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اتحادیه اروپا " آلمان" : آنگلا مرکل، صدراعظم آلمان،: یهودی‌ستیزی جایی در آلمان ندارد "، فرانک والتر اشتاین مایر، رئیس جمهور آلمان همبستگی با جامعه یهودیان را خواستار شدحمله تروریستی یک راست‌گرای افراطی روز ۹ اکتبر در شهر هاله آلمان"

Der Nazi-Angriff auf eine Synagoge in Halle schockt das Land. BILD protokolliert den Tag der Schande.

Foto: , Guenther, FABRIZIO BENSCH / Reuters, ANDREAS SPLETT / AFP

  اتحادیه اروپا " آلمان" : آنگلا مرکل، صدراعظم آلمان،: یهودی‌ستیزی جایی در آلمان ندارد "، فرانک والتر اشتاین مایر، رئیس جمهور آلمان همبستگی با جامعه یهودیان را خواستار شدحمله تروریستی یک راست‌گرای افراطی روز ۹ اکتبر در شهر هاله آلمان"

TAG DER SCHANDE FÜR DEUTSCHLAND

Mörderische Jagd auf Juden

Neonazi Stephan Balliet baute seine Waffen selbst +++ Er streamte seine Morde live auf Twitch +++ BILD zeigt das Hass-Protokoll

Killer wollte Türen von Synagoge aufschießen: Anschlag von Halle

 Quelle: BILD/NonstopNews, ATV-Studio Halle, News5, DPA, Reuters, Extremwetter TV

von: T. SCHOLTYSECK, C. LEOPOLD, J. WÄTZOLD, J. NUSSBAUM, F. SCHNEIDER, M. DOBBECK, K. FRANZKE, J. VÖLKERLING, R. GARZKE, M. ZITZOW, P. TIEDE UND L. GINSBURGveröffentlicht am

 

Täter flüchtig - Schüsse vor Synagoge in Halle – mindestens zwei Tote

09.10.2019 - 23:47 Uhr

Er zog sich Kampfanzug und Maske an, setzte einen Helm auf. Packte ein Gewehr, umgebaute Schrotflinte und Sprengsätze in einen gemieteten VW Golf. Dann machte Neonazi Stephan Balliet (27) sich auf den Weg ins Paulusviertel in Halle, zur Synagoge der Jüdischen Gemeinde (700 Mitglieder).

ER WILL JAGD AUF JUDEN MACHEN.

Am Mittwoch ist Jom Kippur, höchster jüdischer Feiertag. Bis zu 80 Gemeindemitglieder sind im Gottesdienst, als der Maskenmann sich der Synagoge nähert.

Horror: Auf seinem Helm hat er eine Kamera installiert, mit der er sein Morden live ins Internet überträgt (Streamingdienst Twitch).

Neonazi Stephan Balliet (27) schießt im halleschen Paulusviertel mit seiner Waffe

Foto: ANDREAS SPLETT / AFP

Wie beim Terror-Anschlag in Christchurch im vergangenen März: Rechtsterrorist Brenton Tarrant erschoss 51 Menschen, verletzte weitere 50 und filmte alles live mit.

Zu Beginn der Aufzeichnung wendet Balliet sich auf Englisch an seine Zuschauer im Internet.

In verblendeter Neonazi-Sprache sagt er: „Hi, mein Name ist Anon und ich denke, der Holocaust ist nie passiert.“ Und: „Die Wurzel von all diesen Problemen ist der Jude.“

Ein typischer Satz von Holocaust-Leugnern.

Dann steigt der Neonazi mittags vor der Synagoge aus dem Wagen, wirft einen Sprengsatz über die Friedhofsmauer, der aber nicht zündet. Eine Passantin kommt vorbei, die Kamera filmt mit. Sie sieht das Gewehr und die Kampfmontur, spricht Balliet an.

Der Terrorist schießt sofort, die Frau bricht tot zusammen!

Der rechtsradikale Killer hatte sich mit einer Tasche voller Munition und Sprengsätzen auf seine Tat vorbereitet

Dann versucht er, in die Synagoge einzudringen, feuert vergeblich auf die Tür. Es ist pures Glück, dass sein Plan fehlschlägt: Die Sicherungsvorkehrungen am Eingang haben „dem Angriff standgehalten“, sagt Max Privorozki, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde, später zu BILD.

Fluchend steigt Balliet wieder ins Auto. Das Radio dudelt, er fährt weiter – bis er einen Imbiss sieht.

