۰ هزار پناهجو خود را از این مسیر به اروپا رساندند.

انتقاد به انعقاد قرارداد

نهادهای مستقل و حقوق بشری، انعقاد "قرارداد ده ‌ماده‌ای" اتحادیه‌ی اروپا با لیبی را مورد انتقاد قرار دادند. این سازمان‌ها با اشاره به "وضعیت سیاسی متزلزل لیبی" می‌گویند که موازین حقوق بشر در این کشور رعایت نمی‌شود. نمایندگان سازمان‌های بین‌المللی به‌طور پیوسته از تجاوزات متعدد، شکنجه و اعدام‌های خودسرانه‌ خبر می‌دهند. 

دولت لیبی که از سوی بسیاری از کشورهای جهان به رسمیت شناخته شده، قادر به کنترل و برقراری امنیت در تمام مناطق آن نیست. بر اساس گزارش خبرگزاری‌ها، گروه‌های شبه‌نظامی بسیاری بر سر دستیابی به حکومت با یک‌دیگر در جنگند.  

آمار حمله به پناهجویان در آلمان منتشر شد

بر اساس آمار اداره آگاهی آلمان شمار اعمال جزایی علیه پناهجویان در این کشور در سال ۲۰۱۶ حدود ۳ هزار و ۳۰۰ فقره بوده است. این اداره نسبت به تاسیس گروه‌های تروریستی راست‌گرایان افراطی هشدار داده است.

آمار اداره آگاهی آلمان (پلیس جنایی فدرال BKA) از شمار و شیوه اعمال خشونت‌آمیز علیه پناهجویان در سال ۲۰۱۵ "رکورد" محسوب شد زیرا در سال‌های گذشته شمار جرایم علیه پناهجویان به مراتب کمتر بود.

اکنون "آژانس خبری پروتستان" گزارش داده است که در سال ۲۰۱۶ نیز آمار اداره آگاهی این کشور در زمینه یادشده تقریبا ثابت مانده؛ یعنی همچنان بالاست.

بر اساس این گزارش در سال گذشته میلادی ۹۷۰ بار به اقامتگاه پناهجویان در آلمان حمله شده و شمار حمله‌های فیزیکی به پناهجویان حدود ۲ هزار و ۴۰۰ بار بوده است.

برای مقایسه: در سال ۲۰۱۴ حدود ۲۰۰ حمله به اقامتگاه‌های پناهجویان ثبت شد و در سال ۲۰۱۳ شمار حمله‌ها کمتر از ۷۰ مورد بود.

آمار برخوردهای فیزیکی با پناهجویان از آغاز سال ۲۰۱۶ ثبت شده و به همین دلیل امکان مقایسه با سال‌های پیش وجود ندارد. 

در گزارش اداره آگاهی آمده است که در طول سال ۲۰۱۶ شمار جرایم علیه پناهندگان متفاوت بوده و می‌توان گفت که به مرور کاهش یافته است.

شمار حمله به پناهجویان در سه‌ماهه نخست سال ۴۶۰ مورد اعلام شده در حالی که در سه‌ماه آخر سال ۱۱۶ بار به پناهجویان حمله فیزیکی شده است.

آمار دیگری از اداره آگاهی آلمان که پیش‌تر در دو رسانه این کشور منتشر شده بود حاکی از آن است که شمار جرم‌های انجام‌شده توسط پناهجویان در سال ۲۰۱۶ کاهش یافته است. 

هشدار نسبت به گروه‌های تروریستی راست‌گرا

"آژانس خبری پروتستان" در گزارش خود به نقل از اداره آگاهی آلمان نوشته است که گرو‌ه‌های راست افراطی به احتمال زیاد به تبلیغ مواضع غیرانسانی خود در باره پناهجویان ادامه خواهند داد

این اداره همچنین هشدار داده است که انتظار می‌رود، اعمال خشونت‌آمیز شدید علیه پناهجویان همچنان ادامه یابد و حتی خطر ایجاد گروه‌های تروریستی راست‌گرا شبیه "گروه فرای‌تال" و "الد اسکول سوسایتی" وجود دارد.

این دو گروه تروریستی تحت پی‌گرد قانونی هستند. گفته می‌شود که آنها در  برخی مناطق آلمان در دستگاه نیروی انتظامی نیز نفوذ کرده بودند.