„Döner, nehmen wir“, kommentiert er kalt. Dann wirft er einen Sprengsatz, geht in den Imbiss. Gäste flüchten, zwei Maler verstecken sich hinter einem Getränkekühlschrank. Einer weint, fleht immer wieder: „Nicht!“ Der Killer antwortet: „Halt die Fresse!“ Und schießt auf ihn.

Er will noch viel mehr Menschen töten – aber es scheint, als ob seine Waffe klemmt. Im Video ist zu hören, wie der Terrorist flucht, immer wieder ist ein Klicken zu hören. Er läuft aus dem Laden, steigt wieder ins Auto, fährt ein paar Meter, steigt aus, schießt wieder.

Schließlich kehrt er zurück in den Dönerladen.

Dort stellt er fest, dass der angeschossene Mann noch am Leben ist – er feuert mehrmals auf ihn, bis er den Maler für tot hält.

Anwohner Kevin von Breitenbauch (29) sah den Attentäter: „Er kam aus dem Dönerladen raus, ist zu seinem Auto, stieg ein, wollte losfahren. Da kam die erste Polizeistreife, hat ihn gestellt. Dann ist er aus dem Auto ausgestiegen.“

Ruhig „wie ein Soldat“ legt der Schütze mit seiner Schrotflinte an, die offenbar mit Spezial-Munition bestückt ist. Vier Mal schießt er, lädt nach, schießt. Schließlich, so der Zeuge, steigt er wieder in den Golf und flieht. Im Video jammert der Mörder: „Alle Waffen haben versagt!“

▶︎ 13.10 Uhr: Die Polizei meldet, dass zwei Menschen in Halle erschossen wurden.

▶︎ 13.15 Uhr: Die Polizei gibt eine Gefahrenmeldung für Landsberg heraus, der Ort ist rund 15 Kilometer von der Synagoge entfernt: „Schusswaffengebrauch im Bereich Landsberg, Gebäude und Wohnungen nicht verlassen.“

In Halle herrscht Großalarm. Denn zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht klar, dass Balliet Einzeltäter ist.

▶︎ 13.30 Uhr: Der Killer fährt vor einer Werkstatt in Landsberg (Sachsen-Anhalt), Ortsteil Wiedersdorf, vor. Er verlangt ein Auto. Eine von den drei Personen vor Ort sagt: „Wir haben keins!“ Daraufhin zeigt Balliet auf ein Taxi, das sich vor der Werkshalle befindet: „Da steht doch eins.“

Ein Elektriker kommt hinzu: „Das bekommst du nicht.“ Daraufhin schießt Balliet wieder! Der Elektriker wird schwer verletzt. Er schwebt nicht in Lebensgefahr.

Balliet flieht mit dem Taxi Richtung Autobahn 9. An der Anschlussstelle Zeitz fährt er ab auf die Landstraße B 91. Bei Werschen wird der Täter in seinem Taxi von einem Lkw gerammt. Daraufhin kommt es zur Festnahme. Balliet hat eine Schusswunde. 

Ermittler sichern Mittwochabend Spuren an dem gestohlenen Taxi, das Stephan Balliet zur Flucht nutzte

Foto: dpa

▶︎ 13.44 Uhr: Die Polizei meldet auf Twitter, dass sie eine Person festgenommen hat.

▶︎ 15.42 Uhr: Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen. Es gebe „ausreichend Anhaltspunkte für einen möglichen rechtsextremistischen Hintergrund der Tat“, sagte eine Sprecherin.

▶︎ 16.11 Uhr: Die Uniklinik der Stadt meldet einen zweiten Schwerverletzten durch Schüsse.

Nach BILD-Informationen gehen die Behörden am Nachmittag davon aus, dass Balliet Einzeltäter ist. Trotzdem wird bis in die Abendstunden weiter nach möglichen Mittätern gefahndet.

Streaming-Plattform: 2200 Menschen sahen das Video

Neonazi Stephan Balliet streamte sein 35-minütiges Video auf der Streaming-Plattform „Twitch“ – nach Angaben der Betreiber sahen fünf Menschen das Video live. Anschließend hätten rund 2200 Menschen das aufgezeichnete Video angeschaut, bevor es gelöscht worden sei, erklärte „Twitch“ auf Twitter.

A recording of the stream, which was automatically generated based on the account’s settings, was viewed by approximately 2200 people in the 30 minutes before the video was flagged and removed from Twitch.

----------— Twitch (@Twitch) October 9, 2019-----------------

Der Twitch-Account, auf dem das Video gezeigt wurde, war demnach vor rund zwei Monaten eröffnet worden. Der Nutzer hatte vor der Attacke nur ein Mal versucht, ein Video zu streamen

Die Einschusslöcher an der massiven Holztür in Halle sind deutlich zu sehen. Doch die Tür zur Synagoge hielt dem Attentäter stand.

STEPHAN BALLIET (27) WOLLTE SYNAGOGE STÜRMEN

Diese Tür rettete vielen Menschen das Leben

Der Rechtsextreme Stephan Balliet versuchte, die Außentür der Synagoge aufzuschießen

Foto: Jan Woitas / picture-alliance

10.10.2019 - 14:34 Uhr

Der Nazi-Killer von Halle wollte am Mittwoch ein Blutbad anrichten, möglichst viele Menschen jüdischen Glaubens mit selbstgebauten Waffen töten. Dazu versuchte er, am hohen jüdischen Feiertag Jom Kippur in die Synagoge von Halle durch eine Seitentür einzudringen.

Halle – Die Einschusslöcher an der massiven Holztür sind deutlich zu sehen, die Türklinke zum Eingang auf das Grundstück der Synagoge ist abgebrochen und doch hielt sie dem Attentäter Stephan Balliet (27) stand. Denn hier wollte der Rechtsextreme rein, um das Leben vieler jüdischer Menschen auszulöschen.

In dem Video, das der Killer live streamte, ist zu sehen und zu hören, wie der Täter flucht, als er die Tür verschlossen vorfindet und es ihm nicht gelingt, sie aufzuschießen: „Scheiß drauf, spreng ich mich halt rein.“ Doch die hölzerne Außentür zum Grundstücksgelände der Synagoge ist ihm zu massiv. „Scheiß drauf, vielleicht kommen sie ja raus.“

Im Inneren der vollbesetzten Synagoge sind 51 Gemeindemitglieder, die sich zum Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, zum Gottesdienst eingefunden haben. Die Schüsse und Explosionen sind drinnen zu hören. Doch die Tür hält!

Der Nazi-Killer versucht zudem, das Tor zum nur wenige Meter daneben gelegenem Friedhof aufzusprengen, doch auch das gelingt ihm nicht. Balliet gibt auf, erschießt jedoch völlig willkürlich eine vorbeilaufende Fußgängerin – wenig später einen jungen Mann in einem Dönerimbiss.

An der Außentür des Geländes zur Synagoge stehen Gedenkkerzen und liegen Blumen

Foto: Rico Thumser

„Das hat Dimensionen, die man kaum begreifen kann“, sagte der jüdische Verbandsvorsitzende Michael Fürst aus Niedersachsen. Wenn es dem Angreifer gelungen wäre, die Tür aufzubrechen, hätte er bis zu 80 Menschen umbringen können. „Von diesen Dimensionen muss man in Zukunft ausgehen, so etwas kann wiederholt passieren“, sagte der Verbandschef. „Das rechte Gedankengut wird immer deutlicher spürbar.“

  اتحادیه اروپا " آلمان" : آنگلا مرکل، صدراعظم آلمان،: یهودی‌ستیزی جایی در آلمان ندارد "، فرانک والتر اشتاین مایر، رئیس جمهور آلمان همبستگی با جامعه یهودیان را خواستار شدحمله تروریستی یک راست‌گرای افراطی روز ۹ اکتبر در شهر هاله آلمان"

 آنگلا مرکل، صدراعظم آلمان،: یهودی‌ستیزی جایی در آلمان ندارد 

Kanzlerin Angela Merkel: "Ich bin wie Millionen Menschen in Deutschland schockiert"

REUTERS/Andreas Gebert

به گزارش رویترز، آنگلا مرکل، صدراعظم آلمان، می‌گوید از شنیدن خبر تیراندازی در شرق آلمان شوکه شده است. او تاکید کرد که یهودی‌ستیزی در جامعه آلمان هیچ‌ جایی ندارد.

پس از حادثه تیراندازی نزدیک کنیسه‌ای در شهر هاله در ایالت زاکسن-آنهالت آلمان، صدراعظم مرکل پنج‌شنبه ۱۸ مهر گفت: «نفرت، نژادپرستی و یهودی‌‌ستیزی جایی در کشور ما ندارند.»