هشدار سازمان امنیت داخلی آلمان در مورد فعالیت اسلام‌گرایان

گروه اخوان‌المسلمین ظاهرا در تلاش است تا از طریق تأسیس مراکز عبادی جدید در ایالت زاکسن آلمان نفوذ خود را گسترش دهد. این گروه برای تحقق این هدف از نبود مراکز کافی اسلامی از سوی دیگر مسلمانان استفاده می‌کند. 

سازمان امنیت داخلی آلمان

سازمان امنیت داخلی آلمان در ایالت زاکسن آلمان با نگرانی ناظر نفوذ فزاینده گروه افراطی اخوان‌المسلمین در این ایالت است.

گوردیان مایر ـ پلات، رئيس سازمان امنیت داخلی آلمان در زاکسن می‌گوید، گروه اخوان‌المسلمین از طریق انجمن‌هایی مانند SBS در زاکسن که خود را مرکزی برای دیدار و گفت‌وگوی همه انسان‌ها صرف نظر از ملیت‌، زبان، قومیت ‌و مذهب‌شان معرفی کرده از کمبود مراکز عبادی برای مسلمانان بهره می‌برد تا کسانی که به عنوان پناهجو وارد آلمان شده‌اند را تحت تأثیر قرار دهد و ساختارهایی برای اشاعه تفکر اسلام سیاسی خود بنا کند. 

اما به گفته گوردیان مایر ـ پلات این موضوع ربطی به سلفی‌ها یا تروریست‌های اسلام‌گرا ندارد. بلکه به گفته او "این موضوع ورای جهادگرایی است... هدف اخوان‌المسلمین ترویج شریعت در آلمان است."

آن‌ها قصد دارند ارزش‌های اصول اساسی آزاد و دمکراتیک در آلمان مانند آزادی مذهب یا برابری زن و مرد را پس بزنند. به همین دلیل است که سازمان اداره امنیت داخلی آلمان نیز این روند را زیر نظر دارد.

به گفته مایر ـ پلات، در حال حاضر در زاکسن املاک بزرگی خریداری می‌شود تا در آن مساجد یا مراکزی برای مسلمانان بنا شود. این اتفاق در لایپزیگ، ریسا، مایسن، پیرنا، درسدن، باوتسن و گورلیتس در حال روی دادن است.

او می‌گوید، آن‌ها پول زیادی در دست دارند و با‌ آن مشغول خرید اماکنی برای این منظورند. 

مایر ـ پلات معتقد است که بیشتر مسلمانانی که راهی مراکز عبادی خود در آلمان می‌شوند نمی‌دانند با چه کسانی طرف‌اند.

به گفته او، در حالی که در غرب آلمان اتحادیه‌ها یا سازمان‌های اسلامی کافی برای تازه‌واردان مسلمان وجود دارد در شرق آلمان خلاء این گونه مراکز دیده می‌شود. به گفته او، گروه اخوان‌المسلمین "آشکارا تلاش می‌کند از این خلاء به نفع انحصارطلبی‌های خود استفاده کند."

انجمن SBS این اتهام را رد می‌کند. محمد ولن‌رویتر از این سازمان می‌گوید: «ما یک اسلام غیر سیاسی را نمایندگی می‌کنیم... ما صد در صد پیرو اصول دمکراسی هستیم.»

او با اشاره به این که این انجمن هم شامل "محافظه‌کاران و هم حامیان اسلام مترقی" است تأکید می‌کند که این تشکیلات کوشش می‌کند که در "میانه" این دو دیدگاه قرار بگیرد.

محمد ولن‌رویتر تأیید می‌کند که این سازمان به دنبال املاکی به ویژه‌ در مناطق غیر شهری برای خریداری است تا در آن جا مسجد و مراکز فرهنگی بنا کند اما توجیه می‌کند که "نیازی بزرگ" باعث چنین تصمیمی شده است. 

 

SBS خود را در اینترنت انجمنی معرفی کرده برای ملاقات انسان‌هایی با زمینه‌های ملیتی، قومی و مذهبی متفاوت برای یک هدف: برقراری "ارتباط بین جمعیت قدیمی و مهاجران تازه‌وارد در سطح محلی و منطقه‌ای" و داشتن "سهمی فعال در یک همزیستی بهتر و مسالمت‌آمیزتر."

M AR/DW/DE/BILD

 این گزارشها در حال  تکمیل شدن است

خبر گزاری مردانی نیوز  

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