آنگلا مرکل افزود دولت باید همه روش‌های ممکن را برای مقابله با نفرت به کار بگیرد.

 ابراز نگرانی عمیق مرکل از تروریسم ضد یهودی در گفتگوی تلفنی با نتانیاهو

آنگلا مرکل، صدراعظم آلمان، در گفتگوی تلفنی روز پنجشنبه ۱۸ مهر (۱۰ اکتبر) خود با بنیامین نتانیاهو، نخست وزیر اسرائیل، در رابطه با حمله تروریستی به کنیسه یهودیان در شهر هاله عمیقا ابراز نگرانی کرد.

 

صدراعظم آلمان در این گفتگوی تلفنی با نخست وزیر اسرائیل بر وظیفه تاریخی آلمان نسبت به حفاظت از جان یهودیان تاکید کرد و گفت که دولت آلمان به مبارزه مصمم خود با یهودی‌ستیزی ادامه خواهد داد. 

 ، فرانک والتر اشتاین مایر، رئیس جمهور آلمان همبستگی با جامعه یهودیان را خواستار شد

پس از حمله مرگبار در نزدیکی یک کنیسه یهودیان در شهر هاله آلمان در روز چهارشنبه ۱۸ مهر، فرانک والتر اشتاین مایر، رئیس جمهوری آلمان، با یوزف شوستر، رئیس شورای مرکزی یهودیان در آلمان تماس تلفنی برقرار کرد.

به گزارش خبرگزاری آلمان، دفتر رئیس جمهوری این گفت‌وگوی تلفنی را که روز چهارشنبه انجام گرفت تایید کرد ولی از جزئیات آن اطلاعاتی ارائه نکرد.

 پس از این حمله که منجر به کشته شدن دو تن و زخمی شدن تعدای شد، اشتاین مایر خواستار همبستگی با جامعه یهودیان شد. طبق گزارش‌ها، پنج‌شنبه ۱۹ مهر، رئیس جمهور آلمان به‌همراه راینر هازلف، نخست وزیر ایالت زاکسن- آنهالت، از این کنسیه بازدید می‌کند.

 آیا یهودی‌های آلمان "چمدان‌هایشان را بسته‌اند"؟

گزارش‌های پلیس آلمان از افزایش حمله‌های یهودی‌ستیزانه در این کشور حکایت می‌کند. یک مسوول در این حوزه می‌گوید، نمی‌گویم یهودی‌ها چمدان‌ها را بسته‌اند و آماده رفتن هستند اما برخی دنبال چمدانشان می‌گردند.

حمله‌ یک راست افراطی یهودی‌ستیز و خارجی ستیز به کنیسه‌ای در آلمان باردیگر بحث یهودی‌ستیزی را داغ کرده

روز گذشته (چهارشنبه ۱۷ مهر) مردی مسلح در شهر هاله آلمان واقع در شرق این کشور با سلاحی گرم به یک کنیسه حمله کرد. بر پایه اطلاعات تاکنون منتشر شده، عامل این حمله تروریستی یک فرد خارجی‌ستیز و یهودی‌ستیز است. مهاجم که قصد ورود به ساختمان را داشته اما موفق نشده، با تیراندازی به یک زن رهگذر و مردی در خوراک‌فروشی ترکی در نزدیکی کنیسه، دو نفر را به قتل رساند ه است. او که ویدیویی از عملیات نیمه‌تمام خود را در اینترنت منتشر کرده، به وضوح تنفرش را از یهودیان و خارجیان مقیم آلمان نشان می‌دهد.

این حمله باردیگر موضوع یهودی‌ستیزی و خارجی‌ستیزی در آلمان را به سرخط خبرهای روز رسانه‌های این کشور تبدیل کرده است. اما این حمله نخستین مورد از یهودی‌ستیزی در سال جاری در آلمان نیست.

اوایل مردادماه امسال بود که دو مرد در برلین به یک خاخام یهودی که با کودکانش در راه کنیسه بود، دشنام داده و آب دهان پرتاب کردند. رخدادی که بار دیگر ابعاد یهودی‌ستیزی در آلمان را آشکار کرد و این موضوع را به رسانه‌ها کشاند. 

این خاخام یهودی که تَیش‌تال نام دارد این هفته با شرکت در کنفرانسی که وزارت دادگستری آلمان درباره موضوع راستگرایان‌ افراطی برپا کرده بود، درباره این اتفاق  و معنای آن برای یهودیان سخن گفت. تَیش‌تال با اشاره به اینکه پیش‌تر هم یهودی‌ستیزی را تجربه کرده بوده، از تف کردن به عنوان "کیفیت جدید" یاد کرد. او گفت: «یهودی‌ستیزی سم است، فرقی نمی‌کند از طرف چه کسی باشد.»

راستگرایان افراطی مظنونان اصلی در حمله به یهودی‌ها

سرویس خبری کلیسای پروتستان آلمان به گزارش‌های پلیس این کشور اشاره می‌کند که از افزایش حمله‌های یهودی‌ستیزانه حکایت دارند. در ماه اوت امسال خانواده یک خاخام یهودی در مونیخ تجربه مشابهی مانند خاخام برلینی داشتند؛ دشنام و تف. کمی بعد دوچرخه‌سواری در برلین دشنام‌گویان از برابر کنیسه یهودیان گذشت. هتک حرمت در آرامگاه‌های یهودیان هم که نه موضوعی تازه است و نه گذرا.

به یاد قربانیان حمله تروریستی یک راست‌گرای افراطی روز ۹ اکتبر در شهر هاله آلمان

سرویس خبری کلیسای پروتستان در گزارشی در این باره می‌نویسد، همه این موارد منجر به ایجاد فضایی می‌شوند که در آن شهروندان یهودی آلمان احساس ناامنی بیشتری کنند. فلیکس کلاین، نماینده دولت آلمان در امور مبارزه با یهودی‌ستیزی، در آغاز سال جاری در گفت‌وگویی با کلیسای پروتستان گفت: «نمی‌گویم که یهودی‌ها چمدان‌ها را بسته‌اند و آماده رفتن هستند اما برخی دنبال چمدانشان می‌گردند.»

جرایم یهودی‌ستیزانه در سال‌های گذشته به شدت افزایش یافته است. سرویس خبری کلیسای پروتستان می‌نویسد، به این مجموعه باید تنفر از یهودیان از جانب پناهجویانی که از کشورهای عربی به آلمان آمده‌اند را هم افزود. برخی بر این باورند که این مورد عامل اصلی افزایش یهودی‌ستیزی در آلمان است. آمار اما واقعیت دیگری را نشان می‌دهد: از ۱۷۹۹ اعمال مجرمانه یهودی‌ستیزانه که در سال ۲۰۱۸ در آلمان به ثبت رسیده‌اند، ۱۶۰۳ مورد پای راستگرایان افراطی نوشته شده‌ است.

اما به این آمار هم انتقاداتی وارد است. کارشناسانی مانند کلاین می‌گویند، این موارد را خیلی شتاب زده به راست‌گرایان نسبت می‌دهند. سرویس خبری کلیسای پروتستان آلمان اما می‌نویسد، همین کارشناس در ماه ژانویه تأکید کرده بود که اکثریت جرایم یهودی‌ستیزانه واقعا از اردوگاه راستگرایان می‌آید. 

وضعیت یهودی‌ستیزی در دیگر نقاط جهان

در نقاط دیگر جهان هم امسال وضعیت برای یهودیان بهتر نبوده است و آنها در کشورهای دیگر هم قربانی حمله‌هایی بودند که عاملان آنها احتمالا راستگرایان افراطی بوده‌اند. یکی از شوک‌آورترین این حمله‌ها، حمله به کنیسه‌ای در پیتسبرگ در آمریکا بود. در این حمله که یک سال پیش در اکتبر با انگیزه‌های ضدیهودی اتفاق افتاد، هشت مرد و سه زن کشته و چهار تن زخمی شدند.    

در شهر پووی در ایالت کالیفرنیا در آمریکا در بهار امسال در حمله‌ به یک کنیسه همزمان با آخرین روز برگزاری عید پسح یک زن کشته و چند تن زخمی شدند؛ انگیزه مهاجم، یهودی‌ستیزی.

حمله روز گذشته به کنیسه‌ای در آلمان را با حمام خونی که در ماه مارس امسال در کرایست‌چرچ نیوزیلند اتفاق افتاد مقایسه می‌کنند: در این حمله تروریستی یک مهاجم راستگرای افراطی ۵۰ تن از شهروندان مسلمان این کشور را در حمله به مسجد کشت و فیلم این کشتار را در اینترنت منتشر کرد. این حادثه مرگبارترین رویداد در تاریخ نیوزیلند بود.

MAR/DW/BILD

 این گزارشها در حال  تکمیل شدن است

    خبر گزاری مردانی نیوز 

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